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Olympia 2014: Oldie Selänne führt Finnland zu Bronze

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Vierte Olympia-Medaille  

Oldie Selänne führt Finnland zu Bronze

22.02.2014, 21:13 Uhr | dpa

Olympia 2014: Oldie Selänne führt Finnland zu Bronze. Teemu Selänne (li.) und Mikael Granlund bejubeln den Führungstreffer. (Quelle: imago/UPI Photo)

Teemu Selänne (li.) und Mikael Granlund bejubeln den Führungstreffer. (Quelle: UPI Photo/imago)

Aufgereiht wie Schuljungen standen Finnlands Eishockey-Cracks da, warteten auf ihre Medaillen und blickten immer wieder ungläubig hoch zum Videowürfel. Dort stand das Resultat ihrer famosen Partie um Bronze gegen die USA: 5:0 (0:0, 2:0, 3:0). Die Medaillen-Abonnenten aus dem hohen Norden haben sich auch bei den Olympischen Winterspielen 2014 ihr Edelmetall abgeholt und nach der verpassten Finalteilnahme zumindest mit Bronze getröstet.

Angeführt von Rekordmann Teemu Selänne demütigte das Suomi-Team die Amerikaner und heimste die sechste Medaille bei den letzen acht Olympischen Winterspielen ein. Altmeister Selänne per Doppelpack (22./50. Minute), Jussi Jokinen (22.), Juuso Hietanen (47.) und Olli Maatta (54.) erzielten in Sotschi die Treffer zum Kantersieg.

Für Selänne war es die vierte Olympiamedaille - dies war zuvor erst fünf weiteren Eishockeyspieler gelungen. Nach seinem voraussichtlich letzten Match bei Olympia ballte der 43-Jährige auf der Ehrenrunde die Fäuste und winkte ins Publikum.

Zwei weitere Eisschnelllauf-Goldmedaillen für die Niederlande

Die Eisschnellläufer der Niederlande haben zum Olympia-Abschluss ihre eindrucksvolle Vormachtstellung mit den beiden Goldmedaillen in der Team-Verfolgung untermauert. Die Herren um den überragenden Sven Kramer bezwangen Außenseiter Südkorea im Finale und sicherten sich erstmals Olympia-Gold.

Angeführt von Ireen Wüst setzten sich auch die Oranje-Damen im Kampf um Gold gegen Polen durch und sorgten damit für das Novum, dass nun die Niederländer auf allen olympischen Strecken in den Siegerlisten stehen.

23 Medaillen im Eisschnelllauf

Damit setzte sich die kleine Streitmacht der niederländischen Eisschnellläufer allein durch ihre gewonnenen Medaillen im Medaillenspiegel vor das komplette deutsche Team. "Die niederländische Familie wäre sehr stolz darauf", hatte Superstar Kramer zuvor auf die Frage geantwortet, ob er es für möglich halte, Deutschland noch abzufangen.

Mit 23 von 32 möglichen Medaillen - achtmal Gold, siebenmal Silber und achtmal Bronze, dazu noch einmal Shorttrack-Bronze, erreichten die Niederlande eine Bestmarke und übertrafen sogar ihre bisherige Rekord-Ausbeute von Nagano (5/4/2) um mehr als das Doppelte.

Viererbob: Arndt in Lauerstellung

Viererbob-Weltmeister Maximilian Arndt fährt bei den olympischen Rennen in Krasnaja Poljana um eine Medaille. Nach zwei von vier Läufen lag er mit 16 Hundertstelsekunden Rückstand auf den führenden Zweierbob-Olympiasieger Alexander Subkow aus Russland auf Rang drei. Vorerst Zweiter ist der Lette Oskars Melbardis.

Auch US-Pilot Steven Holcomb als Vierter hat im Kampf um eine Medaille im großen Schlitten noch gute Karten. Thomas Florschütz kann als Fünfter nur noch mit einem herausragenden Finaltag in das Medaillenrennen eingreifen. Francesco Friedrich hat als Neunter praktisch keine Chancen auf Edelmetall in der Königsklasse mehr.

Dritter Dopingfall durch Ukrainerin Lisogor

Die ukrainische Langläuferin Marina Lisogor hat für den dritten Dopingfall bei den Olympischen Spielen in Sotschi gesorgt. Wie das Nationale Olympische Komitee der Ukraine mit Bezug auf das Internationale Olympische Komitee (IOC) mitteilte, wurde die 30-Jährige positiv auf das verbotene Stimulans Trimetazidin getestet. Dieses Mittel steht erst seit dem 1. Januar dieses Jahres auf der Verbotsliste.

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Lisogor erklärte den positiven Befund mit der Einnahme eines Medikaments, von dem sie nicht wusste, dass es die verbotene Substanz beinhaltet. Lisogor hatte in Sotschi sowohl im Sprint als auch im Klassikrennen über 10 Kilometer den 58. Platz belegt. "Über die Zukunft der Athletin wird entsprechend der IOC-Regeln entschieden", hieß es in der Mitteilung des NOK weiter.

Vor Lisogor waren die deutsche Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle und der italienische Bobfahrer William Frullani positiv getestet worden. Den Fall Frullani bestätigte das IOC offiziell.

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