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Parallel-Slalom: Deutsche Snowboarderinnen holen Silber und Bronze

22.02.2014, 12:49 Uhr | dpa

Parallel-Slalom: Deutsche Snowboarderinnen holen Silber und Bronze. Anke Karstens freut sich bei den olympischen Spielen in Sotschi über den Gewinn der  Silbermedaille im Parallel-Slalom. (Quelle: dpa)

Anke Karstens freut sich bei den olympischen Spielen in Sotschi über den Gewinn der Silbermedaille im Parallel-Slalom. (Quelle: dpa)

Slalom-Silber für Anke Karstens, Bronze für Amelie Kober: Die deutschen Snowboarderinnen haben am Final-Wochenende der Olympischen Winterspiele von Sotschi groß abgeräumt. Karstens unterlag erst im Finale des Parallel-Slaloms der österreichischen WM-Zweiten Julia Dujmovits, Kober holte gegen die Italienerin Corinna Boccacini Olympia-Bronze. Kober war durch eine schmerzhafte Verletzung am Ellenbogen gehandicapt.

Arm in Arm feierten die Zimmerkolleginnen im Zielraum die deutschen Medaillen. Kobers linker Arm hing schlaff am Körper, wegen eines Kapselausrisses im Ellenbogen hatten die Teamärzte der 26-Jährigen eigentlich von einem Start abgeraten. Doch die Olympia-Zweite im Parallel-Riesenslalom von 2006 biss auf die Zähne.

Karstens hatte erst im letzten Moment die Olympia-Qualifikation geschafft. "Es zeigt schon was man für ein Mensch ist, ob man sich aufrafft und kämpft oder ob man aufgibt", hatte sie vor Sotschi gesagt. Trotz zweier Weltcupsiege und insgesamt sechs Podestplätzen war die Olympia-Fünfte im Riesenslalom von Vancouver 2010 eigentlich als vermeintlich Schwächste des deutschen Damen-Quartetts eingeschätzt worden.

Laböck weint bittere Tränen

Isabella Laböck, die das WM-Finale im Riesenslalom gegen Dujmovits gewonnen hatte, und Selina Jörg waren bereits im Achtelfinale gescheitert. "Ich war so gut drauf", erklärte Laböck unter Tränen. Jörg unterlag im deutschen Achtelfinale Karstens nur um zwei Hundertstelsekunden. "Der Frust sitzt tief, das ist ganz bitter", sagte sie.

Mit dem starken Auftritt rehabilitierte sich das deutsche Raceboard-Team für das schwache Abschneiden im Parallel-Riesenslalom am Mittwoch und holte nun fast doch noch die drei angestrebten Medaillen der Snowboarder.

Wild holt erneut Gold

Patrick Bussler verpasste das Halbfinale hingegen nur knapp. Der 29-Jährige blieb nur 0,15 Sekunden hinter dem viermaligen Weltmeister Benjamin Karl aus Österreich. Bussler hatte bereits als Olympia-Vierter im Riesenslalom überzeugt. Stefan Baumeister war im Achtelfinale gescheitert.

Der Russe Vic Wild fuhr zu seinem zweiten Olympiasieg von Sotschi. Der gebürtige Amerikaner setzte sich gegen den Slowenen Zan Kosir durch. Wild hatte bereits Gold im Parallel-Riesenslalom gewonnen. Bronze ging an den Österreicher Karl.

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