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Streit eskaliert  

Formel-1-Teams ringen um Budgetgrenze

02.05.2014, 09:29 Uhr | t-online.de, dpa

Formel-1-Teams ringen um Budgetgrenze. Streit um das liebe Geld: Die Formel-1 beschäftigt sich mit einer Budgetobergrenze von 200 Millionen Euro. (Quelle: imago/Ralph Peters)

Streit um das liebe Geld: Die Formel-1 beschäftigt sich mit einer Budgetobergrenze von 200 Millionen Euro. (Quelle: Ralph Peters/imago)

Nach einem Krisentreffen der Formel-1-Teams zur Streitfrage der Kostenbegrenzung scheint eine finale Lösung des Problems weiter offen. Innerhalb der nächsten zwei Wochen wollen die kleineren Rennställe nun wohl neuerliche Vorschläge zur Kontrolle der Ausgaben vorlegen, wie es in britischen Medien hieß.

Bei den Gesprächen auf dem Londoner Flughafen Biggin Hill hatten die elf Teams, Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone und Weltverbandschef Jean Todt den Zoff um eine Budgetgrenze beilegen wollen. Das bereits für 2015 im Grundsatz beschlossene Ausgabenlimit war von der Formel-1-Strategiegruppe, in der nur die sechs größeren Teams vertreten sind, überraschend vor wenigen Wochen wieder gekippt worden.

Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn hatte vor dem Meeting auf eine Einigung gehofft: "Hoffentlich kommen wir wirklich zu Lösungen und es ist nicht wieder ein weiteres dieser Meetings bei denen wir keine großen Schritte gemacht haben. Nun muss Kaltenborn zusammen mit anderen Teamchefs um ein Bestehen in der Formel-1 kämpfen.

Sport ist für die Hälfte der Teams zu teuer

Teams wie Red Bull und Ferrari, die pro Jahr mehr als 250 Millionen Euro ausgeben, sperren sich gegen ein Budgetlimit. Sie wollen höchstens eine Senkung der Ausgaben durch neue Bestimmungen im sportlichen und technischen Reglement akzeptieren. Dagegen ist für fast die Hälfte der Rennställe, wie bei Sauber, Force India, Marussia und Caterham der Sport zu teuer geworden. Das Budget auf 200 Millionen Euro zu begrenzen, könnte da helfen.

"Wir haben eine Situation, in der wir fünf Teams reicher gemacht und mit mehr Macht ausgestattet und sechs entrechtet haben", sagte der stellvertretender Teamchef von Force India, Bob Fernley. Kaltenborn unterstützte ihn: "Die Zeiten sind lange vorbei, in denen man sagen konnte: Wenn du das Geld nicht hast, dann lass es sein. Niemand versteht die hohen Kosten in der Formel 1, wir müssen verantwortungsbewusster damit umgehen."

Die angeschlagenen Teams haben einen Plan, sollte der bereits Jahre andauernde Streit um die Kosten keine für sie annehmbare Lösung finden. Bereits vor dem Krisentreffen hatten sie in einem Brief an FIA-Präsident gedroht die Wettbewerbshüter der EU auf den Plan zu rufen.

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