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Formel 1: Mercedes-Power ist der Schlüssel zum Sieg

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Neue Hackordnung in der Formel 1  

Mercedes-Power ist der Schlüssel zum Sieg

18.03.2014, 06:13 Uhr | t-online.de

Formel 1: Mercedes-Power ist der Schlüssel zum Sieg. Die Heckansicht von Mercedes könnte für die Rivalen zur Gewohnheit werden. (Quelle: dpa)

Die Heckansicht von Mercedes könnte für die Rivalen zur Gewohnheit werden. (Quelle: dpa)

Das Auftakt-Rennen zur Formel-1-Saison 2014 wurde mit Hochspannung erwartet. Nach dem Großen Preis von Australien wissen wir, dass die massiven Regeländerungen Wirkung zeigen. Auch wenn nach dem ersten Rennen noch nicht alle Fragen beantwortet werden können, eins wurde bereits deutlich: Die Machtverhältnisse in der Königsklasse des Motorsports haben sich verschoben.

Nico Rosberg hat den Grand Prix in Melbourne derart überlegen gewonnen, wie es sonst nur Sebastian Vettel tat. Was viele Kenner der Szene bereits vorausgesagt hatten, hat sich bewahrheitet: Die Silberpfeile haben im Winter die beste Arbeit gemacht.

Rosbergs Sieg ist nie gefährdet

Bereits im Qualifying waren Rosberg und Lewis Hamilton stets die schnellsten. Allein der Regen verhinderte eine erste Startreihe in Silber. Zum Ende hin trocknete die Strecke ab und die Rundenzeiten purzelten. Deshalb durchbrach Daniel Ricciardo mit seinem Red Bull die Phalanx der Silberpfeile.

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Im Rennen wurde die Vormachtstellung von Mercedes dann noch deutlicher. Rosberg legte einen Raketen-Start auf den Asphalt und raste an die Spitze. Von dort aus dominierte er das Rennen nach Belieben und fuhr sich einen Vorsprung von über 20 Sekunden heraus. "Das Auto ging ab wie sonst was", sagte er bei der Pressekonferenz der Podiums-Piloten. Nach einer turbulenten Anfangsphase war das Rennen beinahe schon langweilig.

Auch Mercedes hat Probleme mit der Technik

Ausruhen konnte sich Rosberg trotz der Überlegenheit des W05 aber nicht. "Ich musste immer pushen, um die Reifen auf Temperatur zu halten. Ich konnte nicht entspannen, weil die Reifen dann kalt wurden", sagte er in seinem Video-Blog.

Mercedes hat die neuen Regeln besser verstanden als alle anderen Teams und die Umsetzung ist auch gelungen. Dennoch ist das Team nicht vor Problemen gefeit. Hamilton konnte im ersten freien Training aufgrund eines Antriebsschadens nicht einmal eine Runde absolvieren. Auch im Rennen erwischte es den Mann, der von der Pole Position gestartet war. Der Motor des Briten streikte und sein Arbeitstag war bereits in der vierten Runde beendet.

Red Bull erlebt schwarzes Wochenende

Noch schlimmer als für Hamilton war das Wochenende für Red Bull. Vettel erlebte bereits im Qualifying mit Platz 13 ein Debakel und im Rennen lahmte der RB10 wie schon bei den Testfahrten im Frühjahr. In der sechsten Runde war Schluss für den Weltmeister, der zuvor neun Rennen in Folge gewonnen hatte. Im Qualifying war der 26-Jährige zum letzten Mal vor 27 Grand Prix nur Zuschauer in Q3.

Es gibt aber Grund zur Hoffnung bei Red Bull. Vettels neuer Teamkollege hat gezeigt, dass der RB10 durchaus schnell ist. Der Australier konnte seinen zweiten Platz vor dem McLaren von Kevin Magnussen sicher behaupten. Das Weltmeister-Team muss allerdings noch die Kinderkrankheiten in den Griff bekommen. Der Renault-Motor ist offensichtlich extrem anfällig. Da sind die Mercedes-Aggregate um Längen besser. Und die Probleme mit dem Benzin-Durchfluss-Sensor haben Ricciardo schließlich den zweiten Platz gekostet. Läuft der RB10 rund, ist er ein Podium-Kandidat.

Ferrari fast unsichtbar

Was den Silberpfeilen so hervorragend gelungen ist, hat Ferrari nicht hinbekommen. Das neue Star-Duo Fernando Alonso und Kimi Räikkönen sammelte mit den Plätzen vier und sieben zwar einige WM-Zähler, der erhoffte Sprung an die Weltspitze blieb jedoch aus. Alonso war nicht in der Lage, an Nico Hülkenbergs Force India vorbeizufahren. Erst als der Deutsche zum Reifenwechsel in die Box fuhr, machte Alonso einen Platz gut, weil er länger auf der Strecke blieb.

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Räikkönen erging es noch schlimmer. Der Iceman steckte zwischen den beiden Toro Rossos fest. "Wir können mit der Leistung von heute nicht zufrieden sein. Wir müssen uns verbessern", zitiert "autosport.com " Alonso . "Ich war nicht in der Lage, mit McLaren um die Podiums-Plätze zu kämpfen. Kimi fuhr zwischen den beiden Toro Rossos und er hat das Rennen hier vor zwölf Monaten gewonnen." Dennoch strahlt Alonso Zuversicht aus: "Auf der anderen Seite war es gerade einmal das erste Rennen. Wir dürfen jetzt nicht durchdrehen." Schon in Malaysia soll es besser werden.

Williams als neues Überraschungsteam?

Dass die Ferraris nicht an McLaren vorbeikamen, zeigt: Die Briten sind wieder zurück. Nach einem verkorksten Jahr ist der Traditionsrennstall wieder ein Spitzenteam. Von Jenson Button und Kevin Magnussen darf man noch einiges erwarten.

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Im Gegensatz dazu hat sich Lotus aus dem Kreis der Topteams verabschiedet. Die Rolle des Überraschungsteams könnte Williams übernehmen. Valtteri Bottas erreichte trotz eines Reifenschadens nach einem Fahrfehler den fünften Platz und Felipe Massas Traum von einem guten Ergebnis wurde von Kamui Kobayashi jäh zerstört, als er dem Brasilianer ins Heck krachte. Die Testfahrten haben bereits gezeigt, dass der Williams schnell ist.

Williams und Force India als Beweis für die Kraft des Sterns

Daneben hat auch Force India einen guten Eindruck hinterlassen. Hülkenberg wurde am Ende Sechster und auch seine Teamkollege Sergio Perez ergatterte noch einen WM-Punkt.

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Die Stärke von Williams und Force India unterstreichen die Vormachtstellung von Mercedes. Denn beide Teams werden von den Stuttgartern mit Motoren beliefert - und die sind derzeit das Maß aller Dinge.

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