Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

Schalke-Profis ändern Taktik auf dem Platz

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Eigenmächtige Umstellung  

Schalke-Profis ändern Taktik auf dem Platz

06.04.2014, 10:30 Uhr | t-online.de

Schalke-Profis ändern Taktik auf dem Platz. Auch Julian Draxler war an der eigenmächtigen Umstellung beteiligt. (Quelle: imago/pmk)

Auch Julian Draxler war an der eigenmächtigen Umstellung beteiligt. (Quelle: pmk/imago)

Dank Mitbestimmung zum Punktgewinn: Drei Spieler des FC Schalke 04 wechselten beim 1:1 (1:1) bei Werder Bremen während des Spiels eigenmächtig die Positionen und korrigierten damit die vorgegebene Aufstellung von Trainer Jens Keller.

Nachdem die Königsblauen in der 15. Minute durch Franco di Santo in Rückstand geraten waren, änderten sie knapp fünf Minuten später die Taktik. Beteiligt an der Umstellung waren Julian Draxler, Kevin-Prince Boateng und Leon Goretzka.

Draxler begründet Wechsel

Boateng wechselte vom offensiven ins defensive Mittelfeld und war dort fortan Nebenmann von Roman Neustädter, Draxler rückte von Linksaußen auf die Zehner-Position und Goretzka ging von der Sechs auf die linke Seite. "Wir haben es einfach mal versucht, weil anfangs überhaupt nichts geklappt hat", begründete Draxler die ungewöhnliche Maßnahme, die von Boateng initiiert wurde.

Spieler ändern Taktik 
Keller äußert sich zu "rebellischen" Kickern

S04-Coach hat klare Meinung zur eigenmächtigen Taktikänderung seiner Spieler. Video

Die Umstellung zeigte Erfolg. Schalke fand im Anschluss besser ins Spiel und konnte durch den Treffer von Goretzka (33.) immerhin einen Auswärtszähler ergattern. Deshalb waren auch die Mitspieler mit der Taktikänderung zufrieden: "Wir hatten erst nicht sehr viel Zugriff", analysierte Kapitän Klaas-Jan Huntelaar. "Mit Kevin haben wir einen Spieler, der im Mittelfeld etwas mehr die Zweikämpfe gewinnt als zum Beispiel Leon."

Keller: "Haben Spieler, die mitdenken"

Immerhin hatten die Profis ihrem Coach ein "kurzes Zeichen gegeben", wie Trainer Keller später zugab. Der in Schalke lange umstrittene Übungsleiter nahm die Aktion seiner Spieler gelassen und fühlte sich nicht vor den Kopf gestoßen. Stattdessen lobte er seine Profis: "Das war beeindruckend. Da sieht man, dass wir Spieler haben, die mitdenken."

Heldt: "Schritt nach vorn"

Auch Horst Heldt, der Manager des Tabellen-Dritten, wollte erst gar keine Diskussionen um Boateng, Draxler und Co. aufkommen lassen. "Alle fordern Führungsspieler - und wenn sie dann agieren, will es auch keiner", sagte er. Der frühere Profi wertete die Aktion durchweg positiv: "Wir brauchen Eigenverantwortung auf dem Platz. Wenn sich drei, vier Spieler nicht wohlfühlen und das korrigieren, ist das löblich. So wollen wir agieren. Das ist gut. Das ist ein Schritt nach vorn."

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Rutschpartie des Jahres 
Selbst der Schneepflug scheitert an diesem Hügel

Das Video begeistert schon mehr als 22 Millionen Menschen im Internet. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Jetzt EntertainTV Plus bestellen und 1 Jahr sparen!

EntertainTV Plus 1 Jahr statt 14,95 € für 4,95 €* mtl. sichern. www.telekom.de Shopping

Shopping
Macht den Kaffeemoment zur besten Zeit des Tages

Siemens Kaffeevollautomat der EQ Serie: Erfahren Sie vollendeten Kaffeegenuss. von OTTO

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal