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Nürnberg vor dem Abstieg - Nur winzige Chance auf Relegationsrang

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Spielbericht  

Winzige Chance auf Relegationsrang: Nürnberg vor dem Abstieg

03.05.2014, 17:36 Uhr | dpa

Nürnberg vor dem Abstieg - Nur winzige Chance auf Relegationsrang. Hanovers Christian Schulz (r.) im Duell mit Nürnbergs Tomas Pekhart. (Quelle: Reuters)

Hanovers Christian Schulz (r.) im Duell mit Nürnbergs Tomas Pekhart. (Quelle: Reuters)

Der 1. FC Nürnberg steht ganz dicht vor seinem achten Abstieg aus der Bundesliga. Nach der zweitligareifen Heim-Vorstellung beim 0:2 (0:1) gegen Hannover 96 sind die völlig verunsicherten Franken kaum noch zu retten. Allenfalls ein Sensationssieg am letzten Spieltag bei Schalke 04 und ein zeitgleicher Punktverlust des Abstiegs-Mitkonkurrenten Hamburger SV könnten den neunmaligen deutschen Meister zumindest noch auf den Relegationsrang hieven.

Der Bundesliga-16. trifft am 15. und 18. Mai auf den Zweitliga-Dritten. Möglicherweise ist das dann sogar Nürnbergs großer Lokalkontrahent Greuther Fürth. Vor den letzten 90 Minuten der Saison hat der FCN aber kaum noch Aussichten darauf.

Nürnberg lethargisch, einfallslos und ohne Klasse

Szabolcs Huszti (5. Minute) und Manuel Schmiedebach (51.) schossen die bereits zuvor geretteten 96er zum Auswärtssieg und brockten spielerisch gänzlich ungenügenden Nürnbergern die fünfte Pleite in Serie ein. Mehr noch als beim Debüt von Interimstrainer Roger Prinzen präsentierten sich die Club-Profis vor 46.014 Zuschauern lethargisch, einfallslos und ohne jede Klasse. Hinten herrschte das geballte Chaos, was den Gästen ermöglichte, sich unbedrängt mit einfachsten Kombinationen durch die Nürnberger Hälfte zu spielen. Einen fast noch hilfloseren Eindruck machten Hiroshi Kiyotake & Co. in der Offensive.

Der japanische Spielmacher selbst, im Abstiegskampf einst kreativer FCN-Hoffnungsträger, fiel vor allem durch Fehlpässe auf. Kein Wunder, dass ihn Prinzen nach einer Stunde begleitet von gellenden Pfiffen vom Platz nahm. Notgedrungen muss der Nachfolger des vor eineinhalb Wochen geschassten Gertjan Verbeek in Gelsenkirchen kommenden Samstag auf ein gesperrtes Trio verzichten: Javier Pinola, Timothy Chandler und Marvin Plattenhardt sahen allesamt ihre fünfte Gelbe Karte.

Riesen-Bock von Mike Frantz

Die ersten verzweifelten "Wir wollen Euch kämpfen sehen"-Rufe ertönten nach nicht mal fünf Minuten aus dem Nürnberger Fanblock. Schon kurz nach Anpfiff hatten die Hannoveraner ein katastrophales Fehlzuspiel von Mike Frantz dankend aufgenommen. Huszti und Artjoms Rudnevs hebelten mit einem lockeren Doppelpass die Nürnberger Verteidigung aus, der Ungar schoss unbedrängt zur Führung ein.

Der Gegentreffer wirkte wie zusätzliche Last auf den Schultern der FCN-Akteure. Kaum etwas wollte in der gesamten ersten Halbzeit noch gelingen - mit Ausnahme von zwei ordentlichen Aktionen: Ein Schuss von Adam Hlousek (9.) parierte Ron-Robert Zieler stark, beim Versuch von Josip Drmic kurz darauf fehlten ein paar Zentimeter (28.).

Nicht bundesligareif

Weitere Chancen durch Rudnevs (14./24.) ließen die Gäste ungenutzt - was aber reichlich egal war: Denn Nürnberg war an diesem Nachmittag nicht im Ansatz in der Lage, dagegenzuhalten. Nach nicht mal einer Stunde schon war die Partie entschieden, als Rudnevs Schmiedebach auf die Reise geschickt hatte: Seelenruhig umkurvte der 25-Jährige den bemitleidenswerten Torwart Raphael Schäfer und schloss seinen Sololauf mit seinem ersten Bundesligatreffer überhaupt ab. Die anschließenden Nürnberger Angriffsversuche zeugten von purem Aktionismus - was für die Bundesliga einfach nicht genug ist.

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