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Sebastian Vettel muss bis zum nächsten Formel-1-Rennen viele Probleme lösen

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Einen Monat Rückstand  

Vettel hat einen Rucksack voller Probleme

17.03.2014, 16:06 Uhr | sid

Sebastian Vettel muss bis zum nächsten Formel-1-Rennen viele Probleme lösen. Sebastian Vettel reist mit jeder Menge Arbeit im Gepäck aus Australien ab. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel reist mit jeder Menge Arbeit im Gepäck aus Australien ab. (Quelle: dpa)

Der Große Preis von Australien war für Sebastian Vettel ein schwarzes Wochenende. Als Nico Rosberg nach seinem souveränen Sieg zum Saison-Auftakt der Formel 1 noch ausgelassen seinen Sieg feierte, saß der gefrustete Red-Bull-Star längst im Flugzeug. Noch am Sonntagabend machte sich Vettel nach seinem bitteren Ausfall auf den Weg zu seiner kleinen Familie in die Schweizer Wahlheimat.

Im Linienflug nach Zürich hatte er einen Rucksack voller Probleme im Gepäck, die sein Team bis zum Rennen in zwei Wochen in Malaysia dringend lösen muss.

Ende der Woche geht es in den Simulator

Die launische Suzie zickt immer noch massiv, Fehlzündungen im Motor sorgten erst für einen Leistungsverlust und legten den neuen Boliden schließlich ganz lahm. "Ein enttäuschendes Wochenende", sagte Vettel. Auch deswegen kann sich der viermalige Champion keine Pause gönnen, schon Ende der Woche will er im Werk im englischen Milton Keynes wieder im Simulator sitzen, um den RB10 fahrtüchtig zu machen.

Denn für Vettel dauerte das Rennen keine zehn Minuten. Und konnte sich Red Bull zunächst noch über Rang zwei für seinen Teamkollegen Daniel Ricciardo freuen, wurde es nach der Disqualifikation wegen einer zu hohen Benzindurchflussmenge ein ganz bitteres Wochenende für den Konstrukteurs-Weltmeister. Allerdings geht Red Bull gegen die Entscheidung der Rennkommissare in Berufung. Noch ist nicht klar, wann genau über die Berufung entschieden wird, aber bei den Bullen gibt es darüber hinaus genug Probleme.

Aufholen bis zum ersten Europa-Rennen

Großes Sorgenkind ist dabei die neue Antriebseinheit von Hersteller Renault. "Etwa einen Monat" sei man der Konkurrenz hinterher, sagte Renault-Motorenchef Remi Taffin in Australien. Und diese vier Wochen Rückstand tun gerade dem Perfektionisten Vettel richtig weh. Anstatt von Anfang an um seinen fünften Titel in Serie zu kämpfen, muss der 26-Jährige seinem Boliden zunächst die Kinderkrankheiten austreiben.

Schnelle Besserung ist nicht in Sicht. Bis zu den Europarennen will Red Bull nach eigener Aussage zu Mercedes und Co. aufgeschlossen haben. "Dann wollen wir näher an Mercedes dran sein", sagte Motorsportberater Helmut Marko. Bis zum Grand Prix in Barcelona stehen allerdings noch drei weitere im Kalender - die Silberpfeile könnten sich bis dahin einen großen Vorsprung erarbeitet haben.

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Vettel von "besseren Zeiten" überzeugt

Mit den technischen Neuerungen wird Vettel aber auch unabhängig vom schwachen Abschneiden nicht warm. Vor allem die neuen V6-Turbomotoren mit ihrem deutlich leiseren Sound sorgen für Hohn und Spott. "Es hört sich eher an, als würde der Staubsauger nebenher laufen und nicht, als würde ein Rennauto fahren", sagte Vettel und ergänzte: "Wenigstens kann man sich wegen der leiseren Motoren besser unterhalten."

Erste gute Ansätze wie am ersten Trainingstag in Australien sind zwar da, doch dem RB10 fehlt vor allem die Standfestigkeit. "Wir haben eine gute Truppe zusammen und hatten in den vergangenen Jahren nicht ohne Grund so viel Erfolg. Ich bin davon überzeugt, dass es wieder bessere Zeiten geben wird", sagte Vettel. Viel mehr als diese Hoffnung bleibt ihm nach den Auftakt-Enttäuschungen momentan auch nicht.

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