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Bayer Leverkusen: Druck auf Sami Hyypiä nimmt zu

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"Trainer ist angeschlagen"  

Der Druck auf Bayer-Trainer Hyypiä nimmt zu

24.03.2014, 13:13 Uhr | dpa

Bayer Leverkusen: Druck auf Sami Hyypiä nimmt zu. Sami Hyypiä von Bayer Leverkusen (Quelle: dpa)

Sami Hyypiä geht mit Bayer Leverkusen schweren Zeiten entgegen. (Quelle: dpa)

Sami Hyypiä macht sich nichts vor. "Meine persönliche Situation ist so", sagte Bayer Leverkusens Cheftrainer nach der unglücklichen 2:3-Heimpleite gegen 1899 Hoffenheim. "Wir haben morgen Training und wenn der Verein nicht sagt, ich kann zu Hause bleiben, bin ich beim Training."

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In Hyypiäs Worten schwingt Resignation mit

Der Finne scheint selbst nicht mehr an seinen Verbleib in Leverkusen zu glauben. Video

Die Frage ist nur: Wie oft noch? Schließlich droht der Liga-Vierte, sogar aus den Europacup-Rängen zu fliegen - Gladbach, Wolfsburg und Mainz lauern auf weitere Fehltritte.

Die Argumente gehen aus

Bayer-Sportchef Rudi Völler möchte an dem beim Werksklub hoch geschätzten Finnen festhalten. Die Rückendeckung für ihn hört sich jedoch nach dem neunten Pflichtspiel in Serie ohne Sieg nicht mehr so eindeutig an. "Der Trainer ist natürlich angeschlagen, aber das wäre in jedem anderen Verein auch so", sagte der Sportchef bei Sky. "Wir waren unwahrscheinlich glücklich mit ihm, sind wir ja im Grunde auch immer noch, aber wir haben halt viele Punkte abgegeben. Wenn Du so viele Spiele verloren hast, dann fehlen die Argumente, es vernünftig rüber zu bringen. Es klingt wie eine Durchhalteparole, aber wir müssen da durch."

Die englische Woche mit Partien am Mittwoch beim FC Augsburg und drei Tage später gegen den Tabellenletzten Eintracht Braunschweig dürfte die Woche der Wahrheit für Hyypiä werden. "Wir möchten aus der Situation rauskommen, doch ich glaube, es wird länger dauern. Wir tun alles dafür", sagte der 40-Jährige und appellierte, in der Krise zusammen zu stehen: "Natürlich brauchen wir die Hilfe von allen Leuten im Verein. Die Kurve zu kriegen, das kann ich nicht allein."

Rolfes will Sieg "erzwingen"

Kapitän Simon Rolfes sieht ohnehin in Hyypiä nicht den allein Schuldigen an der Misere. "Der Trainer steht in der Kritik, aber alle sind jetzt in der Verantwortung - und natürlich auch wir Spieler", sagte er. Schließlich ist die Mannschaft fast mit der identisch, die mit 37 Punkten die besten Hinrunde seit zwölf Jahren hinlegte, erster Bayern-Jäger war und in diesem Jahr in neun Partien mit nur sieben Zählern Platz 15 in der Rückserien-Tabelle belegt. "Wir müssen den Sieg jetzt erzwingen, denn nur ein Erfolg hilft uns", sagte Rolfes fast verzweifelt vor dem Augsburg-Spiel.

Statt endlich den 500. Sieg in der Bundesliga-Geschichte feiern und einen Befreiungsschlag landen zu können, mussten sich die Leverkusener gegen verbissen kämpfende Hoffenheimer geschlagen geben. Zweimal konnten die Gastgeber sowohl den von Sejad Salihovic (14. Minute) verwandelten Handelfmeter durch Stefan Kießling (39.) und das 2:1 von Kevin Volland (40.) durch Rolfes (54.) ausgleichen. Für den späten Siegtreffer sorgte Anthony Modeste (89.).

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