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Dem Hamburger SV droht nach der Pleite in Augsburg mehr denn je der Abstieg

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Spielbericht  

Dem Hamburger SV droht mehr denn je der Abstieg

27.04.2014, 17:26 Uhr | dpa

Dem Hamburger SV droht nach der Pleite in Augsburg mehr denn je der Abstieg. Hart umkämpftes Duell: Augsburgs Sascha Mölders gegen HSV-Verteidiger Michael Mancienne. (Quelle: dpa)

Hart umkämpftes Duell: Augsburgs Sascha Mölders gegen HSV-Verteidiger Michael Mancienne. (Quelle: dpa)

Nach der achten Auswärtsniederlage in Serie muss der Hamburger SV mehr denn je den ersten Abstieg aus der Bundesliga befürchten. Beim 1:3 (1:3) beim FC Augsburg agierten die Hanseaten phasenweise schon wie ein Zweitligist, besonders in der Defensive. Im 100. Augsburger Bundesligaspiel schossen Halil Altintop (7. Minute/32.) und André Hahn (43.) vor 30.660 Zuschauern die Tore für den FCA, der sich drei Punkte hinter dem Tabellensiebten Mainz 05 seine kleine Chance auf die Europa League erhielt.

Heiko Westermann konnte nach einem Freistoß von Hakan Calhanoglu lediglich auf 1:3 verkürzen (44.). Das kurze Aufbäumen änderte aber nichts am erneuten Versagen im Überlebenskampf.

Schweres Restprogramm

Zwei Spieltage vor dem Saisonende bleibt Trainer Mirko Slomka mit seiner ersatzgeschwächten Mannschaft mit 27 Punkten im Dreikampf mit dem 1. FC Nürnberg (26) und Eintracht Braunschweig (25) nur noch die Hoffnung auf die Verteidigung des Relegationsplatzes. Allerdings kann das Restprogramm mit Spielen gegen den FC Bayern und in Mainz dem einzigen Klub, der seit 1963 immer in der Bundesliga spielte, kaum Zuversicht machen - so, wie schon der Auftritt am 32. Spieltag.

Slomka bot im Sturm überraschend den 20-jährigen Mattia Maggio auf. Beim Bundesliga-Startelfdebüt konnte der Deutsch-Italiener aber keine gefährliche Aktion zeigen und den verletzten Pierre-Michel Lasogga nicht annähernd ersetzen. Kapitän Rafael van der Vaart fehlte weiterhin, dafür meldete sich Marcell Jansen sechs Wochen nach seiner Sprunggelenks-Operation wieder fit. Allerdings präsentierte sich der Nationalspieler noch zu langsam und gab der porösen Defensive keinen Halt.

Augsburg, dessen Fans die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Manager Stefan Reuter bis 2018 kurz vor Spielbeginn mit Applaus quittierten, begann schwungvoll. Nach nicht einmal zwei Minuten hatten die Gastgeber ihre erste Chance durch einen abgefälschten Schuss von Daniel Baier (2.) - HSV-Schlussmann Rene Adler war schon auf dem Weg in die falsche Ecke. Die frühe Schwaben-Führung war folgerichtig, da der HSV keinen Zugriff auf den Gegner fand und die Defensive schlecht stand. So konnte sich Altintop nach guter Hereingabe von Kapitän Paul Verhaegh die Ecke aus 16 Metern aussuchen.

Nach dem Rückstand sorgten die Hanseaten nur bei Standards für etwas Gefahr. Hakan Calhanoglu prüfte mit einem Freistoß Torwart Marwin Hitz (19.), Westermann schoss nach einem weiteren Calhanoglu-Freistoß über das Tor (25.). Aus dem Spiel heraus ging aber wenig, und als der HSV etwas besser in die Partie fand fiel das 0:2. Wieder führte ein schneller Augsburger Konter über die rechte Seite zum Erfolg. Nach präziser Flanke von Andre Hahn war es erneut Altintop, der aus dem Mittelfeld alleingelassen nach vorne preschte und problemlos zu seinem 10. Saisontreffer vollendete.

Hahn nutzte dann die Dauer-Schwäche auf der rechten Hamburger Seite mit einem noch nicht fitten Jansen zu einem platzierten, leicht abgefälschten Schuss, den Adler aber hätte parieren müssen. Nach dem Patzer des Nationaltorwarts sorgte Westermann kurz vor dem Halbzeitpfiff für etwas Hoffnung: Mit seiner Schulter verlängerte er den Freistoß Calhanoglus, der einziger Hamburger Aktivposten war. "Das tut schon beim Zusehen weh", urteilte Jimmy Hartwig am "Sky"-Mikrofon.

Auch nach dem Wechsel strahlten auf Hamburger Seite nur Calhanoglu und Westermann Gefahr aus, der Kopfball des Innenverteidigers war die Chance zum Anschlusstreffer nach einer Stunde. Auf der Gegenseite hatte Augsburg die Mehrzahl der Chancen, doch Baier (63.), Altintop (64.) oder Jo Dong Won (81.) verpassten. Adler verhinderte eine höhe Niederlage, doch konnte damit seinen Fehler nicht vergessen machen.

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