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Olympia 2014 - Skicross: Anna Wörner nach Sturz am Knie verletzt

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Mehrfacher Überschlag nach Sprung  

Skicrosserin Wörner nach schwerem Sturz am Knie verletzt

21.02.2014, 20:54 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Olympia 2014 - Skicross: Anna Wörner nach Sturz am Knie verletzt. Anna Wörner wird nach einem schweren Sturz abtransportiert. (Quelle: dpa)

Anna Wörner wird nach einem schweren Sturz abtransportiert. (Quelle: dpa)

Die deutsche Skicrosserin Anna Wörner ist in ihrem Viertelfinale beim olympischen Wettbewerb schwer gestürzt. Die 24-Jährige überschlug sich nach einem Sprung mehrmals. Nach Informationen des Deutschen Skiverbandes (DSV) war Wörner ansprechbar und wurde mit einem Rettungsschlitten abtransportiert. Die Erzieherin zog sich einen Kreuzbandriss im rechten Knie sowie einen Bruch des Schienbeinkopfes zu. Die Verletzung werde "aktuell nicht operativ behandelt", teilte der DSV via Twitter mit.

Vor Wörners Sturz war Mannschaftskollegin Heidi Zacher bereits im Achtelfinale gescheitert. Die deutschen Skicrosser bleiben damit wie bereits bei der olympischen Premiere ihrer Disziplin 2010 in Vancouver ohne Medaille. Der gesamte Ski-Freestyle-Bereich ging in Sotschi leer aus. Der DSV hatte mit einer Podestplatzierung gerechnet.

Geburtstagsfeier zu Hause: Pechstein reist spontan ab

Claudia Pechstein hat die Olympia-Stadt Sotschi am Donnerstagabend überraschend verlassen und feiert ihren 42. Geburtstag am Samstag im Kreise ihrer Familie in Berlin. "Sie hat das ganz spontan entschieden, um nach dem Stress in Sotschi ein wenig die Ruhe zu genießen", bestätigte ihr Manager Ralf Grengel.

Die älteste deutsche Olympia-Teilnehmerin hatte im Eisschnelllauf über 3000 und 5000 Meter das gesteckte Medaillenziel zwar verfehlt, sich mit den Rängen vier und fünf aber als beste Deutsche in Sotschi ordentlich präsentiert. Das schwere Eis in der Adler-Arena und der damit veränderte Schritt auf den langen Distanzen hatten ihr zwischen den Wettkämpfen arge Sorgen bereitet. Den Streit mit Stephanie Beckert hatte Pechstein während der Olympia-Tage ausgeblendet und sich nicht dazu geäußert.

Eishockey: Schweden und Kanada im Finale

Schwedens Eishockey-Auswahl hat das Endspiel erreicht. Die "Tre Kronor" gewannen das Halbfinale gegen Finnland mit 2:1 (0:0, 2:1, 0:0) und spielen damit gegen Kanada um die Goldmedaille. Die "Ahornblätter" fügten dem Dauerrivalen USA eine weitere bittere Niederlage zu. Der Goldmedaillengewinner von Vancouver stoppte mit einem hart erkämpften 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)-Erfolg den Siegeszug der Amerikaner in Sotschi. Jamie Benn löste mit seinem Treffer das Final-Ticket für die Kanadier, die sich wie schon in den Endspielen 2002 und 2010 gegen die Nordamerika-Nachbarn durchsetzten. "Das war das Spiel unseres Lebens, aber im Finale werden wir es noch toppen", sagte der kanadische Verteidiger Marc-Edouard Vlasic.

Kanadas Curler gewinnen Gold

Kanadas Curler sind zum dritten Mal nacheinander Olympiasieger. Die Mannschaft um Skip Brad Jacobs gewann im Curlingcenter §Ice Cube§ mit 9:3 gegen die Schotten, die nach dem achten End aufgaben. Für die britische Mannschaft war es die erste Medaille seit der Wiedereinführung der Sportart 1998 in Nagano ins Programm der Winterspiele. Schwedens Curler gewannen Bronze mit 6:4 gegen das Überraschungsteam aus China.

Deutsches Bobteam lässt aufhorchen

Das krisengeplagte deutsche Bobteam hat das Abschlusstraining im Vierer dominiert. Den fünften Trainingslauf gewann Weltmeister Maximilian Arndt vor seinen Teamkollegen Thomas Florschütz und Francesco Friedrich. Im sechsten Durchgang fuhr Friedrich die Top-Zeit vor Florschütz, Arndt ließ diesen Lauf freiwillig aus.

Überbewerten wollten die BSD-Piloten ihre Platzierungen vor dem Wettkampf in der Königsdisziplin am Wochenende aber nicht. "Die Bahn hat hinten raus ganz schön nachgelassen", sagte Zweier-Weltmeister Friedrich: "Als Favorit im Vierer sehe ich mich nicht. Ich will vier Mal sauber runterfahren."

BSD-Team droht historisches Debakel

Florschütz versprach zumindest: "So eine Enttäuschung wie im Zweier wird es nicht geben." Im kleinen Schlitten hatten die deutschen Teams das schlechteste Zweier-Ergebnis seit 58 Jahren eingefahren. Die Frauen-Bobs waren anschließend sogar so schlecht unterwegs gewesen wie noch nie in der Olympia-Geschichte. Sollten die Vierer keine Medaille gewinnen, würde das deutsche Bobteam erstmals seit 50 Jahren ohne eine Medaille von Winterspielen nach Hause fahren.

UMFRAGE
Welchen Platz belegt das deutsche Team am Ende der Spiele im Medaillenspiegel?

Das 30-Kilometer-Rennen der Langläuferinnen zum Abschluss der nordischen Ski-Wettbewerbe in Krasnaja Poljana bestreiten nur zwei deutsche Athletinnen. Die Oberstdorferinnen Katrin Zeller und Nicole Fessel gehen am Samstag (ab 10.30 Uhr im T-Online.de Live-Ticker) in das Massenstartrennen im freien Stil. Die ebenfalls für einen Einsatz vorgesehene Claudia Nystad muss wegen einer Erkrankung passen. Die Oberwiesenthalerin liegt mit einem fiebrigen Infekt im Bett.

Ahn erfolgreichster Shorttracker der Olympia-Geschichte

Russlands Importschlager Wiktor Ahn ist zum erfolgreichsten Shorttracker der Olympia-Geschichte aufgestiegen und hat sich in seiner neuen Heimat endgültig den Status als Volksheld verdient. Der gebürtige Südkoreaner gewann Gold über 500 m und führte anschließend auch die russische Staffel über 5000 m zum Olympiasieg. Für Ahn, der erst seit 2011 die russische Staatsbürgerschaft besitzt, war es am Schwarzen Meer bereits der dritte Sieg nach dem Erfolg über 1000 m.

Bei den Frauen sicherte sich über 1000 m die Südkoreanerin Park Seung-Hi die Goldmedaille. Die 21-Jährige, die Dritte über 500 m wurde, setzte sich im Finale vor der Chinesin Fan Kexin und ihrer 17 Jahre alten Teamkameradin Shim Suk Hee durch.


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