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Borussia Mönchengladbach: "Eine Führung ist für uns kontraproduktiv"

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Gladbachs mentale Probleme  

"Eine Führung ist für uns kontraproduktiv"

09.03.2014, 13:22 Uhr | t-online.de, dpa

Borussia Mönchengladbach: "Eine Führung ist für uns kontraproduktiv". Enttäuschte Fohlen nach Niederlage gegen den FC Augsburg (Quelle: imago/Eibner)

Enttäuschte Fohlen nach Niederlage gegen den FC Augsburg (Quelle: Eibner/imago)

Die meisten Fans freuen sich wie selbstverständlich, wenn ihre Mannschaft in Führung geht. Normalerweise. Doch den Anhängern von Borussia Mönchengladbach treibt derzeit ein frühes Tor der Fohlenelf den Angstschweiß auf die Stirn. Beim 2:1 (1:1) gegen den FC Augsburg vergeigte das Team von Trainer Lucien Favre zum vierten Mal in Folge eine Partie, obwohl man mit 1:0 in Front lag - vorläufiger Höhepunkt einer Krise, die Gladbach zum zweitschlechtesten Klub der Rückrunde macht.

Sportdirektor Max Eberl hat bei den Borussen ein "Führungsproblem" ausgemacht: "Das Problem ist, dass es sich langsam im Kopf festsetzt, wenn du in Führung gehst und das Spiel nicht gewinnst. Derzeit ist eine Führung bei uns kontraproduktiv. Man merkt, wie von Minute zu Minute die Mannschaft unsicherer wirkt. Wir haben Angst, Spiele zu Ende zu spielen."

Absturz ins Mittelfeld droht

Gegen Bremen (1:1), Hoffenheim (2:2) und Braunschweig (1:1) sprang immerhin noch ein Zähler heraus, gegen den FCA stand man am Ende sogar mit leeren Händen da. Von Platz drei ist man mittlerweile auf Rang acht abgestürzt und ein internationaler Startplatz ist in akuter Gefahr. Neun Spiele in Folge konnte Gladbach nicht gewinnen - seit dem Beinahe-Abstieg 2010/2011 gab es nicht mehr so eine Negativserie.

Eberl beklagte vor allem die spielerische Einfallslosigkeit der Truppe: "Bei uns läuft derzeit alles nach dem Schema F. Wir müssen wieder als Kollektiv auftreten und geschlossen gegen den Ball arbeiten."

Die Kruse-Krise

Sinnbildlich für die Krise steht Max Kruse. Der Stürmer strotzte in der Hinrunde nur so vor Selbstbewusstsein, erzielte einen Treffer nach dem anderen und avancierte sogar zum Nationalspieler. Nun wirkt der 25-Jährige gehemmt. In den entscheidenden Situationen im Strafraum agiert er fahrig und glücklos.

Gegen Augsburg wurde Kruse in der 74. Minute ausgewechselt und erntete von den Anhängern höhnischen Applaus. "Natürlich habe ich gehört, dass die Fans geklatscht haben, als ich ausgewechselt wurde. Damit kann ich umgehen. Wenn ich wieder Tore schieße, dann sind sie auch wieder auf meiner Seite", gab sich Kruse kämpferisch.

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