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Ski-Freestylerin Bowman holt erstes Halfpipe-Gold bei Olympia 2014

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Olympia 2014  

Ski-Freestylerin Bowman holt erstes Halfpipe-Gold

21.02.2014, 06:59 Uhr | dpa

Ski-Freestylerin Bowman holt erstes Halfpipe-Gold bei Olympia 2014. Ski-Freestylerin Maddie Bowman setzte sich in der Halfpipe durch.

Ski-Freestylerin Maddie Bowman setzte sich in der Halfpipe durch. Foto: Michael Kappeler. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Maddie Bowman hat bei Olympia 2014 das erste Olympia-Gold der Ski-Freestylerinnen in der Halfpipe geholt und die amerikanische Dominanz in der neuen Disziplin fortgesetzt.

Zwei Tage nach ihrem Teamkollegen David Wise triumphierte auch die 20-Jährige in überlegener Manier. Die zweimalige X-Games-Gewinnerin setzte sich im Extreme Park von Krasnaja Poljana mit 89,00 Punkten vor der Französin Marie Martinod und Ayana Onozuka aus Japan durch. Die Partenkirchenerin Sabrina Cakmakli schied in der Qualifikation aus und kam auf den für sie respektablen 14. Platz. "Alles gut. Saugeil, es war Wahnsinn", schwärmte die 19-Jährige.

Schon mit ihrem ersten Finallauf übernahm Bowman die Führung und toppte ihre Darbietung im zweiten Durchgang noch einmal. Auch Martinod jubelte bei der Blumenzeremonie ausgelassen - 2006 hatte die heute 29-Jährige eigentlich ihre Karriere bereits beendet, um sich der Erziehung ihrer Tochter zu widmen. Zur Saison 2012/13 kehrte sie jedoch mit Blick auf die Winterspiele von Sotschi wieder in den Leistungssport zurück.

Nach einem harten Sturz in der Qualifikation verzichtete Anais Caradeux auf den Start im Finale. Die Französin fiel auf ihr Gesicht, zog sich eine blutende Wunde zu und stand erst nach einiger Zeit wieder auf. Eine Diagnose lag zunächst nicht vor. Die Schweizerin Nina Ragettli stürzte auf den Rand der Halfpipe und verzichtete mit einer Nackenblessur auf den zweiten Durchgang in der Qualifikation. Teamangaben zufolge sollte sie von einem Arzt untersucht werden. Die Britin Rowan Cheshire war wegen einer im Training erlittenen Gehirnerschütterung im Wettbewerb gar nicht mehr dabei.

Das Finale verfolgte als Olympia-Besucher auch Rory Bushfield, Ehemann der vor zwei Jahren verunglückten Sarah Burke. Die Kanadierin war am 19. Januar 2012 neun Tage nach einem schweren Sturz im Alter von 29 Jahren gestorben. Die Halfpipe-Weltmeisterin von 2005 war im Training mit dem Kopf aufgeschlagen. Burke, viermalige Siegerin bei den X-Games, gilt als wichtiger Faktor, dass bei den Winterspielen von Sotschi erstmals Medaillen in der Superpipe vergeben werden. Das Internationale Olympische Komitee hatte einigen Ski-Freestylern verboten, mit Aufklebern auf ihren Helmen an den Tod ihrer Kollegin zu erinnern.

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