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Ziel ist nur noch der Relegationsplatz  

Nürnberg taumelt dem achtem Abstieg entgegen

20.04.2014, 18:46 Uhr | dpa, t-online.de

. Für Javier Pinola und den 1. FC Nürnberg wird es im Kampf um den Klassenerhalt immer enger. (Quelle: dpa)

Für Javier Pinola und den 1. FC Nürnberg wird es im Kampf um den Klassenerhalt immer enger. (Quelle: dpa)

Nach der zweiten schlimmen Klatsche hatten die Fans genug. Mit wütenden Pfiffen und Buhrufen wurden die Spieler des 1. FC Nürnberg von ihren Anhängern empfangen, als sie sich für die 1:4 (1:1)-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen entschuldigen wollten. Die Franken trudeln weiter ungebremst dem achten Abstieg aus der Bundesliga entgegen. "Es wird immer schwieriger", gestand Trainer Gertjan Verbeek, und Abwehrroutinier Javier Pinola betonte: "Jetzt haben wir drei Finals vor uns." Anlass zur Hoffnung auf ein Comeback geben die jüngsten beiden 1:4-Pleiten freilich nicht.

Marvin Plattenhardts Freistoßtor in der 26. Minute war zu wenig für den engagierten, aber spielerisch limitierten Club, der abermals einen Patzer des Abstiegsrivalen Hamburger SV nicht nutzen konnte und weiter auf dem 17. Tabellenplatz rangiert.

FCN-Kapitän Schäfer: "Uns fehlt die Qualität"

Emir Spahic (17./80. Minute), Sebastian Boenisch (48.) und Roberto Hilbert (87.) trafen vor 40.514 Zuschauern für die Werkself, die den am Samstag an den VfL Wolfsburg verlorenen vierten Tabellenplatz zurück eroberte und damit weiter die erneute Teilnahme an der Champions League im Visier hat. "Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung", befand Bayer-Sportdirektor Rudi Völler und lobte im TV-Sender Sky sein Team für den zweiten Erfolg unter Coach Sascha Lewandowski. Zugleich warnte er aber: "Gegen Borussia Dortmund nächste Woche müssen wir noch eine Schippe drauflegen." 

Lange Gesichter gab es hingegen bei den Nürnbergern. "Wir haben zur Zeit einfach nicht die Qualität, um solche Spiele zu gewinnen. Am Ende haben wir wohl auch nicht mehr an uns geglaubt", konstatierte Torhüter Raphael Schäfer. Verteidiger Emanuel Pogatetz haderte vor allem mit dem Verhalten vor den Gegentoren. "Die Standardsituationen waren heute grauenvoll. Das geht halt nicht", sagte der Österreicher.

Leverkusen mit reiferer Spielanlage

Nach ihrer jüngsten Negativserie spielten die Franken ohne Selbstvertrauen. Zudem erwiesen sich die immer wieder hoch nach vorne geschlagenen Bälle für das schwächste Heimteam der Liga einmal mehr als untaugliches Mittel, um die Bayer-Abwehr ernsthaft zu fordern. Der 16-malige Saisontorschütze Josip Drmic war in der Spitze ständig auf sich allein gestellt und konnte nichts ausrichten. Die Werkself, die auch nur zwei ihrer letzten zehn Bundesliga-Spiele gewinnen konnte, setzte zwar ebenfalls selten Glanzlichter, erwies sich aber als spielerisch reifer und abgeklärter im Abschluss. 

FCN-Keeper Schäfer wollte jedoch noch nicht aufgeben: "Wir haben noch drei Spiele und werden alles versuchen." Die Zeit läuft den Franken jedoch so langsam aber sicher davon. Das einzig Positive an diesem Spieltag war die Niederlage des Mitkonkurrenten Hamburger SV. Deswegen zählt für Schäfer jetzt nur noch eines: "Wir versuchen auf der letzten Rille ins Ziel zu kommen und hoffen, dass es dann am Ende doch noch reicht." Nach dem 3:1-Sieg des VfB Stuttgart gegen Schalke 04 scheint dieses Ziel nur noch das Erreichen des Relegationsplatzes zu sein.

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