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Schwimmen  

Schwimm-Weltrekordlerin Jefimowa für 16 Monate gesperrt

13.05.2014, 15:19 Uhr | dpa

Schwimm-Weltrekordlerin Jefimowa für 16 Monate gesperrt. Julia Efimowa ist wegen eines positiven Dopingtests gesperrt worden.

Julia Efimowa ist wegen eines positiven Dopingtests gesperrt worden. Foto: Juanjo Martin. (Quelle: dpa)

Lausanne (dpa) - Russlands Weltklasse-Brustschwimmerin Julia Jefimowa ist nach einem positiven Dopingtest für 16 Monate gesperrt worden. Das gab der Weltschwimmverband FINA auf seiner Internetseite bekannt.

Die 22 Jahre alte Weltmeisterin und Weltrekordlerin war am 31. Oktober 2013 bei einer Trainingskontrolle in Los Angeles positiv auf das anabole Steroid Dehydroepiandrosteron (DHEA) getestet worden.

Die Olympia-Dritte über 200 Meter Brust war deshalb seit dem 21. Januar vorläufig gesperrt. Nun gab das Doping Panel der FINA die Dauer der Sperre bekannt, betonte aber auch, dass Jefimowa keine Absicht unterstellt werden könne. Die Russin hatte die positive Probe mit dem Gebrauch eines verunreinigten Diätmittels erklärt.

Jefimowas Sperre dauert bis zum 28. Februar 2015. Dadurch kann sie auch an den Heim-Weltmeisterschaften im Juli 2015 in Kasan teilnehmen. Ihre Ergebnisse seit Ende Oktober 2013 wurden annulliert. Dadurch verliert Jefimowa ihren Titel bei der Kurzbahn-EM im Dezember in Herning über 50 Meter Brust an Ruta Meilutyte (Litauen), über 200 Meter Brust an die Dänin Rikke Moeller Pedersen sowie ihren über diese Strecke erzielten Weltrekord von 2:14,39 Minuten.

Die deutsche Mixed-Lagen-Staffel über 4 x 50 m Lagen darf nun auf die nachträgliche Goldmedaille bei der Kurzbahn-EM hoffen, denn nur das russische Quartett um die nun gesperrte Schwimmerin lag im Dezember vor Christian Diener, Caroline Ruhnau, Steffen Deibler und Dorothea Brandt. Zumal auch gegen Jefimowas eingesetzten Teamkollegen Wladimir Melnikow schon eine vorläufige Sperre ausgesprochen wurde.

Über 50 Meter Brust rückt Brandt vom siebten auf den sechsten Rang auf. Über 200 Meter werden Grimberg und Caroline Ruhnau nun auf den Plätzen acht und neun geführt.

Gegen Melnikow wurde bereits eine vorläufige Sperre vom 1. April an ausgesprochen. In gleich zwei Dopingproben des 24 Jahre alten Rückenspezialisten wurde bei den Kurzbahn-Europameisterschaften in Herning am 12. und 13. Dezember vergangenen Jahres das verbotene Blutdopingmittel EPO nachgewiesen. Dem Russen droht eine bis zu zweijährige Sperre. Dann müsste er auch seine über 100 Meter Rücken gewonnene Silbermedaille zurückgeben.

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