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Formel 1: Nico Hülkenberg will endlich auf das Podium

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"Längst überfällig"  

Hülkenberg will endlich auf das Podium

08.05.2014, 12:58 Uhr | dpa

Formel 1: Nico Hülkenberg will endlich auf das Podium. Den Moment festhalten: Force-India-Pilot Nico Hülkenberg fährt derzeit eine starke Saison. (Quelle: imago/Thomas Melzer)

Den Moment festhalten: Force-India-Pilot Nico Hülkenberg fährt derzeit eine starke Saison. (Quelle: Thomas Melzer/imago)

Nico Hülkenberg hat derzeit richtig Spaß in der Formel 1. Der Force-India-Pilot und derzeitige WM-Vierte zeigt bislang überzeugende Leistungen und ärgert regelmäßig die großen Fahrer wie Weltmeister Sebastian Vettel. Was fehlt, ist nur noch ein Platz auf dem heißbegehrten Podium. "Es ist jetzt eigentlich schon überfällig", sagte der 26-Jährige vor dem Großen Preis von Spanien am Sonntag (ab 13.45 Uhr im Live-Ticker bei T-Online).

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Gleichwohl schätzt Hülkenberg seine bisherigen Leistungen mit Force India höher ein, als wenn er sie in einem Topteam erzielt hätte. "Ja, das ist schon so. Wenn man sowas mit einem - in Anführungsstrichen - Mittelfeldteam erreicht, ist das vielleicht sogar noch ein bisschen höher zu bewerten", sagt er.

Gute Ergebnisse dank Mercedes-Motor

Nur WM-Spitzenreiter Nico Rosberg (79), dessen Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton (75) sowie Ferrari-Star Fernando Alonso (41) stehen in der Gesamtwertung nach vier Läufen besser da als Hülkenberg (36), hinter den sich der viermalige Champion Vettel als Fünfter einreihen muss.

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In den bisherigen Rennen kam Hülkenberg zweimal auf Platz fünf, einmal wurde er Sechster, einmal Siebter. Und das, nachdem es in der entscheidenden Wechselphase der vergangenen Saison reichlich "undurchsichtig" zugegangen war. "Selbst wir wussten nicht, was man erwarten sollte und wer gut sein wird", gab Hülkenberg zu. "Der Fels in der Brandung war aber, dass ich mir sicher war, dass Mercedes ein relativ gutes Paket bauen wird. Das hat sich auch bestätigt." Der deutsche Autobauer liefert Force India den Antriebsstrang.

Ferrari-Absage längst verdaut

Dass er mit Adrian Sutil den Platz tauschte und nach nur einem Jahr beim derzeit arg strauchelnden Sauber-Team zu Force India zurückkehrte, erweist sich vorerst als Volltreffer. Dass er vor dem Wechsel eine Absage von Ferrari bekommen hatte, hat Hülkenberg auch verdaut. "Was bringt einem das, hinterher zu trauern? Man muss schauen, wo man bleibt", betonte er und wies darauf hin: "Ich bin ja erst im vierten Jahr." Manchmal habe er aber das Gefühl, "dass die Leute denken: Der fährt ja schon zehn Jahre. Wieso ist der noch nicht da oben?"

Und genau dort will er hin. Bedanken, dass er mit dem indischen Rennstall einen Rückschlag in diesem Jahr erleben könnte, hat der ehemalige GP2-Champion nicht. "Nein, ich glaube, bei uns wird es keinen Rückschritt geben", ist Hülkenberg fest überzeugt. Das erste Podium seiner Karriere ist somit wohl nur eine Frage der Zeit.

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