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Olympia 2014: Deutsche Kombinierer feiern Silbermedaille

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Olympia 2014  

Kombinierer auch als Team-Zweite Olympia-Gewinner

21.02.2014, 12:48 Uhr | dpa

Olympia 2014: Deutsche Kombinierer feiern Silbermedaille. Die deutschen Kombinierer holten Silber im Team-Wettbewerb.

Die deutschen Kombinierer holten Silber im Team-Wettbewerb. Foto: Kay Nietfeld. (Quelle: dpa)

Krasnaja Poljana (dpa) - Irgendwann in der langen Party-Nacht trennten sich die Wege von Hermann Weinbuch und seiner Silber-Kombinierer. "Beim Feiern wollen mich die Jungs nicht unbedingt dabei haben", sagte der Bundestrainer bei Olympia 2014 schmunzelnd.

Obwohl der Gold-Fluch im Teamwettbewerb auch nach 26 Jahren nicht besiegt werden konnte, ließen es Einzel-Olympiasieger Eric Frenzel & Co. richtig krachen. "Wir haben uns erst unsere Medaille abgeholt, waren dann kurz beim Athletenabend im Deutschen Haus und haben mit den anderen Sportlern angestoßen. Dann sind wir ein bisschen weitergezogen und noch mal ein bisschen weitergezogen. Und dann waren wir irgendwann im Bett", berichtete Fabian Rießle mit kleinen Augen.

Weinbuch wirkte dagegen nach einer eher ruhigen Nacht ausgeschlafen, auch wenn er dem verpassten Happy-End bei Olympia immer noch ein wenig nachtrauerte. "Es ist wie verhext", stellte der 53 Jahre alte Familienvater fest. Seine Erfolgskarriere, in der er seit 1996 mit seinen Schützlingen 33 Medaillen bei Großereignissen holte, bleibt damit unvollendet. Denn in zwei Jahren will Weinbuch Schluss machen. "Geplant ist, dass ich bis 2016 mache. Dann hat Ronny Ackermann seine Ausbildung beendet", sagte Weinbuch.

Der Bundestrainer kann seinen Posten dann trotz der fehlenden Gold-Krönung im Team beruhigt räumen. "Über den Hermann ist ein sehr gutes Konzept entwickelt worden. Dadurch haben wir in den vergangenen Jahren eine hohe Trefferquote an Spitzenathleten gehabt", betonte Ackermann.

Das wird auch so bleiben, zumal Frenzel (25), Rießle (23) und Johannes Rydzek (22) in vier Jahren einen neuen Anlauf zum Mannschafts-Olymp nehmen dürften. Lediglich Björn Kircheisen (30) könnte dann zu alt für seine fünften Olympischen Winterspiele sein, auch wenn er vom Thema Rücktritt nichts wissen wollte. "Über so etwas denke ich gar nicht nach. Noriaki Kasai hat hier doch auch noch eine Medaille gemacht", sagte er lachend mit Blick auf den 41-jährigen Skisprung-Opa aus Japan.

Dass die Nordischen Kombinierer zu den wenigen Sparten gehören, die die Vorgaben des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) sogar übererfüllten, kommt für den Routinier nicht überraschend. "Wir haben über all die Jahre so viel Erfolg gehabt, weil wir ganz eng zusammenstehen und jeder dem anderen den Erfolg gönnt", lobte er den Teamgeist.

Der war nach der Rangelei um Einzel-Bronze zwischen Rießle und Rydzek vereinzelt infrage gestellt worden. "Wer so etwas behauptet, ist ganz weit weg und kennt uns nicht. Wir verstehen uns alle bestens und versuchen, Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Das macht unser Team aus, dass wir viel miteinander reden", erzählte Frenzel.

Der Champion war über seine zweite Sotschi-Medaille besonders glücklich. "Es war sehr schön, dass meine Familie dieses kleine Highlight nach dem Einzel-Gold, wo sie leider nicht dabei sein konnten, miterleben durften", sagte Frenzel und fügte hinzu: "Unsere Vorgabe waren zwei Medaillen, es sind drei daraus geworden. Meine Wünsche haben sich erfüllt. Deshalb bin ich sehr zufrieden."

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