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Spielbericht  

BVB gelingt die Generalprobe fürs Pokalfinale

10.05.2014, 17:32 Uhr | dpa

BVB gelingt die Generalprobe fürs Pokalfinale. Dortmunds Robert Lewandowski (re.) erwartet den Ball. Dabei wird er von Berlins John Anthony Brooks bedrängt. (Quelle: AP/dpa)

Dortmunds Robert Lewandowski (re.) erwartet den Ball. Dabei wird er von Berlins John Anthony Brooks bedrängt. (Quelle: AP/dpa)

Borussia Dortmund hat am letzten Spieltag der Bundesliga eine gelungene Generalprobe für das Pokalfinale hingelegt. Der deutsche Vizemeister kam bei Hertha BSC zu einem ungefährdeten 4:0 (2:0)-Erfolg und zeigte sich für das Cup-Finale eine Woche später an gleicher Stelle gegen Bayern München gerüstet.

Robert Lewandowski war mit zwei Treffern (41./80.) herausragender Spieler, Milos Jojic (44.) und Henrich Mchitarjan (83.) erzielten die weiteren Tore.

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Der BVB spielt für seinen Torjäger

Die Berliner indes enttäuschten erneut und brachten es in der gesamten Rückrunde gerade mal auf einen Heimsieg. Vor dem Anpfiff hatten sich die Hauptstädter von Adrian Ramos und Lewan Kobiaschwili verabschiedet. Ramos, der zunächst auf der Bank saß, wechselt zum BVB. Kobiaschwili beendete nach 16 Jahren in der Bundesliga seine Karriere, bleibt dem Klub in anderer Funktion treu.

Vor der Saison-Rekordkulisse von 76.197 Zuschauern war Dortmund von Beginn an die dominierende Mannschaft. Im offensiven Mittelfeld wechselten Marco Reus, Mchitarjan und Kevin Großkreutz immer wieder die Positionen und stifteten so viel Verwirrung in der Hertha-Defensive. Allerdings kam der letzte Pass nur selten an, zudem wurde auffallend oft Lewandowski gesucht, um den Polen im Kampf um die Torjägerkanone in Position zu bringen.

Jojic macht vor der Pause alles klar

Hertha indes verlagerte sich ganz aufs Kontern und sah dabei gar nicht so schlecht aus. Sandro Wagner hatte per Kopf (8.) die größte Chance. Nuri Sahin musste per Kopf auf der Linie klären. Nico Schulz (40.) ließ mit seinem Vorstoß über die linke Seite mehrere BVB-Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen, sein Abspiel kam aber nicht mehr an.

Vor der Pause zog der BVB dann das Tempo an. Nach klugem Zuspiel von Mats Hummels in den Rücken der Hertha-Abwehr war Lewandowski zur Stelle und erzielte aus leicht abseitsverdächtiger Position die 1:0-Führung. Kurz danach glänzte Jojic mit schöner Einzelleistung auf der rechten Seite und lupfte gefühlvoll zum 2:0-Pausenstand ein.

Viel Beifall für Kobiaschwili

Nach den Pause hielt der BVB das Tempo zunächst weiter hoch. Lewandowski (47.) bediente Reus, doch der Nationalspieler hob den Ball frei vor Herthas Keeper Thomas Kraft übers Tor.

Hertha brachte sich erst wieder in der 63. Minute in Erinnerung, als Trainer Jos Luhukay Kobiaschwili auswechselte und der Georgier unter großem Applaus den Platz verließ. Sogar Keeper Kraft sprintete über das halbe Feld, um sich bei dem 36-Jährigen zu verabschieden.

Lewandowski holt zum Abschied die Torjägerkanone

Ramos (69.) zwang BVB-Keeper Roman Weidenfeller kurz darauf mit einem Kopfball zu einer Großtat. Anschließend verließ Nationalspieler Reus humpelnd den Platz. Zuvor hatte schon Hummels signalisiert, dass er ausgewechselt werden müsste und wurde durch Sokratis ersetzt.

Lewandowski machte mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 3:0 alles klar und sicherte sich mit seinem Saisontreffer Nummer 20 endgültig die Torjägerkanone. Mchitarjan stellte den 4:0-Endstand her.

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