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Friedrichshafen will Volleyball-Titel aus Berlin zurück

25.03.2014, 10:08 Uhr | dpa

Friedrichshafen will Volleyball-Titel aus Berlin zurück. Stelian Moculescu will wieder die NUmmer eins in Deutschland sein.

Stelian Moculescu will wieder die NUmmer eins in Deutschland sein. Foto: Rainer Jensen. (Quelle: dpa)

Stuttgart (dpa) - Zwei Topfavoriten und ein hoch gehandeltes Sorgenkind: Vor dem Start der Playoffs kämpft Volleyball-Bundesligist Generali Haching noch immer ums finanzielle Überleben.

Titelverteidiger Berlin Volleys und Rekordchampion VfB Friedrichshafen können sich in der entscheidenden Saisonphase dagegen ganz auf den Kampf um die deutsche Meisterschaft konzentrieren. "Jetzt geht's um die Wurscht. Bisher war es das Vorspiel. Jetzt kommt das Hauptspiel", sagt VfB-Trainer Stelian Moculescu.

Nachdem Berlin in den vergangenen beiden Jahren in der Liga triumphierte, will Friedrichshafen nach dem Gewinn des DVV-Pokals auch die Meister-Trophäe zurück an den Bodensee holen. "Wenn man schon einen Titel gewonnen hat, dann ist man hungrig, dann will man auch den zweiten holen", erklärt Moculescu.

Die Berliner haben nach dem ersten Platz in der Hauptrunde vor Friedrichshafen und den mitfavorisierten Hachingern allerdings auch keinen Grund, kleinmütig in die Playoffs zu gehen. Kawika Shoji will sich von der Niederlage im packenden Pokalfinale gegen Friedrichshafen Anfang des Monats nicht verunsichern lassen. "Wir sind jetzt zweimal nacheinander deutscher Meister geworden. Das zeigt doch: Wir sind stark", sagt der Berliner Zuspieler.

Dagegen geht es für Haching, das in den vergangenen fünf Jahren viermal Pokalsieger war, im Moment um weit mehr als um Siege und Titel. Denn finden die Bayern nach dem Ausstieg des Hauptsponsors zum Saisonende keine neuen Geldgeber, die insgesamt eine Million Euro beisteuern, war's das mit Spitzenvolleyball im Süden Münchens. "Es wäre wunderbar, Meister zu werden und dann abzumelden", sagt Hachings Manager Josef Köck voller Ironie.

Nachdem zuletzt ein Runder Tisch mangels Interesse von Wirtschaftsunternehmen abgesagt werden musste, bleibt bis zum Abgabetermin für die Lizenzunterlagen die Hoffnung. "Entscheiden wird es sich am 1. April: Melden wir dann für die nächste Saison an oder nicht?", sagt Köck. "Wir kämpfen bis zum Letzten."

Konkurrent Moculescu glaubt, dass Haching es noch packt, auch wenn er meint, dass Deutschland nun mal eine Fußball-Landschaft sei. "Dazu haben wir noch ein paar gute Handball-Mannschaften und ein paar gute Basketball-Teams. Die anderen Sportarten sind Sozialhilfeempfänger. Um die schert sich keiner."

Auf Haching könnte Friedrichshafen im Halbfinale (Modus Best of five) stoßen, wenn der VfB zuvor im schwäbischen Viertelfinal-Duell (Best of three) den TV Rottenburg bezwingt. Dort trifft Haching auf den Moerser SC, die Berlin Volleys spielen gegen CV Mitteldeutschland. Die drei Spitzenclubs haben am Mittwoch zunächst Heimrecht. Außerdem empfängt der TV Bühl, dem im Titelkampf Außenseiterchancen eingeräumt werden, evivo Düren.

Den Vorteil, im ersten Spiel daheim anzutreten, hätte Berlin als Hauptrundensieger auch in einem möglichen Finale (Best of five) - in der Volleyball-Festung Max-Schmeling-Halle wäre das nicht zu unterschätzen. "Zu Hause sind wir eine Macht und nur schwer zu schlagen", sagt Manager Kaweh Niroomand. "Wir sind Meister, natürlich muss es unser Ziel sein, den Titel zu verteidigen."

Zunächst sei es jedoch wichtig, überhaupt erst einmal die Endspielserie zu erreichen. Denn beide Finalteilnehmer haben einen Platz in der Champions League sicher. "Was dann in der Finalrunde passiert, ist kaum vorhersehbar", erklärt Niroomand.

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