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Paukenschlag im Regen: Vettel im Qualifying gedemütigt

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Paukenschlag im Regen  

Vettel im Qualifying gedemütigt

15.03.2014, 08:57 Uhr | rut, t-online.de

Paukenschlag im Regen: Vettel im Qualifying gedemütigt. Nachdenklich: Sebastian Vettel hat sich das Qualifying sicherlich anders vorgestellt. (Quelle: Reuters)

Nachdenklich: Sebastian Vettel hat sich das Qualifying sicherlich anders vorgestellt. (Quelle: Reuters)

Das erste Qualifying des Jahres 2014 hat einen Hammer serviert. Dauer-Dominator Sebastian Vettel schied frühzeitig aus und wurde nur 13. So schlecht war der Deutsche zum letzten Mal in Belgien 2012, das war vor 27 Rennwochenenden. Regen und ein Crash von Kimi Räikkönen begünstigten die verunglückte Qualifikation des Deutschen. "Ich habe alles gegeben, aber es war nicht gut genug", sagte ein sichtlich enttäuschter Vettel zu Sky.

Die Pole Position sicherte sich Lewis Hamilton. Daniel Ricciardo lieferte ein extrem starkes Qualifying ab und rettete die Red-Bull-Ehre mit dem zweiten Platz. Von Rang drei startet Nico Rosberg. Force-India-Rückkehrer Nico Hülkenberg wurde Siebter, Neu-Sauber-Pilot Adrian Sutil 14.

Schlange stehen in Q1

"Es war sehr schwierig wegen der Bedingungen und dem Chaos. Aber es aht sehr viel Spaß gemacht", sagte Hamilton. Ricciardo grinste über das ganze Gesicht. "Es war ganz toll, ganz aufregend", sagte er. "Es war das erste Mal, dass wir die Auto im Regen ans Limit getrieben haben."

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Pünktlich zum Beginn des Qualifyings war Regen vorhergesagt, ein heftiger Wind bließ. Als die Ampel auf Grün sprang, herrschten es jedoch noch trockene Bedingungen, so dass die Boliden für ihren ersten Versuch bereits Schlange standen.

Regen leert die Strecke schnell

Sebastian Vettel fuhr als Letzter auf die Strecke. Er hatte mit dem RB10 zu kämpfen und touchierte die Begrenzungsmauer auf seiner ersten schnellen Runde. Seine Zeit reichte nur für den sechsten Platz. Sein neuer Teamkollege Ricciardo machte es besser und fuhr zunächst die Bestzeit. 

Etwa bei Halbzeit in Q1 packten die Zuschauer ihre Regenjacken aus und die ersten Tropfen über der Strecke wurden gemeldet. Die Piste wurde sofort rutschig. Bessere Zeiten zu fahren, war nun unmöglich. Die Boliden parkten in der Garage und die Uhr lief herunter.

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Benzindruck-Sorgen bei Hülkenberg

Was sich bereits in den Trainings angedeutet hatte, wurde Realität: Mit Romain Grosjean (Platz 21) und Pastor Maldonado (keine Zeit) schieden beide Lotus-Piloten aus - was für ein Rückschritt für das im vergangenen Jahr so starke Team. Maldonado hat überhaupt keine gezeitete Runde fahren können, so dass er auf die Gnade der Rennleitung hoffen muss. Denn eigentlich wäre er im Rennen somit nicht startberechtigt.

Zu Beginn von Q2 gingen die Fahrer mit Intermediate-Reifen oder sogar den Full-Wet-Regenreifen auf die Strecke. Kurz nach Beginn der Session wurde Nico Hülkenberg ein Problem mit dem Benzindruck gemeldet. Er sollte aber erst einmal weiterfahren.

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Vettel gerät in Bedrängnis

Für Vettel wurde es gleich richtig eng. Vier Minuten vor Ende des Durchgangs war der viermalige Champion nur noch Zwölfter. Nachdem er sich neue Reifen geholt hatte, ging er auf seinen letzten Versuch, unter die ersten Zehn zu kommen und ein Ausscheiden zu vermeiden.

Leicht war das nicht, denn die Zeiten purzelten bei abtrocknender Strecke enorm. Alle Piloten gingen noch einmal auf den Albert Park Circuit. Das führte zu viel Verkehr.

Räikkönen leistet Vettel einen Bärendienst

Sein Kumpel Kimi Räikkönen leistete Vettel einen Bärendienst. 30 Sekunden vor dem Ende von Q2 crashte der Ferrari-Rückkehrer in die Wand und verursachte eine Gelbphase. Dadurch durfte Vettel in dem Streckenabschnitt nicht Vollgas fahren und sein Aus war besiegelt. Riccardo machte es besser und wurde Zweiter.

Der Weltmeister wollte das missratene Qualifying aber nicht auf die Gelbe Flagge schieben. "Die Fahrbarkeit war nicht so gut. Wir wissen, dass wir noch viel aufholen müssen“, sagte er. Teamchef Christian Horner berichtete später, dass sein Auto technische Probleme hatte und die Leistung immer wieder in den Keller sackte. Immerhin darf er aufgrund einer Strafversetzung von Valtteri Bottas einen Platz weiter vorne von zwölf starten.

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Perfekte Dramaturgie für den Showdown

Somit verpassen sowohl der amtierende Weltmeister als auch Räikkönen ebenso wie Sutil die Top Ten.

Im Kampf um die Pole Position war die Strecke zu Beginn der Session erneut sehr nass und wurde gegen Ende immer trockener – eine perfekte Dramaturgie für den finalen Showdown.

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Hamilton setzt den letzten Stich im finalen Kampf

Wenige Sekunden vor dem Ende gab es erneut einen Crash. Daniil Kvyat schlug an der Mauer an, konnte aber weiterfahren. Eine Gelbphase blieb aus.

Rosberg setzte zunächst die Bestzeit. Nur zwei Fahrer waren noch unterwegs. Ricciardo verursachte großen Jubel in der Red-Bull-Box als er über die Ziellinie kam, denn er unterbot die Zeit des Silberpfeils in seinem ersten Qualifying für Red Bull. Nun konnte nur noch Hamilton den Platz an der Sonne für Mercedes retten – und er entriss dem Australier die Pole Position im allerletzten Moment.

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