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Sebastian Vettel schimpft über Turbo-Motor: "Sound ist scheiße"

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Vettel erneuert Kritik am Motor  

"Ich denke, der Sound ist scheiße"

27.03.2014, 13:34 Uhr | dpa, sid

Sebastian Vettel schimpft über Turbo-Motor: "Sound ist scheiße". Weltmeister Sebastian Vettel fühlt sich in der "Formel leise" derzeit gar nicht wohl. (Quelle: imago/Kräling)

Weltmeister Sebastian Vettel fühlt sich in der "Formel leise" derzeit gar nicht wohl. (Quelle: Kräling/imago)

Weltmeister Sebastian Vettel hat in der Debatte um die neuen, leiseren Hybridmotoren in der Formel 1 mit deutlichen Worten nachgelegt.

"Ich denke, der Sound ist scheiße", sagte Vettel mit einem Lächeln auf den Lippen vor dem Großen Preis von Malaysia (Sonntag ab 9.45 Uhr im Live-Ticker bei T-Online.de). "Leider mache ich die Regeln nicht, sonst hätten wir einen schönen V12 im Heck und die Batterien wären im Handy, da wo sie hingehören."

Der Boden muss beben

Geht es nach dem Red-Bull-Piloten, muss sich der Sound wieder ändern. Die Formel 1 sei für die Fans, müsse laut sein, der Boden müsse beben: "Es ist schade, dass wir das zur Zeit nicht mehr haben."

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Eine schnelle Runde auf dem Sepang Circuit

Die Strecke in Malaysia eignet sich perfekt für Überholmanöver. Video

Seit dem Saisonauftakt in Australien hatte es zahlreiche kritische Stimmen gegeben, die neuen vom Weltverband FIA eingeführten V6-Motoren mit Turbolader und Hybridtechnik seien für die Formel 1 zu leise.

"Wenn du Erdbeermarmelade kaufst und Erdnussbutter bekommst, bist du verärgert", spottete auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestone. Vettel verglich das Kreischen an der Strecke zudem bereits mit dem Geräusch eines "Staubsaugers im Hintergrund".

"Frust war schnell vorbei"

Erstaunlich gelassen ging Vettel hingegen mit seinem Fehlstart um: Wegen eines Software-Problems hatte er in Melbourne seinen RB10 bereits in der fünften Runde abstellen müssen. "Die Mütze, die ich aufhatte, hab ich im Zimmer auf den Boden geworfen", räumte er im Rückblick ein. "Aber der Frust war relativ schnell vorbei." Schließlich habe es sich bei den mäßigen Test angedeutet, dass das Weltmeisterteam in dieser Saison Schwierigkeiten bekommen dürfte.

Im Hinblick auf die Probleme der Konkurrenz meinte Vettel lapidar: "Keiner ist davor gefeit, dass etwas in die Hose geht. Es kann jeden treffen." Nico Rosberg feierte in Melbourne im Mercedes zwar einen souveränen Sieg, aber dessen Teamkollege Lewis Hamilton musste wegen eines Zylinder-Problems noch früher aufgeben als Vettel. "Lewis hat sein Auto nicht freiwillig abgestellt", frotzelte der Titelverteidiger.

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"Zu gewinnen steht ganz oben"

Vor der Hitzeschlacht in Malaysia hat Vettel keinen Grund zu Optimismus. Er muss schauen, dass seine "Suzie" erst mal richtig ans Laufen kommt. "Jeder Kilometer ist wichtig", wies Vettel auf die mangelnde Fahrpraxis mit dem neuen RB10 hin. Die Zuverlässigkeit sei das "größte Puzzleteil".

Abstriche an seine Ansprüche will Vettel trotz der Widrigkeiten keine machen. "Zu gewinnen steht ganz oben", gab sich der 26-Jährige kämpferisch. Attacke ist auch auf dem 5,543 Kilometer langen Sepang International Circuit angesagt. "Ob die Kiste dann hält oder nicht, wird sich zeigen", urteilte er lakonisch. "Generell versucht man voll anzugreifen." Im Rennen könne sich natürlich eine Situation ergeben, in der man das Auto schonen müsse, um ins Ziel zu kommen.

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Sensor-Thematik kocht weiter hoch

Bei der heiklen Sensor-Thematik wich Vettel etwas aus. "Wir werden uns immer dafür entscheiden, wovon wir überzeugt sind", sagte er. Einerseits wollen wir das Maximum für uns, andererseits muss es legal sein. Aber es wäre ziemlich dumm, wissentlich etwas zu machen, was nicht legal ist."

Teamkollege Daniel Ricciardo verlor nachträglich seinen zweiten Platz von Melbourne, weil mehr als die erlaubten 100 Kilogramm Benzin pro Stunde in den Motor geflossen sein sollen. Red Bull vertritt die Meinung, die eigenen Messungen seien korrekt gewesen und hat Berufung gegen die Disqualifikation eingelegt. Die Rennkommissare hatten Red Bull während des Australien-Grand-Prix auf den Regelverstoß hingewiesen.

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