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Olympische Winterspiele 2014: Notizen aus Sotschi

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Olympia 2014  

Notizen von den Olympischen Winterspielen in Sotschi

23.02.2014, 14:40 Uhr | dpa

Olympische Winterspiele 2014: Notizen aus Sotschi. Ein zum Spaßen aufgelegter Viertplatzierter: Der Spanier Javier Fernandez lässt sich mit Wasser übergießen.

Ein zum Spaßen aufgelegter Viertplatzierter: Der Spanier Javier Fernandez lässt sich mit Wasser übergießen. Foto: Christian Charisius. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Die Splitter des Tages von Olympia 2014 in Sotschi:

PARTY I: Die besten Partys wurden während Olympia im Österreich-Haus in den Bergen gefeiert. Spätestens, wenn im deutschen Haus das Bier ausging, zogen die Sportler nach ihren Erfolgen weiter. Putin und Beckenbauer waren die bekanntesten Promis, die mitschunkelten. Österreichs Eishockey-Cracks ließen es allerdings einmal zu doll krachen. Danach war eine öffentliche Entschuldigung fällig.

PARTY II: Nach Beendigung der Eisschnelllauf-Wettbewerbe ging in der Adler Arena die Post ab. Einige Hundert Ehrenamtliche nahmen die Eisfläche ein und feierten das Ende der Spiele. Mit lauten "Spasibo"-Ausrufen bedankten sie sich bei den russischen Gastgebern für das olympische Erlebnis.

PROTEST: Zum Abschluss der Spiele gab es zum russischen Tag der "Verteidiger des Vaterlandes" im Protestpark von Chosta bei Sotschi eine überschaubare Aktion. Etwa zehn Aktivisten demonstrierten für Präsident Wladimir Putin und seinen Versuch, Russlands ehemalige Größe wieder herzustellen. Einige der Teilnehmer trugen T-Shirts mit einem Stalin-Porträt; in den zahlreichen Reden wurden Verschwörungstheorien über die Schuld des Auslands am Niedergang Russlands verbreitet.

BELIEBTE DEUTSCHE: Nach dem letzten Olympia-Rennen ihrer Karriere wurde Maria Höfl-Riesch daheim mit einem großen Plakat als "Olympia-Heldin Maria" empfangen. "Wow! Was für ein Willkommens-Gruß für eine Deutsche in Österreich!", bedankte sich die in Kitzbühel lebende Skirennfahrerin. Mit Gold in der Super-Kombination und Silber im Super-G verabschiedete sich die 29-Jährige von der olympischen Bühne.

EMOTIONEN: Für die österreichische Skirennfahrerin Kathrin Zettel war ihr Bronzegewinn im Slalom besonders emotional. Tränen flossen bei der 27-Jährigen. 2006 und 2010 war sie Vierte in der Kombination geworden. Nach der Fahrt von Maria Höfl-Riesch stand die Medaille fest. "Ich habe bei Marias Fahrt nur noch gehofft, dass sie bitte ein bisschen langsamer ist! Als sie dann hinter mir war, das ist unbeschreiblich, was da von mir abgefallen ist", sagte Zettel. Dass sie viele Tränen vergoss, hatte auch andere Gründe. "Die Woche war irrsinnig hart und auch mit Trauer verbunden." Die Omi starb vor wenigen Tagen.

PUBLIKUMSLIEBLING: Die beste Show bei der Eiskunstlauf-Abschlussgala zog der zweimalige Europameister Javier Fernandez ab. Der enttäuschte Olympia-Vierte aus Spanien trat als "Superman" auf, ließ sich im ausverkauften "Eisberg" mit einem Kübel Wasser begießen und wurde gefeiert wie ein Champion.

WIEDERSEHEN: Die Eiskunstläufer werden mit ziemlicher Sicherheit in den nächsten Jahren nach Sotschi zurückkehren. Die Gastgeber der Winterspiele waren so begeistert von ihren drei Goldmedaillen in der russischen Traditionssportart, dass sie sich für eine EM oder WM mit der Stadt am Schwarzen Meer bewerben wollen. Und weil die Stimmung im "Eisberg"-Palast so gut war, ließen sie ihre ursprünglichen Pläne fallen, die Halle nach Olympia in ein Velodrom umzubauen. Nun soll die Arena mit 12 000 Sitzplätzen erhalten bleiben.

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