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Olympia 2014: Teilnehmer verlassen Sotschi ohne befürchtetes Chaos

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Olympia 2014  

Do swidanija, Sotschi: Sonne zum Abschied

24.02.2014, 16:16 Uhr | dpa

Olympia 2014: Teilnehmer verlassen Sotschi ohne befürchtetes Chaos. Auch in München strahlte die Sonne: Bundespräsident Joachim Gauck (l) begrüßt die deutsche Olympiamannschaft.

Auch in München strahlte die Sonne: Bundespräsident Joachim Gauck (l) begrüßt die deutsche Olympiamannschaft. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Sonne satt und strahlend blauer Himmel: Der Abschied aus Sotschi dürfte vielen Olympia-Athleten und Gästen nicht leicht gefallen sein. Do swidanija, Sotschi - auf Wiedersehen!

Nach 17 olympischen Tagen rollte bei traumhaftem Wetter seit dem frühen Morgen die große Rückreisewelle, doch das befürchtete Chaos am Flughafen Adler blieb aus. Auf dem Airport an der russischen Schwarzmeerküste lief alles in geordneten Bahnen, berichteten Passagiere. Vor den Abfertigungsschaltern bildeten sich kaum lange Schlangen, die meisten Flüge waren pünktlich.

Aber doch nicht alle: Die Sondermaschine der deutschen Olympia-
Mannschaft hatte etwa eine halbe Stunde Verspätung. Damit verzögerte sich mittags die Begrüßung in München durch Bundespräsident Joachim Gauck entsprechend. Knapp 110 der 153 nominierten Athleten saßen im Flugzeug, darunter der zweifache Rodel-Olympiasieger Felix Loch.

Insgesamt 2876 Athleten aus 88 Ländern waren in Sotschi am Start. Kremlchef Wladimir Putin dankte den Organisatoren am Montag bei einem Frühstück. Er verlieh Orden und Medaillen an die Olympiasieger und sprach von einem "triumphalen Ende der prestigereichsten Wettkämpfe der Saison". Heute gebe es Anlass, "ein Glas Champagner zu erheben". Und während die Sonne über Sotschi gute Laune machte, warf das nächste Großereignis seine Schatten voraus: Schon am 7. März beginnen in Sotschi die Paralympics auf Eis und Schnee.

Als die meisten schon in die Heimat düsten, hatten Hunderte Arbeiter und freiwillige Helfer in der Stadt Sotschi und im Olympia-Park längst mit dem Großreinemachen begonnen. Bis zum Start der Paralympics muss alles wieder strahlen - und dann kommt im Herbst auch noch die große Auto-Show: Am 12. Oktober soll im Olympia-Park am Schwarzen Meer das erste Formel-1-Rennen im Riesenreich von Kremlchef Wladimir Putin gestartet werden. Mitten auf der Zielgeraden der künftigen Strecke schlummern die Baumaschinen für Russlands nächstes Sport-Prestigeprojekt - nach den Paralympics legen sie los.

Vor den Medien-Zentren für die Presse, Funk und Fernsehen beluden Techniker riesige Kisten mit Ausrüstung. Das Pressezentrum leerte sich, die allerletzten Artikel landeten in den Heimatredaktionen. Auch das Thema "Nachhaltigkeit" dürfte in den Medien künftig noch eine große Rolle spielen. Was wird nun aus den vielen Sportstätten in Sotschi und der Kaukasus-Region?

Die Zukunft der für Milliardensummen gebauten Anlagen steht in den Sternen. Putin hatte als Gastgeber der Reißbrett-Spiele seinen Gefolgsleuten aufgegeben, das weltweite Interesse an Olympia umzumünzen in einen ganzjährigen Touristenboom an der Küste. Ob die vielen anderen Pläne für die Sportanlagen aufgehen, ist aber ungewiss. "Jetzt wird es wichtig sein, die Nachhaltigkeit dieser Spiele zu sichern", hatte IOC-Präsident Thomas Bach betont. "Ein paar Schritte sind bereits eingeleitet, die Formel 1 und die Fußball-WM 2018 werden hier zu Gast sein."

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