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Volleyball  

Berlin Volleys nach Titel-Hattrick im Partymodus

08.05.2014, 11:34 Uhr | dpa

Berlin Volleys nach Titel-Hattrick im Partymodus. Die Spieler der Berlin Volleys feierten ausgelassen die deutsche Meisterschaft.

Die Spieler der Berlin Volleys feierten ausgelassen die deutsche Meisterschaft. Foto: Felix Kästle. (Quelle: dpa)

Friedrichshafen (dpa) - Auf die gebuchte Hotelübernachtung hätten die Berlin Volleys nach ihrem Titel-Hattrick auch gut verzichten können.

Bis in die frühen Morgenstunden feierte die Mannschaft von Trainer Mark Lebedew nach ihrem nächsten Meister-Coup gegen Volleyball-Rekordchampion VfB Friedrichshafen. An Schlafen und Ausruhen dachte nun wirklich niemand.

"In diesen Playoffs hatten wir die unbedingte Siegermentalität", meinte der Australier stolz am Tag nach seinem 47. Geburtstag zum Kampfgeist seines Teams. "Wenn man schon Meister ist, will man das auch bleiben. Das gibt man nicht her, ohne zu kämpfen."

Schon kurz nach dem von Außenangreifer Robert Kromm verwandelten Matchball hatten die Berlin Volleys am Mittwochabend in den Feiermodus geschaltet. Die Spieler tauschten nach dem hart erkämpften 3:1 (23:25, 25:17, 25:17, 26:24) beim VfB ihre durchgeschwitzten schwarzen Trikots gegen orangene T-Shirts mit der Aufschrift: "Deutscher Meister 2014. 3 In A Row!".

Als Kapitän Scott Touzinsky die bronzene Meisterschale in Empfang nahm, verspritzten seine Teamkameraden munter Sektfontänen. "Berlin ist zu Recht deutscher Meister, sie haben nie aufgegeben, immer dran geglaubt", erklärte VfB-Kapitän Max Günthör. "Persönlich ist es natürlich bitter, wenn sie schon wieder in unserer Halle feiern, das ist schon ein kleines Trauma." Schon im vergangenen Jahr hatte der VfB vor heimischer Kulisse Berlin beim Jubeln zusehen müssen.

Nach den Sektduschen auf dem Parkett verabschiedeten sich Kromm & Co. erstmal zum Schlemmen zum Italiener. Nach der Sperrstunde des Lokals wurde dann einfach weiter Party gemacht. Die insgesamt sechste Meisterschaft musste genüsslich ausgekostet werden. Nach dem Rückflug am Morgen gingen die Volleys noch gemeinsam frühstücken. Der nächste Pflichttermin steht auch schon fest: Am Freitag um 14.30 Uhr empfängt der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit die Berliner zur Ehrung im Roten Rathaus. Am Sonntag steigt dann die Saisonabschlussfeier.

Manager Kaweh Niroomand richtete seinen Blick aber schon nach vorne. "Unser Trainer Mark Lebedew ist aufgefordert, ein Konzept zu erstellen. Daran arbeitet er noch", sagte er. "Wenn das fertig ist, fangen wir an, am neuen Team zu basteln. Bis dahin wird erst einmal weiter gefeiert."

Sportlich hatten die Volleys vor allem im vierten Satz noch einmal Schwerstarbeit zu verrichten. 8:14 lagen die Berliner da zurück, beim Stande von 20:23 schien der 2:2-Satzausgleich unabwendbar. Doch nervenstark wendeten die Volleys das Blatt, gleich den ersten Matchball verwandelte Kromm nach zwei spektakulären Abwehraktionen von Paul Carroll und Kawika Shoji. "Wenn wir den Satz nicht gewonnen hätten, wäre es verdammt schwer geworden. Es ist immer leichter, so ein Spiel mit 3:1 zu gewinnen als mit 3:2", sagte Niroomand.

Friedrichshafens wieder mal geschlagener Trainer Stelian Moculescu wartet mit seinem Team damit seit 2011 auf die nächste Meisterschaft. Das verflixte 13. Championat will einfach nicht klappen. Moculescu zeigte sich aber wie gewohnt kämpferisch. "Ein Machtwechsel ist der Sieg von Berlin aber nicht. Erst wenn es wie wir sieben Mal in Folge deutscher Meister wird", meinte er ganz süffisant. "Dennoch ist es okay, dass Berlin erneut den Titel verteidigt hat, sonst würde es ja langweilig werden."

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