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Nico Rosberg und Lewis Hamilton haben freie Fahrt - keine Stallorder

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Keine Stallorder  

Lauda lässt Mercedes-Fahrern freie Fahrt

08.04.2014, 11:50 Uhr | dpa

Nico Rosberg und Lewis Hamilton haben freie Fahrt - keine Stallorder. Nico Rosberg und Lewis Hamilton (r.) feiern ihren Doppelsieg beim Grand Prix in Bahrain. (Quelle: dpa)

Nico Rosberg und Lewis Hamilton (r.) feiern ihren Doppelsieg beim Grand Prix in Bahrain. (Quelle: dpa)

Nach dem erfolgreichen Rennen in Bahrain will Niki Lauda, Mercedes Aufsichtsratschef, auch in Zukunft keine Stallorder an die beiden Fahrer Lewis Hamilton und Nico Rosberg aussprechen. Damit können die Fans auf weitere spannende Zweikämpfe zwischen den Piloten hoffen.

"Keiner der Fahrer hat irgendeine Kritik bekommen, weil wir die Meinung vertreten, dass beide ohne Einschränkung das Fahren sollen, was sie können. Das haben beide auf höchstem Level und im höchsten Maße getan und das wird auch so bleiben ", versicherte Lauda gegenüber dem Sender Sport 1.

In Bahrain war der Abstand von Lewis Hamilton auf seinen Teamkollegen Nico Rosberg denkbar knapp gewesen. Mit nur einer Sekunde Vorsprung fuhr Hamilton über die Ziellinie und die Zuschauer sahen eines der spannendsten internen Duelle der Formel-1 Geschichte.

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Kaum war das Rennen vorbei, hatte es aber Kritik an Mercedes gegeben. Der Funkspruch den Hamilton und Rosberg zu Beginn von McLaren-Technikchef Paddy Lowe erhalten hatten, sah zunächst stark nach einer Stallorder aus. "Stell einfach sicher, dass wir beide Autos ins Ziel bringen", musste erst Hamilton und dann Rosberg vernehmen.

"Hart aber fair"

"Wir haben solche Szenarien besprochen, doch stellt euch vor, wir hätten ab Runde Zwei die Order herausgegeben, die Plätze zu behalten. Das wäre für den Sport eine Katastrophe gewesen. Stallorder funktioniert nicht. Die Fahrer hart, aber fair gegeneinander kämpfen zu lassen, das sind wir dem Sport schuldig, und das sind wir auch unseren Fahrern schuldig", erklärte Lowe.

Er wüsste, dass Hamilton und Rosbergs Vollprofis seien. Sie wüssten, welche Risiken sie bei ihrem Duelle eingingen und sollten eine gewisse Linie nicht überschreiten, da beide Autos ins Ziel kommen sollen. Doch dies sei kein grund auf das Kämpfen zu verzichten, so Lowe weiter.

Auch Lauda glaubt daran, dass der "Kampf auf höchster Ebene" funktionieren kann. Fraglich bleibt aber, wie lange dieses Duell ohne Verluste für Mercedes bleiben wird. Schließlich könnte bei solch knappen Abständen wie in Bahrain leicht eine Kollision entstehen, die gleich beide Autos aus dem Rennen wirft.

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Freundschaft bedroht?

Bisher ist zwischen den beiden Silberpfeilen nur wenig Konkurrenz außerhalb der Rennen erkennbar. Doch der Druck wächst und es sei "fast unausweichlich, dass sich die beiden im Laufe der Saison in die Haare kriegen", musste auch Teamchef Toto Wolff zugeben.

Gerade Hamilton war in der Vergangenheit schon oft aufgrund seiner aggressiven Fahrweise in die Kritik geraten. Dass er im direkten Kampf mit Rosberg, ohne eine Ansage vom Team, umsichtig fährt, um die Autos nicht zu gefährden, ist deshalb eher unwahrscheinlich.

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Im Fokus standen noch im letzten Jahr die Vorteile für das Mercedes-Team, als Rosberg beim Grand Prix in Malaysia den vor ihm liegenden Hamilton nicht überholen durfte, um einen Podestplatz nicht zu gefährden. Bleibt also abzuwarten, ob auch bei einer schwierigen Entscheidung eine Order vom Team ausbleibt.

"Wir wollen Weltmeister werden"

Immerhin, eine Möglichkeit der Teamorder räumte Niki Lauda ein. Als sich Mercedes im letzten Jahr gegen eine Zukunft mit Ordern entschieden hatte, hatte er dem Sender RTL gesagt, es gäbe keine Teamorder, "außer im letzten Rennen, wenn es darum gehen soll, dass ein Dritter uns die Weltmeisterschaft wegschnappt."

Damals konnte Lauda noch nicht ahnen, dass es, sollten Vettel und Co. noch eine Lösung gegen die überragenden Silberpfeile finden, genau zu einer solchen Situation kommen könnte. Dann müssten sich Team- und Aufsichtsratschef entscheiden, für die Spannung oder für das Team.

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