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Fürth erspielt sich gute Ausgangsposition  

Nullnummer - Schwacher HSV kann nicht vorlegen

15.05.2014, 22:27 Uhr

Bundesliga-Relegation. Hamburgs Petr Jiracek (li) und Zoltan Stieber im Duell (Quelle: dpa)

Hamburgs Petr Jiracek (li) und Zoltan Stieber im Duell (Quelle: dpa)

Das große Zittern geht weiter: Dem Hamburger SV ist es im Relegations-Hinspiel gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth nicht gelungen, sich ein Polster zu verschaffen. Am Ende hieß es gegen den Dritten der 2. Bundesliga 0:0. Die Gäste waren über lange Strecken sogar die stärkere Mannschaft, erst nach gut einer Stunde kam der HSV vor 57.000 Zuschauern besser in die Partie. Mehr als ein zurecht wegen Abseits nicht gegebenes Tor von Pierre-Michel Lasogga sprang aber nicht heraus. Am Sonntag entscheidet sich in Fürth, ob der notorisch auswärtsschwache HSV auch in der kommenden Saison Erstligist ist.

Nach der jüngsten Negativserie von fünf Niederlagen am Stück agierten die Hamburger im ersten Alles-oder-Nichts-Spiel ohne Sicherheit und Selbstvertrauen. Im Gegensatz zum verkrampften HSV spielten die Fürther gestützt auf eine stabile Abwehr erfrischenden Offensiv-Fußball und können nun auf ein zweites Gastspiel nach 2012/13 in der Eliteklasse hoffen.


Ohne Adler und Westermann

Kurz vor dem Anstoß hatte der HSV eine Hiobsbotschaft verkraften müssen. Stammtorhüter René Adler klagte nach dem Aufwärmen über Rückenprobleme und signalisierte, dass er nicht spielen könne. Für den etatmäßigen Schlussmann kam Jaroslav Drobny zu seinem fünften Pflichtspieleinsatz in dieser Saison. Mit einer soliden Leistung erwies sich der Tscheche als Rückhalt für die mit 75 Gegentoren schwächste Hintermannschaft der Liga. Auf Abwehrchef Heiko Westermann verzichtete Trainer Mirko Slomka nach dem Aussetzer des Innenverteidigers in Mainz freiwillig. Für ihn kam Johan Djourou zum Zuge.

Die Franken, die von den letzten 14 Zweitliga-Spielen nur eines verloren hatten, zeigten keinerlei Respekt. Die Mannschaft von Frank Kramer attackierte früh und suchte mit überfallartigen Kontern den Weg zum HSV-Tor. Dem frei stehenden Zoltan Stieber bot sich in der 17. Minute die erste Chance des Spiels, doch der Fürther Angreifer traf den Ball nicht richtig. Neun Minuten später lenkte Drobny einen Schuss von Ilir Azemi mit dem Fuß zur Ecke und bewahrte die in der Defensive wankenden Hanseaten vor dem drohenden Rückstand.

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Verunsichert und ideenlos

Während der Zweitligist das Mittelfeld mit flotten Kombinationen überbrückte, agierte der verunsicherte HSV ideenlos und kam nur durch Standards vor das Gehäuse des früheren Hamburgers Wolfgang Hesl. Auch die Leistungsträger blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Lasogga lief sich immer wieder in der Abwehr fest, Rafael van der Vaart konnte das Tempo der Gegenspieler nur selten mitgehen. Die Versuche von Hakan Calhanoglu aus der Distanz glichen Verzweiflungsschüssen.

Auch nach dem Seitenwechsel stellte Fürth das zielstrebigere Team. Niko Gießelmann (51.) per Kopf und Nikola Djurdjic (53.), der knapp an einer scharfen Hereingabe vorbeirutschte, boten sich die nächsten Möglichkeiten zur eigentlich verdienten Führung der Gäste.

Gefahr nur durch Lasogga

Erst in der 65. Minute kamen die bisweilen hilflos wirkenden Hausherren zu ihrer ersten richtigen Torchance durch Lasogga, dessen Kopfball Hesl aber sicher parierte. Fünf Minuten vor dem Ende scheiterte Lasogga erneut am glänzend reagierenden Gäste-Keeper.

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