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FC Bayern: Die erste Serie ist gerissen und jetzt geht es nach Manchester

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Vor den Augen von Hoeneß  

FC Bayern: Die erste Serie ist gerissen und jetzt geht es nach Manchester

29.03.2014, 19:55 Uhr | t-online.de

FC Bayern: Die erste Serie ist gerissen und jetzt geht es nach Manchester. Uli Hoeneß auf der Tribüne der Allianz Arena beim Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. (Quelle: dpa)

Uli Hoeneß auf der Tribüne der Allianz Arena beim Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim. (Quelle: dpa)

Wohl zum ersten Mal in seinem Leben dürfte Uli Hoeneß als einfaches Mitglied ein Spiel des FC Bayern von der Tribüne aus mit verfolgt haben. Erstmals nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung zeigte sich der zurückgetretene Präsident wieder in der Öffentlichkeit. Ausgerechnet da reißt die sagenhafte Serie der Münchner von 19 siegreichen Spielen in Folge. Am 28. Bundesliga-Spieltag kommt der alte und neue Deutscher Meister gegen die TSG Hoffenheim nicht über ein 3:3 (3:2) hinaus. Zu allem Überfluss hat sich auch noch Thiago schwer am Knie verletzt und droht bis zum Saisonende auszufallen.

Nachdem die Bayern unter der Woche in Berlin die früheste Meisterschaft in der Geschichte der Bundesliga perfekt gemacht hatten, war es augenscheinlich, dass Bastian Schweinsteiger und Co. es nicht schafften, das letzte Quäntchen Konzentration auf den Platz zu bringen, dass gegen aggressiv und frech zu Werke gehende Hoffenheimer nötig gewesen wäre.

Guardiola erstmals ohne Gegenplan

Und so kam es wie es kommen musste: Die Gäste zeigten ein starkes Pressing und lieferten den Münchnern einen offenen Schlagabtausch. "In der ersten Halbzeit hatten wir immer eine Lösung, in der zweiten nicht", sagte Bayern-Trainer Pep Guardiola. "Wir hatten keine Kontrolle, es ging immer hin und her, und wenn das passiert, sind die anderen 17 Mannschaften besser als wir."  

Nach dem Rückstand durch Anthony Modeste (23. Minute) drehte der Rekordchampion dank Treffern von Claudio Pizarro (34./40.) und Xherdan Shaqiri (34.) kurzzeitig die Begegnung zu seinen Gunsten. Aber Sejad Salihovic (44.) und Roberto Firmino (75.) schossen die Gäste am Ende zu einem verdienten Punktgewinn.

"Sahnetag erwischt"

Kein Wunder, dass Guardiolas Kollege auf der Hoffenheimer Seite über das ganze Gesicht strahlte. "Wir wollten austesten, wie weit wir mit unserem Pressing kommen, wollten es auch extrem spielen. Ich bin sehr, sehr zufrieden, wie wir das gemacht haben", sagte Hoffenheims Coach Markus Gisdol. "Meine Mannschaft hat eine mutige und überlegte Leistung gebracht. An einem solchen Sahnetag wie heute ist es schon super, wenn du am Ende belohnt wirst."

Allerdings darf man nicht verschweigen, dass Guardiola im Vergleich zum Berlin-Spiel munter die Startelf durchmischte. Toni Kroos und Jerome Boateng saßen gar nur auf der Tribüne. Mit Tom Starke, Daniel van Buyten, Diego Contento, Xherdan Shaqiri und Claudio Pizarro liefen gleich fünf Spieler auf, die zuletzt nur wenig Spielpraxis sammeln konnten. Doch angesichts des restlichen Star-Ensembles führte dies keiner als Entschuldigung an.

Fingerzeig an die Stars

Vielmehr warnte Guardiola seine Spieler eindringlich. "Wir müssen sofort analysieren, was heute passiert ist. Wenn wir so spielen wie heute in der zweiten Halbzeit, sind wir kein Favorit am Dienstag gegen Manchester."

Dem spanischen Coach dürfte das Remis in der Liga durchaus in die Karten spielen. So sind die Sinne für den Klassiker im Viertelfinale der Champions League gegen Manchester United (Dienstag, ab 20.30 Uhr im T-Online.de Live-Ticker) wieder geschärft und alle im erfolgsverwöhnten München haben nach langer Zeit erfahren dürfen, dass man Siege nicht im Schongang einfahren kann.

Ohne Hoeneß auf die Insel

Zwar gilt Manchester in dieser Saison nicht so stark wie in all den Jahren zuvor, doch Wayne Rooney und seine Kollegen haben sich mit einem 4:1-Sieg gegen Aston Villa rechtzeitig in Form geballert. Auf der Insel dürfte Guardiola indes wieder auf alle Top-Stars zurückgreifen. Ob Hoeneß die Reise nach Manchester mitmachen wird, gilt eher als unwahrscheinlich.

Bange sollte den Münchnern aber nicht sein. Schließlich bauten sie eine andere Serie weiter aus. Sie sind nunmehr seit 53 Bundesliga-Spielen ungeschlagen. Und überhaupt: In den letzten 65 Liga-Partien haben die Bayern immer ein Tor geschossen. Das hat keine andere Mannschaft aus den großen vier Ligen in Deutschland, England, Frankreich und Italien bisher geschafft.

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