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Rudern  

Deutschland-Achter mit gelungener EM-Generalprobe

18.05.2014, 17:20 Uhr | dpa

Deutschland-Achter mit gelungener EM-Generalprobe. Der Deutschland-Achter feierte eine erfolgreiche EM-Generalprobe.

Der Deutschland-Achter feierte eine erfolgreiche EM-Generalprobe. Foto: Sebastian Iwersen. (Quelle: dpa)

Duisburg (dpa) - Der Deutschland-Achter ist mit einem Sieg in die Ruder-Saison gestartet. Bei der Internationalen Wedau-Regatta in Duisburg gewann das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes am Sonntag souverän mit zwei Längen Vorsprung vor dem WM-Vierten Polen.

"Wir haben uns vor allem physisch deutlich verbessert", sagte Bundestrainer Ralf Holtmeyer nach der gelungenen EM-Generalprobe. Erstmals auf der Position des Schlagmanns testete der Coach Felix Wimberger (Passau), der genauso wie Maximilian Planer (Bernburg) und Malte Jakschik (Castrop-Rauxel) seinen Einstand im Deutschland-Achter gab. "Ich war schon etwas nervös am Start, aber es hat richtig viel Spaß gemacht", meinte Wimberger.

Eine erfolgreiche Rückkehr gelang zudem Achter-Olympiasieger Andreas Kuffner nach einem Jahr Uni-Pause. Der Deutschland-Achter ist nach dem Start-Ziel-Sieg gerüstet für die angestrebte Titelverteidigung bei den Europameisterschaften im serbischen Belgrad (30. Mai bis 1. Juni). Dann fordert der WM-Zweite erstmals nach der WM-Niederlage aus dem Vorjahr Weltmeister Großbritannien heraus.

Marcel Hacker (Magdeburg) feierte ebenfalls einen erfolgreichen Start in die Saison. Im Einer siegte der 37-Jährige am Samstag vor dem WM-Fünften Roel Braas (Niederlande) souverän mit mehreren Längen Vorsprung. "Die Konkurrenz war gut. So einen großen Vorsprung hatte ich nicht erwartet", sagte Hacker, der am Sonntag zum Abschluss der Regatta noch einmal in den Doppelvierer stieg und Zweiter hinter dem ersten deutschen Boot wurde. "Das war ein Spaßrennen, das habe ich auch für Eric Knittel in seinem letzten Rennen getan", erklärte Hacker. Knittel, Weltmeister im Doppelzweier, beendete in Duisburg seine Ruderkarriere.

Zudem nutzte der Deutsche Ruderverband die Wedau-Regatta zum Testen verschiedener Kombinationen, gerade in den Skullbooten und im Leichtgewichtsbereich. Wer bei der EM im Deutschland-Achter sitzen wird, will Bundestrainer Holtmeyer am Donnerstag bei der Achtervorstellung in Dortmund verkünden.

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