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Formel 1: Sebastian Vettel erntet Ermahnung für Motorenkritik

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Vettel erntet Rüffel für Motorenkritik

03.04.2014, 18:42 Uhr | sid

Formel 1: Sebastian Vettel erntet Ermahnung für Motorenkritik. Sebastian Vettel: "'Die Autos müssen Biester sein, die uns Fahrern Respekt einjagen." (Quelle: xpb)

Sebastian Vettel: "'Die Autos müssen Biester sein, die uns Fahrern Respekt einjagen." (Quelle: xpb)

Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel ist für seine Kritik am Klang der neuen Hybrid-Turbomotoren offenbar von höchster Stelle gerüffelt worden. Laut übereinstimmenden Medienberichten hat FIA-Präsident Jean Todt den Weltmeister in einem persönlichen Brief ermahnt. Vor allem Vettels harte Wortwahl soll den Chef des Automobil-Weltverbandes demnach gestört haben, da sie dem Image der Königsklasse schade. Das berichten die "Sport Bild" und der "Tagesspiegel" unter Berufung auf interne Quellen.

Der 26-jährige Vettel hatte den weniger aggressiven Sound der verbrauchsärmeren Sechszylinder-Aggregate im Rahmen des Großen Preises von Malaysia am vergangenen Wochenende als "scheiße" bezeichnet.

Vettel: Autos sollen "gezähmt werden"

Im Vorfeld des Rennens in Bahrain (Sonntag, ab 16.45 Uhr im T-Online.de Live-Ticker) begründete der Heppenheimer nun seine grundsätzliche Meinung. "Die Autos müssen Biester sein, die uns Fahrern Respekt einjagen und gezähmt werden müssen. Das ist leider nicht mehr so", sagte der Red-Bull-Pilot im Gespräch mit "Auto Bild Motorsport".

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"Im Moment klingen sie vielleicht nicht so toll"

Als Generalkritik an der Königsklasse will Vettel seine Aussagen jedoch nicht verstanden wissen. "Dass ich die neuen Regeln kritisiere, heißt doch nicht, dass ich keinen Spaß mehr an der Formel 1 habe", sagte Vettel. "Wir fahren hier immer noch mit den besten Autos der Welt gegen die besten Autos der Welt. Im Moment klingen sie vielleicht nicht so toll, aber die Formel 1 ist immer noch die Königsklasse des Motorsports."

Gipfeltreffen am Rande des Bahrain-Rennens

Angesichts der anhaltenden Kritik an der neuen Formel 1 plant Bernie Ecclestone in Bahrain anscheinend ein Gipfeltreffen. Wie internationale Medien übereinstimmend berichten, will der 83-Jährige mit Todt und Ferrari-Chef Luca di Montezemolo die Lage nach der umfassenden Regelreform diskutieren. Wie die italienische "Tuttosport" berichtet, sorge sich Montezemolo auch aufgrund der leiseren Hybrid-Turbomotoren um den Unterhaltungswert der Königsklasse. Gemeinsam mit Ecclestone wolle er Todt daher eine Reihe von Änderungs-Vorschlägen präsentieren.

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