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HSV: Bitte Rückkehr für Slomka nach Hannover

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Bittere Rückkehr für Slomka  

HSV in Not - Punkte weg und neue Verletzungen

12.04.2014, 19:20 Uhr | dpa

HSV: Bitte Rückkehr für Slomka nach Hannover. Mirko Slomka vom HSV (Quelle: imago/MIS)

Mirko Slomka steckt mit dem HSV weiter tief im Tabellenkeller. (Quelle: MIS/imago)

Mirko Slomka verließ fluchtartig den Innenraum. Für einen Handschlag hatte der langjährige 96-Coach nach der 1:2-Niederlage zunächst keine Zeit und eilte in die Katakomben, während seine ehemaligen Spieler den Sieg ausgelassen feierten. Der in der Hinrunde noch bei 96 auf der Bank sitzende Fußball-Lehrer muss mit dem Hamburger SV als Drittletzter in der Tabelle der Bundesliga mehr denn je um den Klassenerhalt bangen. "Das ist ein sehr verdienter Erfolg", sagte Slomka später zum Sieg der Gastgeber: "Hannover hat uns vor große Schwierigkeiten gestellt, wir haben über 90 Minuten nicht den Zugriff gekriegt."

"Ich bin enttäuscht" 
Slomka knabbert an der Pleite in Hannover

Der Coach des Hamburger SV analysiert die Pleite gegen seinen Ex-Klub. Video

Die besonders in der ersten Halbzeit erschreckend schwachen Hanseaten liegen durch die Niederlage nunmehr fünf Punkte hinter den Hannoveranern, die sich im Abstiegskampf wieder Luft verschafften. Für die überraschend starken 96er trafen der überragende Lars Stindl (9.) und Didier Ya Konan (86.). Für den enttäuschenden HSV erzielte Hakan Calhanoglu (48.) den zwischenzeitlichen Ausgleich.

Für Slomka war das 1:2 die Fortsetzung einer ungewöhnlichen Serie. Der 46-Jährige hat alle Auswärtsspiele der laufenden Saison verloren, zunächst acht mit Hannover 96, nun auch noch vier mit seinem neuen Verein. "Das ist bitter, dass das auswärts passiert", sagte er.

Verletzungssorgen beim HSV

Der langjährige 96-Coach sah, wie sein ehemaliger Klub von Beginn an Druck machte und seinen derzeitigen Verein in die Defensive drückte. "Wir sind alle tierisch enttäuscht", sagte Dennis Diekmeier: "Wir wollten anders auftreten."

Zu der Niederlage kam weiteres Verletzungspech. Heiko Westermann musste bereits in der Anfangsphase mit einer Adduktorenverletzung vom Platz. Der von Slomka als Schlüsselspieler auserkorene Rafael van der Vaart spielte wieder einmal enttäuschend und wurde zur Halbzeit mit einer Zerrung ausgewechselt. Vor dem Spiel hatte Sportdirektor Oliver Kreuzer klargestellt, dass Sturm-Hoffnung Pierre-Michel Lasogga an einem Muskelfaserriss laboriert und nicht - wie bisher angenommen - an einer Zerrung. Torhüter René Adler verletzte sich am Knie und wurde nach dem Spiel bandagiert. Wer außer Lasogga nächste Woche ausfällt, ist noch nicht abzusehen.

Starke Gegner warten

Einzig gute Nachricht für den HSV ist, dass auch die Konkurrenten aus Stuttgart, Nürnberg und Braunschweig ebenfalls keine Sieg landeten. Damit stehen die Hanseaten mit nur einem Punkt Rückstand auf das rettende Ufer auf Platz 16.

Allerdings verheißt der Blick auf das Restprogramm nichts Gutes: Der HSV spielt zuhause gegen den VfL Wolfsburg und den FC Bayern. Auswärts muss das Team bei den überraschende starken Mainzern und Augsburgern antreten.

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