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GP von Spanien: Der Weltmeister meldet sich zurück

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Katastrophen-GP mit Happy End  

Der Weltmeister meldet sich zurück

11.05.2014, 19:04 Uhr | t-online.de

GP von Spanien: Der Weltmeister meldet sich zurück. Sebastian Vettel erfährt endlich wieder ein erfreulich Rennen. (Quelle: imago/Marca)

Sebastian Vettel erfährt endlich wieder ein erfreulich Rennen. (Quelle: imago/Marca)

Beim Großen Preis von Spanien hat Sebastian Vettel eine tolle Aufholjagd hingelegt. Der Weltmeister raste von Startplatz 15 auf vier vor und ließ die Kritiker zumindest vorübergehend verstummen.

Zwar war sein neuer Teamkollege, Daniel Ricciardo, erneut besser als der Serien-Champion, dieses Mal war es jedoch Vettel, der die Aufmerksamkeit auf sich zog und mit tollen Überholmanövern glänzte. Der Ritt auf dem Circuit de Catalunya war sehr, sehr wichtig für das Selbstvertrauen des einstigen Dauersiegers.

"Suzie" streikt

Denn bis zum Rennen in Barcelona war das Wochenende katastrophal verlaufen für den 26-Jährigen. Am Freitag konnte er in zwei Trainingssessions lediglich vier Runden drehen. Seine "Suzie" gab danach den Geist auf. Probleme mit der Stromversorgung des Red Bulls waren die Ursache.

Wenig später stellte sich heraus, dass bei der Panne der Kabelbaum des Rennwagens abgeraucht war. Das konnte der Rennstall bis zum zweiten freien Training nicht mehr beheben, so dass Vettel zum Zusehen verdammt war.

Qualifying beginnt vielversprechend

Am Samstag gab es dann wieder Strom für "Suzie" und Vettel drehte im Abschlusstraining so viele Runden wie möglich. Das Auto musste schließlich noch grundlegend auf den Kurs in Spanien abgestimmt werden. Die Konkurrenten hatten dies bereits am Freitag erledigt.

Das Qualifying fing vielversprechend an. Nach den Demütigungen der letzten Wochen, fuhr Vettel im ersten Abschnitt schneller als Ricciardo und musste sich nur den alles überstrahlenden Silberpfeilen beugen.

Getriebe löst sich auf

Das Hoch hielt aber nicht lange an. Im dritten Qualifikations-Durchgang zuckte und ruckelte "Suzie" bereits beim Herausfahren aus der Boxengasse unheilvoll. Vettel wollte es dennoch versuchen, kam aber nur bis zur ersten Kurve. Dann streikte der Red Bull erneut. Das Getriebe hatte sich aufgelöst. Für Vettel bedeutete das einen enttäuschenden zehnten Startplatz. Am dritten Rang von Ricciardo wurde deutlich, was auch für den Deutschen drin gewesen wäre.

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Einige Stunden später musste Vettel den nächsten Nackenschlag einstecken. "Suzies" Getriebe konnte nicht repariert werden, ein neues musste her. Laut Reglement gibt es dafür eine Strafversetzung in der Startaufstellung. Vettel musste nun von Platz 15 aus ins Rennen gehen. Die endgültige Ernüchterung für Vettel und seine Crew.

Kluge Strategie bringt Vettel in die Top Ten

Vettels Fans hofften am Sonntag auf die große Aufholjagd ihres Helden, die Kritiker betonten, dass dies nun die Chance sei, seine Klasse unter Beweis zu stellen, wie viele der ganz großen Fahrer vor ihm. "Unser Auto ist ein bisschen besser als das, was um uns herum steht", meinte auch Vettel. Dass konnte man zunächst jedoch nicht erkennen. Lediglich einen Platz gewann er beim Start und kam dann nicht weiter nach vorne. Er konnte noch nicht einmal Druck auf seinen Vordermann aufbauen, der Abstand blieb bei über zwei Sekunden.

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Red Bull reagierte und holte den Weltmeister als ersten Fahrer des gesamten Feldes an die Box. Das stellte sich als cleverer Schachzug heraus. Denn als alle anderen ebenfalls ihre Reifen gewechselt hatten, rangierte Vettel plötzlich auf Platz neun.

Erst Alonso, dann Räikkönen

Die große Show startete Vettel erst nach seinem zweiten Stopp. Er legte die schnellste Rennrunde auf den Asphalt, überholte Konkurrenten um Konkurrenten und lag auf Platz fünf, als er zum dritten Besuch in die Box fuhr.

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Als Siebter kam er wieder auf die Strecke. Fernando Alonso vor ihm verlor seine Position bei seinem Boxenstopp. Als nächstes hatte der Red-Bull-Star Kimi Räikkönen vor sich, den er sich zurechtlegte und vorbeizog. "Kimi war ziemlich gut, weil er sicherlich nicht mit mir gerechnet hat. Ich habe mir das die Runde vorher angeguckt und gedacht 'Es könnte gehen' und die Runde darauf hat es dann funktioniert", erklärte Vettel bei Sky. Da waren nur noch neun Runden zu absolvieren.

Vettel setzt Ausrufezeichen

Valtteri Bottas auf Platz vier lag sechs Sekunden vor ihm. Vettel aber war nun der Schnellste im Feld. Innerhalb von sechs Umläufen schloss er auf den Williams-Piloten auf, eine Runde später zog er souverän an ihm vorbei.

Mehr war nicht drin für Vettel. Das Podium war viel zu weit weg. Dennoch hat der so gedemütigte Weltmeister endlich ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass er das Fahren nicht verlernt hat.

"Heute war ein guter Tag"

Deshalb zeigte sich Vettel auch erleichtert. "Ich weiß gar nicht mehr, wen ich alles überholt habe", sagte er schmunzelnd. "Wir hatten so gut wie kein Training. Ich wusste schon, dass sich das Auto anders anfühlt, als in den letzten beiden Rennen, aber im Rennen kam ich immer ein bisschen besser damit zurecht."

Vettel weiß, dass Mercedes in einer eigenen Liga fährt, aber "heute war ein guter Tag" für den Weltmeister - ein wichtiges Erfolgserlebnis vor dem Saisonhighlight in Monaco in zwei Wochen.

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