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Australien-GP  

Vettel drängt Mercedes in die Favoritenrolle

13.03.2014, 14:08 Uhr | sid, dpa

Sebastian Vettel drängt Mercedes in die Favoritenrolle. Sebastian Vettel (re.) schiebt Lewis Hamilton und Mercedes die Favoritenrolle zu und erhöht dadurch den Druck auf diese. (Quelle: AP/dpa)

Sebastian Vettel (re.) schiebt Lewis Hamilton und Mercedes die Favoritenrolle zu und erhöht dadurch den Druck auf diese. (Quelle: AP/dpa)

Immer wieder steckten Sebastian Vettel und Lewis Hamilton die Köpfe zusammen, sie scherzten und lachten. Mit der Frage nach dem Favoriten für die Formel-1-Saison 2014 verflog jedoch die gute Laune beim Titelverteidiger. "Für dieses Rennen Mercedes - nach drei, vier Rennen wissen wir dann ein bisschen mehr", sagte der Red-Bull-Pilot kurz und knapp, während auch Hamilton neben ihm kaum eine Regung zeigte. Auf der anderen Seite von Vettel hielt sich Ferrari-Star Fernando Alonso ebenfalls bedeckt: "In 48 Stunden werden wir ein bisschen mehr wissen. Es ist eine ungewisse Situation für alle."

Eine, die Vettel überstehen muss, wenn er am Ende dieser Saison doch seinen fünften WM-Triumph nacheinander feiern und mit Michael Schumachers Rekordserie von 2000 bis 2004 gleichziehen will. Da helfen dem Hessen auch schon mal Floskeln. "Es bringt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken", betonte der 26-Jährige.

Hauptsache ankommen lautet die Devise

"Man kann die Probleme nicht über Nacht lösen", meinte Vettel zu den eklatanten Schwierigkeiten, die sein neuer RB10 mit dem Kosenamen "Suzie" bei den Testfahrten bereitet hatte. Er ist aber überzeugt, dass sich Red Bull in der Saison weiterentwickelt: "Wir haben ein starkes Team und clevere Leute an Bord. Ich bin zuversichtlich, dass wir nicht allzuweit von jetzt wieder in einer guten Form sein werden."

Hinzu kommt: "Ein schnelles Auto zuverlässig machen, ist einfacher, als ein zuverlässiges schnell zu machen", betonte Vettel. Für die anschließenden Rennen kann die Devise des 39-maligen Gewinners schließlich nicht - wie für den Großen Preis von Australien an diesem Sonntag (ab 6.45 Uhr im T-Online.de Live-Ticker) - lauten: Hauptsache ankommen. Vettel versprach, trotz der Probleme in Melbourne bis zum Maximum zu pushen. Ob das gegen die Testweltmeister von Mercedes reicht? Wohl kaum.

Mercedes will "Erwartungen möglichst niedrig halten"

Das deutsche Team will die Favoritenrolle jedoch nicht annehmen. "Man muss nach den ganzen Regeländerungen realistisch bleiben und darf jetzt nicht abheben. Es ist gut, ganz vorne zu sein, aber das muss nicht heißen, dass wir auch Samstag und Sonntag ganz vorne sind", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Vor dem Auftakt will das Werksteam "die Erwartungen möglichst niedrig halten, um dann nicht enttäuscht zu werden".

Die Silberpfeile hatten bei den Testfahrten in den vergangenen Wochen den stärksten Eindruck hinterlassen. Davon alleine könne man aber nicht auf den Saisonverlauf schließen. "Wir wissen nicht, wo die anderen Teams stehen", sagte Nico Rosberg. "Wir sind aber optimistisch und hoffen auf einen fantastischen Start."

Keine Stallorder

Zum Beginn der Ära mit den neuen V6-Turbomotoren hat sich Mercedes jedenfalls einen Vorsprung vor Vettel erarbeitet. "Red Bull hatte einen schlechten Start. Ich habe aber keinen Zweifel, dass sie in den letzten beiden Wochen alles optimiert haben", sagte Wolff: "Wir haben sicher einen Vorteil, wir sind mehr Kilometer gefahren und das summiert sich natürlich."

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Eine Stallorder wird es bei Mercedes nicht geben, beide Piloten bekommen freie Fahrt. "Wir haben diese Diskussion geführt, wir alle wollen sehen, dass das Team nach vorne kommt, wir wollen sie aber auch gegeneinander rennfahren sehen", sagte Wolff. Er betonte aber auch, das die Interessen des Teams klar an oberster Stelle stehen.

Massa tippt auch auf silber

Auch sein neuer Teamkollege Daniel Ricciardo geht von einem Auftakterfolg der Silberpfeile mit Rosberg und Hamilton aus: "Für dieses Rennen würde ich mein Geld auf Mercedes setzen." Ex-Ferrari-Pilot Felipe Massa schloss sich den Tipps auf Mercedes an. Gleichwohl gilt der Brasilianer im Williams selbst als Kandidat auf einen der vorderen Plätze. "Ich denke, es kann eine schöne Saison für uns werden, wie schön, das weiß ich nicht", meinte Massa.

Wolff könnte damit sehr gut leben. Wenn einer direkt hinter den Silberpfeilen ins Ziel kommen soll, dann bitte Williams. Das britische Traditionsteam bekommt schließlich wie McLaren und Force India die neuen Antriebsstränge vom Stuttgarter Autobauer. Ganz nebenbei ist Wolffs Ehefrau Susie Testfahrerin bei Williams und er selbst Teilhaber.

Vettel erwartet viele Ausfälle

Entscheidend für Teams wie Mercedes, Ferrari, Williams und Titelverteidiger Red Bull im Kampf um die WM mit insgesamt 19 Rennen wird mehr denn je die Standfestigkeit der hochsensiblen Autos mit ihren neuen Motoren und dem Hybridsystem ERS mit 160 Zusatz-PS sein. Vettel rechnet beim ersten WM-Lauf damit, dass gerade mal zwölf der 22 Starter das Ziel nach 307,574 Kilometern erreichen werden.

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Ob der seit neun Rennen ungeschlagene Weltmeister dazu zählt, ist fraglich. "Wir wissen, dass wir bis jetzt nicht in der besten Form sind", räumte Vettel ein. Das Lächeln des Lausbuben nach den Scherzen mit Hamilton war da wieder verflogen.

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