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Bundesliga: Frankfurt kommt Klassenerhalt immer näher

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Spielbericht  

Frankfurt kommt Klassenerhalt immer näher

26.03.2014, 22:09 Uhr | dpa

Bundesliga: Frankfurt kommt Klassenerhalt immer näher. Der Frankfurter Johannes Flum (re) versucht vor Mönchengladbachs Havard Nordtveit an den Ball zu kommen.  (Quelle: dpa)

Der Frankfurter Johannes Flum (re) versucht vor Mönchengladbachs Havard Nordtveit an den Ball zu kommen. (Quelle: dpa)

Eintracht Frankfurt hat den nächsten großen Schritt Richtung Klassenerhalt in der Bundesliga geschafft. Nur drei Tage nach dem 5:2-Sieg in Nürnberg gewann die Mannschaft von Trainer Armin Veh gegen Borussia Mönchengladbach mit 1:0 (1:0) und hat nun einen komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsplätze.

Der Spanier Joselu erzielte in der 16. Minute sein viertes Tor in den vergangenen drei Spielen und entschied damit die Partie vor 48.000 Zuschauern. Für die offensiv diesmal zu harmlosen Gladbacher war es nach zwei Siegen in Serie wieder ein Rückschlag im Kampf um die Europacup-Plätze.

"Magische Viereck" wirkungsvoll aus dem Spiel genommen

Dass sich Spieler wie Joselu oder auch Tranquillo Barnetta so steigern, ist aus Sicht der Eintracht bitter nötig. Denn die Frankfurter mussten auch diesmal ohne ihre zentrale Achse auskommen. Kapitän Pirmin Schwegler fehlte erneut wegen seiner Grippe, Torjäger Alexander Meier hat immer noch Adduktoren-Probleme und für Antreiber Sebastian Rode ist die Saison wegen eines Knorpelschadens ohnehin so gut wie vorbei.

Aber auch derart geschwächt nahmen die Frankfurter das gefürchtete "magische Viereck" der Gäste mit Max Kruse, Juan Arango, Patrick Herrmann und Raffael wirkungsvoll aus dem Spiel. Die Eintracht störte den Gladbacher Spielaufbau schon früh und gewann in der eigenen Hälfte nahezu jeden wichtigen Zweikampf.

Joselu trifft nach Vorlage von Aigner

Umgekehrt reichte manchmal schon ein simpler Steilpass, um die Abwehr der Borussia zu überrumpeln. Barnetta kam so nach schöner Vorarbeit von Sebastian Jung zur ersten guten Chance des Spiels (12.), ehe Joselu nur vier Minuten später eine Vorlage von Stefan Aigner zur Führung nutzte.

Trainer Veh hatte die Leihgabe von 1899 Hoffenheim schon nach den beiden Treffern gegen Nürnberg gelobt. "Ich habe schon immer gesagt, dass er alles hat, was ein Stürmer braucht", meinte der Coach. Nur die Beständigkeit fehlt dem 23-Jährigen noch. In der 37. Minute vergab Joselu erneut nach einem Pass von Aigner die Riesenchance zum 2:0.

Gut organisierte Eintracht-Abwehr

Auf der anderen Seite tauschten die viel gelobten Kruse, Raffael, Arango und Herrmann immer wieder ihre Positionen, um die Frankfurter Defensive zu beschäftigen. Aber ein Durchkommen gab es für sie zunächst nur in der 28. Minute, als Kruse an Eintracht-Torwart Kevin Trapp scheiterte. Ansonsten bissen sich die zunehmend überlegeneren Gäste an der gut organisierten Eintracht die Zähne aus.

Nach der Pause hatte Kruse erneut eine gute Chance (55.). Doch der Europacup-Aspirant schaffte es trotz einiger sehenswerter Kombinationen nicht mehr, so etwas wie Dauerdruck aufzubauen. Dazu wehrten sich die enorm lauf- und kampfstarken Frankfurter viel zu sehr.

Großchance durch Lanig

Auch sie spielten eher auf ein zweites Tor, anstatt ihr erstes bloß zu verteidigen. Und auch wenn dabei nur noch eine Großchance durch Martin Lanig (71.) heraussprang, ging die Frankfurter Negativserie gegen die Borussia verdient zu Ende. Die vorangegangenen vier Duelle hatte die Eintracht alle verloren.

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