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"Magic" Johnson rügt LA Lakers: Horrorfilm vor den Toren Hollywoods

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Basketball  

LA Lakers: Ein Horrorfilm vor den Toren Hollywoods

21.02.2014, 13:03 Uhr | dpa

"Magic" Johnson rügt LA Lakers: Horrorfilm vor den Toren Hollywoods. Earvin "Magic" Johnson ist schwer enttäuscht von den Los Angeles Lakers.

Earvin "Magic" Johnson ist schwer enttäuscht von den Los Angeles Lakers. Foto: Dan Anderson Corbis. (Quelle: dpa)

Los Angeles (dpa) - Eine lebende Lakers-Legende hat jetzt genug. Er könne sich die Spiele einfach nicht mehr anschauen, sagte Earvin "Magic" Johnson unlängst über seine Los Angeles Lakers.

Das Team werde von nahezu jeder anderen NBA-Mannschaft wegen der schwachen Defensivleistung besiegt, schimpfte der 54-Jährige. Wie Johnson leiden derzeit viele im "LaLa-Land". Die Lakers haben zwar immer noch den glorreichsten Namen aller 30 Clubs in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA und sind laut dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" mit 1,35 Milliarden Dollar nach den New York Knicks der zweitwertvollste Verein der Liga.

Doch der einstige Glanz des Clubs ist längst verblasst - keine Show mehr, auch kein Spektakel und erst recht keine Championship. Im Gegenteil: Enttäuschung statt Entertainment, Krise statt Krone. Die Kalifornier sind im Keller angekommen und bilden zusammen mit den Sacramento Kings das Schlusslicht der Western Conference.

Von 54 Saisonspielen haben sie nur 18 gewonnen. Der letzte und bislang einzige Heimsieg des Jahres 2014 datiert vom 3. Januar gegen die Utah Jazz. Seitdem wurden acht Partien verloren - im Schnitt mit zwölf Punkten Differenz. Eine derartige Negativserie hat es noch nie im Staples Center gegeben. Die Probleme sind offensichtlich: Superstar Kobe Bryant fällt seit Mitte Dezember mit einer Fraktur im linken Knie aus, Pau Gasol ist ebenso verletzt und der mittlerweile 40 Jahre alte Spielmacher Steve Nash mit ständigen Rückenproblemen mehr beim Physiotherapeuten als auf dem Feld.

Ihn hatte Manager Mitch Kupchak im Sommer 2012 ebenso geholt wie Center Dwight Howard. Zusammen mit Bryant, Metta World Peace und Gasol hatten die Lakers eine Starting Five, die einer Allstar-Auswahl gleichkam. Innerhalb von zwei Jahren, tönte Kupchak, wolle man Meister werden. Er wäre der 17. Titel gewesen. Die Lakers hätten damit zu Erzrivale und Rekordchampion Boston Celtics aufgeschlossen.

Doch bereits im Vorjahr kam nach dem Achillessehnen-Riss von Bryant in der ersten Playoff-Runde das Aus. Auch in dieser Spielzeit geht es bergab: Die Playoffs werden die Lakers dieses Jahr nicht erreichen. Die Einschaltquoten im lokalen TV sind im Vergleich zum Vorjahr um fast 40 Prozent gesunken. Am 12. November war das Staples Center gegen die New Orleans Pelicans nach 320 Spielen erstmals seit Dezember 2006 nicht ausverkauft. Edel-Fan Jack Nicholson hält seinem Team die Treue, doch der neutrale Basketballfan in L.A. geht lieber zum Stadtrivalen Clippers. Dort bieten unter anderen Spielmacher Chris Paul und Slam-Dunk-Spezialist Blake Griffin jetzt jene Show, auf die die Lakers einst ein Patent hatten.

Manager Kupchak bastelt bereits an der Zukunft. Zwischen 22 und 28 Millionen Dollar könnten ihm zur Verfügung stehen, um vereinslose Spieler zu locken. Ein Name, der oft fällt, ist der von LeBron James. Er hat die Option, Meister Miami Heat zu verlassen. Doch warum sollte er ausgerechnet zu den Loser-Lakers wechseln? Kupchak hofft dennoch auf ein Happy End, wie es sonst nur in den nahe gelegenen Hollywood-Studios geschrieben wird. Derzeit deutet bei den Lakers vieles eher auf einen Horrorfilm à la Stephen King hin.

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