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Bundesliga: VfB Stuttgart selbst gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig ohne Sieg

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Spielbericht  

VfB selbst gegen Schlusslicht Braunschweig ohne Sieg

08.03.2014, 17:41 Uhr | dpa

Bundesliga: VfB Stuttgart selbst gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig ohne Sieg. Stuttgarts Martin Harnik (re.) im Duell mit Benjamin Kessel. (Quelle: dpa)

Stuttgarts Martin Harnik (re.) im Duell mit Benjamin Kessel. (Quelle: dpa)

Selbst gegen Schlusslicht Eintracht Braunschweig schaffte der krisengeschüttelte VfB Stuttgart keinen Sieg. Wenigstens konnte der schwäbische Bundesligist beim 2:2 (2:1) seine schwarze Serie von zuvor acht Niederlagen beenden. Ob dieser Punktgewinn reicht, dass Thomas Schneider seinen Trainerposten behalten kann, wird sich zeigen.

Alexandru Maxim (30. Minute) und Martin Harnik (35.) trafen vor 59.000 Zuschauern in der erst zum zweiten Mal in dieser Saison ausverkauften Mercedes-Benz Arena für den VfB. Jan Hochscheidt (24.) und Ermin Bicakcic (82.) waren für Braunschweig erfolgreich.

Hochscheidt nutzt Rüdiger-Patzer

Dem VfB war der immense Druck, unbedingt gewinnen zu müssen, deutlich anzumerken: kaum ein vernünftiger Spielaufbau, viele Fehlpässe und nur wenig Zug zum Tor. Braunschweig verteidigte geschickt und hatte angesichts der Stuttgarter Schwächen zunächst kaum ernsthafte Probleme. Aber auch der Tabellenletzte sorgte mit seinem biederen Bemühen kaum für Gefahr.

Überraschend dann doch die Führung für die Eintracht: VfB-Innenverteidiger Antonio Rüdiger veränderte nach einer Flanke unfreiwillig die Flugbahn des Balles und Hochscheidt vollendete mit einem sehenswerten Schlenzer zum 0:1.

Doppelschlag binnen fünf Minuten

Die Schwaben verdauten diesen Rückschlag erstaunlich schnell und gut. Nach einer Flanke von Arthur Boka legte Harnik Mitspieler Maxim präzise per Kopf vor und der rumänische Nationalspieler glich aus. Fünf Minuten später glückte Harnik nach feiner Einzelleistung mit einem strammen Volleyschuss aus der Drehung das 2:1.

Gentner vergibt Vorentscheidung

Die Führung gab den Stuttgartern mehr Sicherheit. Nach dem Seitenwechsel spielten sie zielstrebiger und mit mehr Fluss. Allerdings vergab Christian Gentner die große Chance zum 3:1. In seinem 150. Bundesligaeinsatz für den VfB schoss der Kapitän einen Elfmeter zu unplatziert, wodurch Daniel Davari keine Mühe hatte (52.). Der Eintracht-Keeper hatte den Strafstoß durch ein Foul an Harnik selbst verschuldet. Kurz darauf bot sich dem immer wieder attackierenden Bicakcic die Möglichkeit zum Ausgleich (55.).

Löwen mit dem späten Ausgleich

Die Platzherren überzeugten zwar selten, bestimmten nun aber stärker das Geschehen. Pech hatten sie, als Eintracht-Akteur Marc Pfitzner nach einem Durcheinander auf der Linie das 1:3 verhindern konnte (64.). Auf der Gegenseite scheiterte der eingewechselte Timo Perthel nur knapp mit einem Freistoß (76.). Dann konnte VfB-Torwart Sven Ulreich einen Kopfball gerade noch über die Latte lenken (80.). Die Eintracht tat nun alles, um den Ausgleich zu schaffen. Bicakcic gelang dieser schließlich.

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