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Paralympics: Doppel-Gold und Doppel-Disqualifikation für deutsche Athleten

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Paralympics in Sotschi  

Doppel-Gold und Doppel-Disqualifikation für deutsche Athleten

12.03.2014, 13:45 Uhr | sid, dpa

Paralympics: Doppel-Gold und Doppel-Disqualifikation für deutsche Athleten. Andrea Rothfuss ist im Slalom siegreich. (Quelle: dpa)

Andrea Rothfuss ist im Slalom siegreich. (Quelle: dpa)

Doppel-Gold im Slalom durch Andrea Rothfuss und Anna-Lena Forster, Disqualifikations-Drama um Top-Favoritin Anna Schaffelhuber und Langläuferin Andrea Eskau: Die deutschen Athletinnen haben bei den Winter-Paralympics ein Wechselbad der Gefühle erlebt.

Während die Ski-Rennfahrerinnen Rothfuss und Forster über ihre ersten Goldmedaillen bei Paralympics jubeln konnten, liefen bei der bisherigen Seriensiegerin Schaffelhuber die Tränen über das Gesicht. Eskau wurde Bronze im Langlauf-Sprint in der sitzenden Klasse wegen eines Remplers aberkannt.

"Der eingelegte Protest ist für mich unverständlich und unsportlich. Ich glaube, dass ich nichts falsch gemacht habe", sagte Monoski-Fahrerin Schaffelhuber, nachdem sie in Führung liegend nach dem ersten Slalom-Durchgang wegen eines Startfehlers disqualifiziert wurde: "Das ist ein nervlicher Ausnahmezustand." Die deutsche Teamführung legte gegen die Disqualifikation Protest ein. Die endgültige Entscheidung über ihren Ausschluss wurde auf Donnerstag vertagt.

"Das mit Anna ist ein Schock"

Die erst 18 Jahre alte Forster konnte sich über ihren vermeintlichen Gold-Coup auch noch nicht richtig freuen. "Das mit Anna ist ein Schock", sagte Forster, die ohne Beine zur Welt kam: "Ich freue mich über jede Medaille - egal, welche Farbe sie hat."

Rothfuss ist Gold in der stehenden Klasse nicht mehr zu nehmen. "Das ist der Wahnsinn. Ich kann das noch gar nicht fassen und scheine das Skifahren doch noch nicht verlernt zu haben", sagte 24-Jährige, die bei der Eröffnungsfeier die deutsche Fahne getragen hatte und zuletzt in der Abfahrt und im Super-G ausgefallen war: "Gold fehlte mir noch in meiner Sammlung - jetzt habe ich es endlich."

Eskau gibt unfaire Aktion zu

Eskau hatte keine Probleme damit, ihre Disqualifikation zu akzeptieren. "Ich habe den Arm rausgedrückt und meine Konkurrentin behindert", sagte die 42-Jährige nach dem Protest der russischen Mannschaft: "Die Entscheidung ist in Ordnung, ich stehe für einen fairen Sport."

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