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Sebastian Vettel mit Sorgen: Keine Fristverlängerung für Renault

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Red Bull kommt nur 1,5 Kilometer  

Vettels Sorgenfalten werden immer tiefer

01.03.2014, 15:49 Uhr | sid, t-online.de

Sebastian Vettel mit Sorgen: Keine Fristverlängerung für Renault . Problemfahrzeug: Sebastian Vettel muss sich erneut Sorgen um seinen Red Bull machen. (Quelle: dpa/picture alliance/HOCH ZWEI)

Problemfahrzeug: Sebastian Vettel muss sich erneut Sorgen um seinen Red Bull machen. (Quelle: dpa/picture alliance/HOCH ZWEI)

Nein, so kann das mit dem fünften WM-Titel in Serie für Sebastian Vettel nichts werden. Der Formel-1-Champion, der die letzten Tests vor dem WM-Start am 16. März in Australien voller Zuversicht angegangen war, startete einmal mehr mit einer Panne. Der 26-Jährige war kaum auf die Strecke in Bahrain gegangen, da stieg er schon wieder aus seinem Boliden. Bis Kurve vier war Vettel in seiner ersten Session gekommen. Etwa 1,5 Kilometer weit - dann wollte der Red Bull nicht mehr.

Warum der problembehaftete Motor im Wagen von Vettel einmal mehr streikte, war zunächst nicht bekannt. Doch der Red Bull wurde nach dem Aussetzer umgehend verpackt und zurück in die Box bugsiert, wo sich die Techniker an die Arbeit machten. Und der zweite Versuch des 26-Jährigen - an der Boxenausfahrt war Schluss.

Für den Red Bull ging es rückwärts wieder zurück in die Box. Die Elektronik spielte derart verrückt, dass der Rennwagen für den Rest des Tages in der Garage blieb - und Vettel den nächsten Tiefschlag einstecken musste. Dem Titelverteidiger bleibt damit nur noch der Sonntag, um noch einmal Erfahrungen im RB10 vor dem Saisonauftakt zu sammeln.

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Renault scheitert mit Antrag auf Fristverlängerung

Aber nicht nur wegen des abermaligen Stotterstarts könnten die Sorgenfalten beim Weltmeister noch tiefer geworden sein. Denn neben der neuerlichen Panne scheiterte Red Bulls Motorenlieferant Renault zudem mit seinem Versuch, eine Fristverlängerung für die Homologation der Antriebseinheiten zu erreichen.

Bei der Sitzung der Strategiegruppe mit Vertretern von Teams, des Motorsport-Weltverbandes FIA und des Ecclestone F1-Managaments in London war der Renault-Vorschlag für eine längere Zulassungsphase ebenso abgelehnt worden. Auch der Vorstoß von Promoter Bernie Ecclestone, in den letzten drei Rennen der Saison doppelte Punkte zu vergeben, fand keine Zustimmung. Nur beim Saisonfinale in Abu Dhabi wird doppelt gepunktet.

Motoren werden versiegelt

Bis Mitternacht mussten Mercedes, Ferrari und Renault am Freitag ihre Mustermotoren bei der FIA homologieren. Diese Motoren werden versiegelt und dienen als Vergleichsmaßstab bei späteren Kontrollen. Bis zum Ende der Saison sind nur noch Modifikationen erlaubt, die die Zuverlässigkeit verbessern, die Kosten senken oder der Sicherheit dienen. Eingriffe zur Leistungssteigerung sind verboten. Insgesamt dürfen 25 Teile am Motor nicht mehr angefasst werden.

Renault hat anscheinend einen größeren Entwicklungsrückstand auf die Konkurrenz. Am Rande der Testfahrten in Bahrain war bekannt geworden, dass die Franzosen über die von ihnen belieferten Rennställe beim Automobilweltverband FIA eine Fristverlängerung um zwei bis drei Monate beantragt hatten, um weiter an ihren Problemen arbeiten zu können. Zu den Renault-Kunden zählen neben Red Bull auch Lotus, Toro Rosso und Caterham.

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Massa mit der schnellsten Zeit

Schnellster am Samstag war Williams-Pilot Felipe Massa (Brasilien) in 1:33,258 Minuten, knapp vor Nico Rosberg im Mercedes (1:33,484) und Ferrari-Rückkehrer Kimi Räikkönen (Finnland/1:35,426). Nico Hülkenberg landete im Force India in 1:36,205 auf Rang sechs, spulte aber mit 115 die zweitmeisten Runden nach Caterham-Pilot Marcus Ericsson (Schweden/117) ab. Dagegen kam Adrian Sutil im Sauber nicht über eine Runde hinaus.

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