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Olympia: Partystimmung trotz Gold-Fluch bei Eric Frenzel und Co.

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"Ich freue mich tierisch"  

Partystimmung trotz Gold-Fluch bei Frenzel und Co.

20.02.2014, 17:08 Uhr | sid

Olympia: Partystimmung trotz Gold-Fluch bei Eric Frenzel und Co.. Eric Frenzel, Björn Kircheisen, Johannes Rydzek und Fabian Rießle jubeln über Silber im Team-Wettbewerb der Nordischen Kombination. (Quelle: dpa)

Eric Frenzel, Björn Kircheisen, Johannes Rydzek und Fabian Rießle jubeln über Silber im Team-Wettbewerb der Nordischen Kombination. (Quelle: dpa)

Als nach der Ewigkeit von 26 Jahren nur die Winzigkeit von 0,3 Sekunden zum erlösenden Gold fehlte, reagierten die deutschen Kombinierer ganz anders als erwartet. Statt Trübsal über den so knapp verpassten Olympiasieg zu blasen, feierten sie Silber ausgelassen.

"Es war verdammt eng. Aber ich freue mich tierisch", sagte Schlussläufer Fabian Rießle. Und Topstar Eric Frenzel verkündete: "Wir können stolz auf uns sein. Diese Medaille ist sehr viel wert."

Einzig Bundestrainer Hermann Weinbuch stand die Enttäuschung nach der verlorenen Sprint-Entscheidung gegen den großen Rivalen Norwegen kurz ins Gesicht geschrieben. "Eigentlich wollten wir Gold", sagte Weinbuch, ließ sich dann aber vor der Party-Stimmung seiner Jungs anstecken: "Wir waren hier in Sotschi ganz dick im Geschäft und fahren erhobenen Hauptes nach Hause."

Weinbuch: "Alles ist gut"

Seit dem Olympiasieg von Calgary 1988 warten die deutschen Kombinierer auf Team-Gold bei einem Großereignis, nun fehlten nach vier Sprüngen von der Großschanze und 4 mal 5 Kilometer in der Loipe umgerechnet läppische 70 Zentimeter. "Und wenn schon", sagte Björn Kircheisen: "Für mich ist mein neuntes Silber das mit Abstand schönste meiner Karriere." Und so setzte das durch Johannes Rydzek komplettierte Quartett zum Freudensprung aufs Podium an.

Als sich Weinbuch eine gute Stunde nach dem Rennen gesammelt hatte, zeigte auch er ein zufriedenes Lächeln und zog eine positive Bilanz der drei Wettbewerbe im Kaukasus. "Wir wollten zwei Medaillen, eine davon in Gold. Das haben wir geschafft. Alles ist gut", sagte Weinbuch.

Bilanz: Deutschland knapp hinter Norwegen

Nach Gold und Bronze durch Frenzel und Rießle sowie dem Team-Silber waren die Deutschen knapp hinter Norwegen (2-1-1) die Nummer zwei in Sotschi. "Es wäre vielleicht noch etwas mehr drin gewesen", sagte Weinbuch, "das ist der einzige Wermutstropfen."

Mehr als ein Wermutstropfen für das deutsche Kombi-Team ist indes, dass der überaus beliebte und erfolgreiche Bundestrainer nach dem Rennen seinen mittelfristigen Abschied ankündigte: "Ich glaube nicht, dass ich bei Olympia 2018 noch dabei bin", sagte der 53-Jährige, der 1996 das Amt des Bundestrainers übernommen hatte und am Donnerstag die 33. Medaille seiner Schützlinge bei großen Meisterschaften feierte.

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