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Tischtennis-Damen im WM-Viertelfinale gegen Hongkong

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Tischtennis  

Tischtennis-Damen im WM-Viertelfinale gegen Hongkong

02.05.2014, 13:40 Uhr | dpa

Tischtennis-Damen im WM-Viertelfinale gegen Hongkong. Bundestrainerin Jie Schöpp (r) jubelt mit Sabine Winter (l) und Kristin Silbereisen. (Quelle: dpa)

Bundestrainerin Jie Schöpp (r) jubelt mit Sabine Winter (l) und Kristin Silbereisen. Foto: Kimimasa Mayama. (Quelle: dpa)

Tokio (dpa) - Die doppelte Medaillenchance sorgte für gute Laune. Mit einer spielerischen und taktischen Glanzleistung sind Deutschlands Tischtennis-Damen den Herren ins Viertelfinale bei der Team-WM in Tokio gefolgt.

Während sich die spielfreien Timo Boll und Co. in Ruhe auf ihr K.o.-Spiel gegen Singapur vorbereiteten, qualifizierte sich die Auswahl von Bundestrainerin Jie Schöpp am Freitag mit einem imponierenden 3:0 gegen Weißrussland ebenfalls für die Runde der besten Acht. Im Medaillenspiel kommt es an diesem Samstag zu einem Wiedersehen mit Vorrundengegner Hongkong.

Die DTTB-Damen brennen auf die Revanche für das unglückliche 1:3 in der Gruppe. "Neues Spiel, neues Glück", sagte Schöpp. Sie traf gegen Weißrussland bei der Aufstellung die richtige Wahl. Gleich im Auftakteinzel entzauberte Sabine Winter, eine exzellente Offensivspielerin, die weißrussische Abwehrkünstlerin und frühere Europameisterin Viktoria Pawlowitsch mit 3:1-Sätzen. Danach war der Weg frei für Irene Ivancan und Petrissa Solja. "Alle haben eine gute Einstellung gezeigt", lobte Schöpp ihr Trio.

"Wir haben das Viertelfinale als Minimalziel erreicht. Nun wollen wir gegen Hongkong etwas gut machen", kündigte Ivancan an. Die Berlinerin ist besonders motiviert. Sie fehlte 2010 in Moskau, als es schon einmal Silber für die Herren und Bronze für die Damen bei einem WM-Turnier gab. "Ich möchte auch einmal bei einer Team-Medaille dabei sein", bekannte die frühere EM-Zweite im Einzel. Sie war auch im Vorjahr nur Zuschauerin, als die DTTB-Damen den Mannschafts-Titel bei der Europameisterschaft in Schwechat holten.

Aus dem erfolgreichen EM-Team fehlen in Tokio in Shan Xiaona und Han Ying die besten Spielerinnen. Die gebürtigen Chinesinnen sind bei WM-Turnieren nicht spielberechtigt. Doch das erweist sich in Japan nicht als allzu großer Nachteil. "Es bringt nichts, über fehlende Spielerinnen zu sprechen. Solche Diskussionen sind sinnlos", sagte Schöpp. Die übrigen Damen-Viertelfinals bestreiten China gegen Nordkorea, Singapur gegen Rumänien und in der deutschen Hälfte Japan gegen die Niederlande.

Auch im Herren-Wettbewerb kommt es für die deutschen Top-Stars Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov zu einem Wiedersehen mit guten Bekannten. Zum WM-Auftakt am vorigen Montag hatten die Europameister das erste Match gegen Singapur mit 3:0 gewonnen. Die Asiaten setzten sich am Freitag im Achtelfinale gegen Ex-Champion Schweden mit 3:1 durch. "Wir sind Favorit und wollen ins Finale", sagte Europameister Ovtcharov.

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