Startseite
Sie sind hier: Home > Sport >

FC Bayern feiert gelungene Generalprobe gegen Bremen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Spielbericht  

FC Bayern feiert gelungene Generalprobe gegen Bremen

26.04.2014, 17:31 Uhr | dpa

FC Bayern feiert gelungene Generalprobe gegen Bremen . Bremens Theodor Gebre Selassie (re.) im Duell mit Münchens Franck Ribéry. (Quelle: dpa)

Bremens Theodor Gebre Selassie (re.) im Duell mit Münchens Franck Ribéry. (Quelle: dpa)

Der FC Bayern hat sich für das Alles-oder-Nichts-Spiel gegen Real Madrid warm geschossen, aber beim klaren Sieg gegen Werder Bremen auch Schwächen in der Defensive offenbart. Beim 5:2 (1:2) drehte der deutsche Rekordmeister am 32. Bundesliga-Spieltag dank Doppeltorschütze Claudio Pizarro (53./57.), Bastian Schweinsteiger (61.) und Arjen Robben (74.) noch die Partie.

Vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena hatten Theodor Gebre Selassie (10.) und Aaron Hunt (36.) bei einem Bayern-Tor durch Franck Ribéry (20.) zuvor für die überraschende Pausenführung der Bremer gesorgt.

Bayern erneut konteranfällig

Drei Tage vor dem Königsklassen-Rückspiel gegen Real, in dem die Münchner nach dem 0:1 in Madrid noch ins Finale wollen, präsentierten sich die Ballbesitz-Könige von der Säbener Straße trotz des am Ende klaren Resultats erneut anfällig für Konter. Dazu gab es wiederholt Ballverluste im Spielaufbau, in der Offensive schlugen Pizarro und Co. nach dem Seitenwechsel jedoch konsequent zu. Doch bei allem Respekt für Werder: Die Königlichen mit Cristiano Ronaldo, Gareth Bale & Co. werden ein ganz anderes Kaliber sein.

Boateng zeigt Schwächen

Beim 0:1 durch Gebre Selassie auf Zuspiel von Cedrick Makiadi konnte sich die FCB-Defensive nach einem Ballverlust in der Werder-Hälfte nicht mehr richtig formieren, der Tscheche schloss eiskalt gegen Manuel Neuer zum ersten Saisontor ab. Beim 1:2 ließ Hunt den schon in Madrid unglücklichen Jerome Boateng mit einer simplen Täuschung ins Leere laufen. Der Bremer Angreifer zog nach innen und überwand Neuer.

Beflügelt durch die erneute Führung machte Werder gegen die verunsicherten Münchner kurz vor der Pause Druck; der Treffer von Santiago Garcia (42.) zählte aber wegen Abseitsstellung nicht. Dazu sorgte auch noch Neuer für eine Schrecksekunde bei den Bayern-Fans, als er den Ball beinahe gegen Franco di Santo verlor. So eine Phase darf sich das Team von Trainer Pep Guardiola gegen Real nicht erlauben, sonst ist der Traum vom Endspiel in Lissabon fix vorbei.

Sprechchöre für Ribéry

Und nach vorne? Da konnte Ribéry in einem unterhaltsamen Spiel bei bestem Fußball-Wetter vor dem Seitenwechsel etwas für sein angekratztes Selbstvertrauen tun. Nach wunderbarem Pass des starken Pizarro schloss der Franzose zum Ausgleich ab. Im 13. Pflichtspiel gegen die Bremer das elfte Tor des Nationalspielers, dessen mitreißende Dribblings Bayern vor allem gegen die Spanier braucht.

Erleichtert rannte Ribéry zur Eckfahne: Ein kräftiger Freudensprung, danach rückten die Kollegen reihenweise zur Gratulation an. "Ribéry, Ribéry"-Sprechchöre wurden im Stadion angestimmt.

Hoeneß im Stadion

Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Uli Hoeneß jubelte beim 1:1 durch Ribéry auf der Tribüne mit. Fast hätte er kurz darauf ein zweites Mal die Arme hochreißen können. Aber Gäste-Kapitän Clemens Fritz, nach Knieverletzung wieder dabei, rettete nach einem schönen Heber von Pizarro kurz vor der Torlinie. Mit der Hereinnahme von Philipp Lahm, der wie Robben, Toni Kroos und Mario Mandzukic von Guardiola zunächst eine Pause erhielt, bekamen die Münchner mehr Ballsicherheit. Wenngleich auch Lahm sogar völlig untypisch zweimal (50./72.) der Ball versprang.

Ex-Bremer Pizarro schnürt Doppelpack

15:3 Ecken lautete die Bilanz am Mittwoch in Madrid - diesmal brachte der fünfte Bayern-Eckball ein Tor. Getreten von Ribéry verlängerte Thomas Müller, und der 35-jährige Pizarro war da. Saisontor Nummer sieben für den Peruaner, der schon in der Vorwoche gegen Braunschweig das 1:0 erzielte. Vier Minuten später schlug der Oldie wieder zu.

Lahm war es dann, der mit einer Hereingabe von rechts Schweinsteiger fand. Der Co-Kapitän köpfte zum 4:2 ein. Das Spiel war gelaufen. In der Schlussphase schraubten die Münchner, die in Erinnerung an den gestorbenen früheren Barcelona-Coach Tito Vilanova mit Trauerflor aufliefen, dank Robben das Ergebnis hoch. Eins ist klar: So leicht wird es Real den Münchnern nicht machen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal