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Fabian Hambüchen verzichtet bei Turn-EM auf Start am Barren

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Probleme mit der Schulter  

Hambüchen verzichtet auf EM-Start am Barren

18.05.2014, 13:03 Uhr | dpa

Fabian Hambüchen verzichtet bei Turn-EM auf Start am Barren. Abgang: Fabian Hambüchen startet bei der EM nicht am Barren. (Quelle: dpa)

Abgang: Fabian Hambüchen startet bei der EM nicht am Barren. (Quelle: dpa)

Die Schulter zwickt, die Generalprobe ging daneben. Die Europameisterschaften vom 22. bis 25. Mai in Sofia werden für Fabian Hambüchen zu einer großen Herausforderung. Schon vor der Abreise in die bulgarische Hauptstadt steht fest, dass der deutsche Turn-Star auf seinen Auftritt am Barren, seinem zweitstärksten Gerät, verzichten muss.

"Fabian konnte wegen der Schulterprobleme in den vergangenen Tagen nicht sein volles Programm an diesem Gerät trainieren", begründete Cheftrainer Andreas Hirsch die Entscheidung. Hambüchen war in den vergangenen Tagen seine Schulterprobleme offensiv angegangen und hatte sich in München dreimal täglich in die Obhut von Physiotherapeut Cyrus Saleh begeben. "Es geht von Tag zu Tag besser. Cyrus hat goldenen Hände", erklärte Hambüchen. Und Hirsch fügte hinzu: "Fabian hat sich trotz aller Probleme das Unternehmen EM voll auf die Fahnen geschrieben."

Probleme am Reck

Beim Länderkampf-Sieg in Dessau gegen Belgien (254,850:249,650 Punkte) tags zuvor hatte Hambüchen sich am Barren ordentlich präsentiert (15,20). Doch er musste auf einige Schwierigkeiten verzichten, die für einen Finaleinzug in Sofia notwendig wären.

"Er hat sich ganz in den Dienst des Teams gestellt und Marcel Nguyen gut vertreten, den wir wegen einer Handverletzung an seinem Spezialgerät noch geschont haben", lobte Hirsch. Barren gilt bei Hambüchen neben dem Reck als traditionell starkes Gerät: Schon dreimal hatte er in der Vergangenheit ein EM-Finale erreicht und war 2009 in Mailand EM-Dritter geworden.

In Dessau hatte Hambüchen nun ausgerechnet an seinem Königsgerät die größeren Probleme. Zweimal musste er das Reck unfreiwillig verlassen und kam nur auf bescheidene 11,45 Punkte. "Das kommt selten vor. Aber ich bin sicher, das wird bei der EM auf keinen Fall mehr passieren", ist sich Hirsch sicher.

Bundestrainer mit Generalprobe unzufrieden

Während der zweimalige Barren-Europameister Marcel Nguyen trotz seiner Risswunde an der Hand ins EM-Rennen geschickt wird, darf Cottbus-Sieger Andreas Bretschneider in Sofia überraschend nicht an seinem Spezialgerät Reck starten. "Er war im Training zuletzt nicht stabil genug", beklagte Hirsch.

Insgesamt ging der Bundestrainer mit der Generalprobe von Dessau kritisch ins Gericht: "Mit den Ergebnissen konnten wir nicht glänzen. Vor allem am Sprung müssen wir uns in Sofia besser vorstellen. Aber wir lassen uns jetzt deshalb nicht auseinanderdividieren."

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