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Manipulationsskandal erschüttert Deutsche Turnliga

11.03.2014, 15:12 Uhr | dpa

Manipulationsskandal erschüttert Deutsche Turnliga. Die Startkarte des ukrainischen Turnstars Oleg Wernjajew soll manipuliert worden sein.

Die Startkarte des ukrainischen Turnstars Oleg Wernjajew soll manipuliert worden sein. Foto: Marijan Murat. (Quelle: dpa)

Lilienthal (dpa) - Die Deutsche Turnliga (DTL) wird kurz vor dem Saison-Auftakt von einem Skandal erschüttert. Der Ligaverband bestätigte dpa-Informationen, dass bei der Prüfung einer vom dreifachen deutschen Meister KTV Straubenhardt eingereichten Startkarte Manipulationen bemerkt worden seien.

Als Folge verhängte die DTL nach eigenen Angaben die höchste Geldstrafe in ihrer Geschichte. DTL-Erstligavorstand Heiko Hagenbucher trat zurück. "Unser Kontrollsystem hat einwandfrei funktioniert", erklärte der DTL-Vorstandsvorsitzende Ralf Neumann zum Vorfall, der den ukrainischen Turnstar Oleg Wernjajew betrifft. Auch ein Punktabzug habe lange Zeit im Raum gestanden, aus sportlichen Gründen sei darauf laut Neumann aber verzichtet worden.

Wernjajew hatte am 7. Januar eine Startkarte und einen Zweijahresvertrag beim Ligakonkurrenten TG Saar unterzeichnet. "Wir haben uns geeinigt und er hat bei uns unterschrieben", erklärte TG-Vorstand Thorsten Michels. Am 7. Februar jedoch stellte auch die KTV Straubenhardt den Ukrainer überraschend als Neuzugang vor. Startberechtigt war der Führende der Weltcupwertung jedoch nur für den Verein, der das Dokument mit dem frühesten, gültigen Unterschriftsdatum besitzt.

"Die KTV datierte im Einvernehmen mit dem Turner die Startkarte zurück, da dieser den Wunsch äußerte, für die Schwarzwälder zu starten, obwohl er bereits eine Startkarte für einen anderen Verein unterzeichnet hatte", räumte ein KTV-Sprecher auf dpa-Anfrage in einer Reaktion auf das Urteil ein. Der Verein besteht darauf, er habe bereits im August eine Vereinbarung mit Wernjajew getroffen. Sie sei aber vorerst am Veto des ukrainischen Verbandes gescheitert. Die DTL will nach dpa-Informationen jetzt Wernjajews Verhalten näher überprüfen.

"Dass ein Verein soweit geht, um sich mit so unlauteren Mitteln einen Turner unter den Nagel zu reißen, ist schon heftig. Das hat mit Sportlichkeit nichts mehr zu tun", fand dagegen der TG-Vorsitzende Thorsten Michels. Er hat mittlerweile in einem Telefonat mit Wernjajew dessen Zusage für einen Start im Bundesligaauftakt der Saarländer am 22. März bei Fabian Hambüchens Club KTV Obere Lahn erhalten.

Der aufgrund der Betrugsvorwürfe unter Druck geratene DTL-Erstligavorstand Heiko Hagenbucher (KTV Straubenhardt) hat mittlerweile sein Amt niedergelegt. Mit seinem Rücktritt kam Hagenbucher einem von der TG Saar gestellten Misstrauensantrag zuvor.

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