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Formel 1: Vettel dreht endlich Runden in Bahrain

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Nach Pannenserie  

Vettel dreht endlich Runden in Bahrain

02.03.2014, 17:39 Uhr | sid

Formel 1: Vettel dreht endlich Runden in Bahrain. Sebastian Vettel in seinem Red Bull auf dem Bahrain International Circuit. (Quelle: imago/Marca)

Sebastian Vettel in seinem Red Bull auf dem Bahrain International Circuit. (Quelle: Marca/imago)

In letzter Sekunde hat Sebastian Vettel ein sportliches Lebenszeichen gesendet. Bei den Formel-1-Testfahrten in Sakhir/Bahrain brachte der Weltmeister seinen Red Bull endlich zum Laufen und spulte insgesamt 77 Runden ab. Darunter waren auch zwei sogenannte Longruns mit 15 bzw. 19 Runden am Stück.

Probleme gab es trotzdem. Nach einem Dreher musste Vettel abgeschleppt werden.

Explodierte Bremsscheibe stoppt Vettel

Gestoppt wurde Vettel laut der Fachzeitschrift "auto, motor und sport" von einer explodierten Bremsscheibe. Der Weltmeister konnte gerade noch einen Einschlag seines Boliden in die Streckenbegrenzung verhindern.

UMFRAGE
Glauben Sie, dass Red Bull die Probleme bis zum Saisonstart in den Griff bekommt?

Schnell war Vettel allerdings nicht unterwegs, am Ende stand nur die neuntbeste Zeit zu Buche (1:37,468). Angesichts der massiven Probleme der letzten Tage und Wochen dürfte dies trotzdem als Fortschritt gewertet werden.

Mercedes wieder mit Bestzeit

Dagegen musste sich Musterschüler Mercedes am letzten Testtag vor dem Saisonstart am 16. März im australischen Melbourne erst einmal hinten anstellen. Wegen eines Getriebewechsels stand der Silberpfeil von Lewis Hamilton in den ersten Stunden still und kam bis zur Mittagspause nur auf fünf Runden. Dann allerdings gab der Ex-Weltmeister Gas und fuhr in 1:33,278 Minuten die beste Zeit des Tages.

Hinter Hamilton kamen Williams-Pilot Valtteri Bottas in 1:33,987 Minuten und der spanische Ferrari-Star Fernando Alonso (1:34,280) auf die Plätze. Nico Hülkenberg belegte im Force India (1:35,577) Rang vier.

Sutil darf außerplanmäßig testen

Adrian Sutil, der tags zuvor wegen eines Motorschadens an seinem Sauber nicht zum Fahren gekommen war, durfte deshalb am Morgen unplanmäßig noch einmal ins Cockpit und kam auf beachtliche 91 Runden. Sein mexikanischer Teamkollege Esteban Gutierrez legte anschließend noch einmal 86 Runden nach.

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