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Sebastian Vettel erlebt bitteren Rückschlag beim GP von Bahrain

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"Einfach zu langsam"  

Vettel erlebt bitteren Rückschlag in Bahrain

07.04.2014, 08:42 Uhr | sid, t-online.de

Sebastian Vettel erlebt bitteren Rückschlag beim GP von Bahrain. Sebastian Vettel hat in Bahrain mit jeder Menge Probleme zu kämpfen. (Quelle: AP/dpa)

Sebastian Vettel hat in Bahrain mit jeder Menge Probleme zu kämpfen. (Quelle: AP/dpa)

"Wir waren einfach zu langsam", sagte ein zerknirschter Sebastian Vettel nach dem Rennen in Bahrain. Der Weltmeister musste schon wieder diese Sätze sprechen, die er eigentlich aus seinem Repertoire hatte streichen wollen. "Das Auto verhält sich nicht so, wie ich es mir wünsche. Ich bin nicht glücklich mit dem Fortschritt", sagte der 26-Jährige über seinen neuen Red-Bull-Boliden. "Wir haben noch einen weiten Weg vor uns."

Der Große Preis von Bahrain hätte eigentlich der nächste Schritt der Aufholjagd werden sollen, der nächste Lichtblick im Duell mit den dominanten Silberpfeilen von Mercedes. Stattdessen wurde schon das Qualifying zum Rückfall in schlimmste Zeiten, und eines wurde überdeutlich: Im Kampf mit Mercedes herrscht noch lange keine Waffengleichheit.

Überraschender Rückschritt

Nur der zehnte Startplatz sprang für Vettel heraus, wie schon beim Auftaktrennen in Australien machten Probleme mit der Motor-Software den neuen RB10 unfahrbar und ließen Vettel mit einem großen Nachteil ins Rennen starten. "Wir sind immer noch nicht da, wo wir sein wollen", musste er daher einräumen, und dieser Rückschritt kam sogar für den Titelverteidiger überraschend.

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Denn seit seinem dritten Platz in Malaysia eine Woche zuvor hatte alles danach ausgesehen, als sei Red Bull zurück in der Spur, Vettel selbst hatte diesen Eindruck gestützt. "Zur Zeit sieht es aus, als ob wir größere Schritte machen", hatte Vettel über den Wettlauf mit Mercedes gesagt. "Wenn wir das beibehalten, dann ist es eine Frage der Zeit, wann wir aufschließen."

Vettel muss Ricciardo vorbeilassen

Doch die Rückkehr der alten Probleme in der Wüste Bahrains zeigte, dass der Weltmeister-Rennstall wohl nur einen Zwischensprint eingelegt hatte. Während Mercedes schon im Qualifying Kreise um die Konkurrenz fuhr und scheinbar mühelos fast eine Sekunde vor dem ersten Verfolger lag, hatte Vettels Red-Bull-Crew nur mit sich selbst zu kämpfen.

Im Rennen bot sich das gleiche Bild. Dem völlig ungefährdeten Mercedes-Doppelerfolg durch Sieger Lewis Hamilton und Nico Rosberg stand eine erneut holprige Vorstellung von Red Bull gegenüber - und vor allem Vettel, der Sechster wurde, war der Leidtragende. "Lass deinen Teamkollegen vorbei, er ist schneller als Du", funkte seine Box früh im Rennen.

Ricciardo immer wieder besser als Vettel

Vettel war auf einer anderen Strategie unterwegs, aber er hatte auch schon wieder technische Probleme. Das DRS, der Klappflügel für weniger Luftwiderstand, funktionierte über weite Phasen nicht richtig. Damit bestätigte sich ein Trend. Denn auffällig war in den vergangenen Wochen stets, dass nur Vettels Bulle bockte - das Auto seines neuen Teamkollegen Daniel Ricciardo lieferte stets die erhoffte Leistung.

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Der Australier gehörte in jedem Rennen und Qualifying zu den ersten Verfolgern der Silberpfeile und stellte seinen prominenten Stallrivalen auf der Strecke damit einige Male in den Schatten. In Bahrain belegte er Platz vier. In zwei von drei Qualifyings platzierte sich der 24-Jährige vor Vettel. Grund zur Freude eigentlich, "mit meiner Leistung bin ich auch sehr zufrieden", sagte Ricciardo.

Auch Ricciardo erlebt dauernd Rückschläge

Doch dem Sonnyboy machte stets sein anhaltendes Pech einen Strich durch die Rechnung. Nach seinem starken zweiten Platz in Australien wurde er wegen einer angeblichen Überschreitung des Spritfluss-Limits aus der Wertung genommen.

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Und als er in Malaysia auf Rang vier zusteuerte, kostete ihn ein schwerer Fehler der Boxencrew das gute Ergebnis. Das Missgeschick wurde zudem mit einer Zehn-Plätze-Strafe für den nächsten Grand Prix sanktioniert: Trotz der drittbesten Zeit im Qualifying damit nur Startplatz 13 für Ricciardo in Bahrain - und all diese Ärgernisse trafen den Australier, ohne dass er selbst einen einzigen Fehler gemacht hatte.

Marko: "Wir sind Best of the Rest"

Aus den unterschiedlichsten Gründen verpasste es Red Bull daher zuletzt, sich freizuschwimmen. Doch immerhin eine äußerst positive Erkenntnis kann der Rennstall aus den ersten Läufen der Saison ziehen: Der Nachfolger von Vettels ungeliebtem Teamkollegen Mark Webber versteht sich nicht nur deutlich besser mit dem deutschen Weltmeister - er ist auch sportlich eine Bereicherung für Red Bull Racing. Und trotz eines wenig erfolgreichen Wochenendes ist Motorsportberater Helmut Marko der Meinung: "Wir sind Best of the Rest." Der eigene Anspruch ist aber ein anderer.

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