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Formel-1-Fahrer kritisieren neuen Gewichtswahn

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"Musste hungern"  

Rosberg & Co. kritisieren neuen Gewichtswahn in der Formel 1

13.03.2014, 11:04 Uhr | sid, dpa

Formel-1-Fahrer kritisieren neuen Gewichtswahn. Nico Rosberg hungerte sich im Winter vier Kilogramm runter. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg hungerte sich im Winter vier Kilogramm runter. (Quelle: dpa)

Deutsche Fahrer haben die aktuellen Gewichtszwänge in der Formel 1 kritisiert. Vor allem größer gewachsene Piloten sehen sich benachteiligt. "Das ist nicht fair", sagte der 1,83 Meter große Adrian Sutil vor dem Saisonauftakt am Sonntag (ab 6.45 Uhr im T-Online.de Live-Ticker) im australischen Melbourne. "Man wird bestraft, weil man groß ist", ergänzte der Sauber-Fahrer. "Es ist schade, dass der Sport so in diese Richtung gegangen ist. Das ist schon ein bisschen wie bei den Skispringern oder den Radfahrern", schlug Nico Rosberg in die gleiche Kerbe.

Die neuen, deutlich schweren Antriebsstränge der Autos in der Saison 2014 bringen etwa 150 Kilogramm auf die Waage. Das Gesamtgewicht der Wagen wurde zwar auf 691 Kilos inklusive Piloten von zuvor 642 Kilogramm erhöht. Je leichter der Fahrer, umso größer ist aber der Spielraum für die Ingenieure, das Innenleben der Autos zu gestalten.

Rosberg: "Jedes Gramm kostet echte Runden-Zeit"

Deshalb mussten die Piloten im Winter mehr denn je auf ihre Ernährung aufpassen. "Es ist dieses Jahr sehr extrem mit dem Gewicht, ich musste sehr darauf achten und versuchen, auf mein Minimum zu kommen", sagte der 1,78 Meter große Mercedes-Fahrer, der im Winter vier Kilo abgenommen hat: "Das ist zwar okay so, aber es war eben auch ein sehr harter Winter dadurch."

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Nach eigenen Angaben verzichtete Rosberg, der bei einer Größe von 1,78 m nur noch 65 Kilo wiegt, auf sämtliche Süßigkeiten, selbst an Weihnachten. "Ich musste deshalb regelrecht hungern, um die Gewichtsvorgabe meines Teams zu erreichen, jedes Gramm zu viel am Körper kostet echte Runden-Zeit", schrieb der 28-Jährige in einem Gastbeitrag in der "Welt am Sonntag".

Hülkenberg: "Würde auch gern kürzer sein"

Ein Kilo mehr oder weniger macht pro Rennrunde etwa 0,035 Sekunden Unterschied aus. "Diese Zeit fehlt einfach, das kann man unmöglich aufholen", sagte Sutil, der vor den Gefahren eines möglichen Magerwahns in der Königsklasse warnte: "Wenn man schon am Limit ist, kann man nicht einfach noch mal fünf Kilo verlieren. Ich muss mich immer noch gut fühlen."

"Ich würde auch gern zehn Zentimeter kürzer sein, das würde mein Leben auch einfacher machen", erklärte Ex-Sauber-Fahrer Nico Hülkenberg, der Sutils Platz bei Force India wieder einnahm und auf seiner Homepage eine Körpergröße von 1,84 Metern angibt.

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