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Ringer Matuhin kämpft trotz Formkrise um EM-Medaille

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Ringer Matuhin kämpft trotz Formkrise um EM-Medaille

02.04.2014, 11:02 Uhr | dpa

Ringer Matuhin kämpft trotz Formkrise um EM-Medaille. Nick Matuhin (l) will eine EM-Medaille.

Nick Matuhin (l) will eine EM-Medaille. Foto: Orestis Panagiotou. (Quelle: dpa)

Vantaa (dpa) - Wenn "Herkules" Nick Matuhin auf die Ringer-Matte tritt, ist bei den Gegnern aufgrund seiner Modellmaße von 1,98 Metern und 125 Kilogramm Schlimmstes zu befürchten.

"Er sieht aus wie aus Stein gemeißelt", sagte der ehemalige Bundestrainer Alexander Leipold mal über seinen langjährigen Schützling, der nach drei fünften Rängen hintereinander bei den Europameisterschaften im finnischen Vantaa endlich eine Medaille anstrebt.

Der in Moskau geborene Superschwergewichtler ist froh, dass er sich endlich wieder in der Sporthalle austoben kann. Zuletzt saß er fast nur im Klassenzimmer. "Ich hatte bis Februar Prüfungsstress innerhalb meiner Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann an der Landes-Feuerwehrschule in Eisenhüttenstadt. Doch da bin ich jetzt fertig und kann mich nun voll auf den Sport konzentrieren", meinte der frisch gebackene "Brandmeister" vom 1. Luckenwalder SC. Zweimal 50 Fragen, einen Fachaufsatz als schriftliche Prüfung, vier Praxisteile sowie eine dreistündige, mündliche Prüfung forderten den ganzen Mann.

Doch nun kann sich Hüne Matuhin voll auf seinen Sport konzentrieren. Auch eine Schulter- und Ellenbogenverletzung, die er sich im Trainingslager in Kaliningrad zugezogen hat, kann ihn nicht ausbremsen - er beißt sich durch. Erst nach der EM will er sich gründlich behandeln lassen. Sein Normalgewicht hat er von 130 auf 125 Kilogramm reduziert - die Bauchmuskulatur zeigt wieder ein ordentliches Sixpack. Dennoch ist er nicht in Top-Form. "Ich bin noch auf der Suche nach einer guten Form, will bei der EM einfach mein Bestes geben", verspricht Matuhin, der am Freitag seinen 24. Geburtstag feiert.

Der Freistilringer, der Anfang der 90er Jahre mit seiner Familie nach Deutschland kam, weiß, was er will. Nach den Olympischen Spielen in London hat er auch die Zusammenarbeit mit einem Sportpsychologen beendet. Es hatte ihm nicht so viel gebracht wie erhofft. Er setzt vor allem auf die Trainingsgruppe am Stützpunkt Luckenwalde. "Da habe ich beste Bedingungen mit Kraftraum, vier Matten, Spielhalle, Sauna - und natürlich Trainer Heiko Röll", betont er. Auch sein Bruder Ilja kämpft wie die Nachwuchsringer Ilja Litvinov oder Aslan Mahmudov täglich um den Anschluss an die nationale Spitze. Jeden Montag holt sich Matuhin Tipps von seinem Idol und Vorbild. Mit Heiko Balz, 1992 in Barcelona Olympia-Zweiter, geht er dann gemeinsam auf die Matte.

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