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Schmerzhaftes NBA-Playoff-Aus für Nowitzki und Dallas

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Schmerzhaftes NBA-Playoff-Aus für Nowitzki und Dallas

05.05.2014, 21:30 Uhr | dpa

Schmerzhaftes NBA-Playoff-Aus für Nowitzki und Dallas. Im entscheidenden Spiel kam Dirk Nowitzki mit seinen Mavs nicht in Schwung.

Im entscheidenden Spiel kam Dirk Nowitzki mit seinen Mavs nicht in Schwung. Foto: Ashley Landis. (Quelle: dpa)

San Antonio (dpa) - Zusammengesunken saß Dirk Nowitzki mit einem weißen Handtuch über dem Kopf auf der Ersatzbank und beobachtete das traurige Ende seiner NBA-Saison.

Nach zuvor sechs engen Playoff- Spielen gegen die San Antonio Spurs verloren seine Dallas Mavericks den Erstrunden-Showdown völlig chancenlos mit 96:119 und verabschiedeten sich zum dritten Mal nacheinander in einen langen Sommer. "Es ist schrecklich. Ich kann es noch gar nicht richtig begreifen, dass die Saison vorbei ist. Das ist schwer zu schlucken", sagte Basketball-Superstar Nowitzki ernüchtert.

Seit der Meisterschaft 2011 wartet Dallas auf ein Weiterkommen in der K.o.-Runde. Wie viele Titel-Anläufe er in der Spätphase seiner Karriere noch nehmen will, ließ der 35-Jährige offen. "Darüber müssen wir später sprechen", betonte der Würzburger, "momentan bin ich einfach nur enttäuscht, dass wir Partie sieben verloren haben."

Am Tag danach war Nowitzki bereits zu einem Blick in die Zukunft bereit und erklärte weiterhin sein Einverständnis zu Gehaltseinbußen bei einem neuem Vertrag. "Wir wollen als Team besser werden", sagte er bei den Interviews zum Saisonabschluss. "Wir werden einen guten Weg finden, bei dem ich mich respektiert fühle, für das was ich tue und wir immer noch genug Geld übrig haben, um großartige Spieler zu bekommen."

Mehrfach hatte er schon betont, nur bei den Mavs unterschreiben zu wollen. "Ich weiß nicht, wie viel wir ihm zahlen können, aber egal, welche Summe es ist - es wird nicht genug sein, denn er hat einen so großen Einfluss auf das Team und den Verein", betonte Trainer Rick Carlisle.

Bislang hatten die Texaner in der Ära Nowitzki mit fünf Siegen eine makellose Bilanz in Alles-oder-Nichts-Spielen - schon früh war jedoch jede Hoffnung auf den Sensationscoup gegen das beste Team des Westens vorbei. Zu dominant trat vor allem der französische Top-Aufbauspieler Tony Parker (32 Punkte) mit seinem unnachahmlichen Zug zum Korb auf, so dass Nowitzki schon sechs Minuten vor Ende das Parkett verließ. "In ein paar Tagen werde ich wahrscheinlich stolz auf diese Mannschaft sein und den Fakt, dass wir es überhaupt in die Playoffs geschafft haben. Aber jetzt tut es nur weh", bekannte der zwölfmalige All-Star.

Erstmals in dieser Serie war der Anführer mit 22 Zählern Topscorer seines Teams, zeigte aber insgesamt mit 19 Punkten im Schnitt, einer Feldwurfquote von 43 Prozent und nur einem getroffenen Dreier bei zwölf Versuchen für ihn eher durchwachsene Leistungen. "Es ist schwer vorzustellen, dass er ein Team noch durch viele Playoff-Serien tragen kann", schrieben die "Dallas Morning News". "Sollte er eine Chance auf einen weiteren langen Playoff-Lauf haben, dann weil die Mavs einen anderen Superstar holen."

Dennoch wollten die Verantwortlichen noch nichts von einem beginnenden Abschluss der 16-jährigen Erfolgsgeschichte mit Nowitzki wissen. Mehrfach hatte er schon betont, nur bei den Mavs einen neuen Vertrag unterschreiben zu wollen - und das zu reduzierten Bezügen, so dass namhafte Verpflichtungen im Sommer möglich sind. "Ich weiß nicht, wie viel wir ihm zahlen können, aber egal, welche Summe es ist - es wird nicht genug sein, denn er hat einen so großen Einfluss auf das Team und den Verein", betonte Trainer Rick Carlisle.

Obwohl Nowitzki in sechs Wochen 36 Jahre alt wird, sieht Carlisle seinen Star noch nicht am Ende von dessen Karriere. "Ich kann nicht in Worte fassen, wie viel Respekt ich für ihn habe. Ich denke, es ist offensichtlich, dass er noch einige gute Jahre in sich hat."

Die Verhandlung über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Nowitzki dürfte eine der einfacheren Aufgaben für General Manager Donnie Nelson werden. Insgesamt laufen sieben Verträge aus, mit (alternden) Pfeilern wie Vince Carter oder Shawn Marion soll wahrscheinlich verlängert werden. Insgesamt haben die Verantwortlichen voraussichtlich rund 30 Millionen US-Dollar für die Jagd nach Neuzugängen zur Verfügung. Dabei dürfte ein Superstar der Kategorie wie Carmelo Anthony unrealistisch sein, der britische Flügelspieler Luol Deng gilt dagegen als heißer Kandidat.

Und auch auf dem bestehenden Kader lässt sich aufbauen. Vor allem Neuzugang Monta Ellis wies in dieser insgesamt zufriedenstellenden Saison nach, die Rolle als "elektrisierender Sidekick" (espn.com) für Nowitzki ausfüllen zu können. "Wenn wir das Team zusammenhalten, werden wir nächstes Jahr einigen Lärm veranstalten", prophezeite Ellis.

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