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VfL Wolfsburg besiegt Eintracht Frankfurt trotz Rückstand

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Spielbericht  

VfL Wolfsburg besiegt Frankfurt trotz Rückstand

29.03.2014, 17:34 Uhr | sid, t-online.de

VfL Wolfsburg besiegt Eintracht Frankfurt trotz Rückstand . Wolfsburgs Malanda (re.) setzt sich gegen Frankfurts Schröck durch. (Quelle: dpa)

Wolfsburgs Malanda (re.) setzt sich gegen Frankfurts Schröck durch. (Quelle: dpa)

Der VfL Wolfsburg darf wieder auf die Qualifikation zur Champions League hoffen. Die Niedersachsen setzten sich im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nach einem 0:1-Rückstand noch mit 2:1 (0:1) durch und schielen nach dem zweiten Sieg in Folge mehr denn je auf den vierten Platz in der Bundesliga-Tabelle.

Vor 29.159 Zuschauern hatte Eintracht-Stürmer Stefan Aigner die Gäste, die zuvor zwei Siege in Serie eingefahren hatten, in der elften Minute in Führung gebracht. Für die zwar bemühten, aber lange glücklosen Wolfsburger erzielte Angreifer Ivica Olic den Ausgleichstreffer (69.). Ein sehenswerter Distanzschuss von Naldo (89.) in den Winkel bescherte den Gastgebern drei wichtige Punkte.

Grün feiert Startelf-Debüt

Bei den Wölfen feierte Ersatztorhüter Max Grün sein Startelf-Debüt zwischen den Pfosten, da Stammkeeper Diego Banglio (Haarriss im Finger) verletzungsbedingt fehlte. Ins Team zurück kehrte 22-Millionen-Euro-Einkauf Kevin de Bruyne nach abgesessener Gelbsperre. Bei Eintracht lief überraschend Stephan Schröck für den gelbgesperrten Marco Russ auf.

Beim frühen Wolfsburger Rückstand hatte Grün kaum eine Abwehrchance. Die VfL-Defensive war in dieser Szene völlig ungeordnet, da Innenverteidiger Timm Klose nach einem unglücklichen Zweikampf mit dem Frankfurter Joselu im Abwehrzentrum fehlte. Klose verletzte sich bei der Aktion und musste nach einem katastrophalen Fehler, der beinahe das 0:2 durch Aigner bedeutet hätte, in der 19. Minute ausgewechselt werden.

Zahlreiche Chancen für die Wölfe

Die Wolfsburger erholten sich aber schnell von den Nackenschlägen. Maximilian Arnold (20.), der agile Ivan Perisic (24.), Naldo (28.) und Knoche (41.) hätten in der ersten Halbzeit den Ausgleich erzielen können. Die Gäste aus Hessen setzten der spielerischen Überlegenheit des Gegners vor allem Zweikampfhärte entgegen.

De Bruyne bei Rückkehr weitgehend ungefährlich

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich am Spiel zunächst wenig: Wolfsburg war bemüht, aber zunächst nicht zwingend genug. Star-Einkauf de Bruyne enttäuschte erneut und konnte dem Team so gut wie keine Impulse geben. Die Frankfurter zogen sich tief in die eigene Hälfte zurück und lauerten fast nur noch auf Konter. Die Passivität wurde durch den Ausgleichtreffer bestraft.

Für Aufregung sorgte eine strittige Entscheidung in der 64. Minute: Eintracht-Torhüter Kevin Trapp fing mit Mühe einen langen Ball, den Schiedsrichter Peter Gagelmann nicht hinter der Linie gesehen hatte.

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