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Formel 1: Sebastian Vettel mit Zuversicht nach Monaco

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Besondere Stadtrundfahrt  

Vettel reist mit Zuversicht nach Monte Carlo

21.05.2014, 13:20 Uhr | sid, dpa

Formel 1: Sebastian Vettel mit Zuversicht nach Monaco. Kann wieder lachen: Sebastian Vettel hofft auf ein erfolgreiches Rennen in Monte Carlo. (Quelle: dpa)

Kann wieder lachen: Sebastian Vettel hofft auf ein erfolgreiches Rennen in Monte Carlo. (Quelle: dpa)

Es sind die kleinen Dinge, die Sebastian Vettel vor dem Großen Preis von Monaco hoffen lassen. Und vielleicht gehört diese Kindheitserinnerung ja dazu: Der Heppenheimer war noch ein Junge, konnte gerade über das Lenkrad schauen, da übte er schon mal das Autofahren auf engstem Raum. "Mit einem Ford Fiesta in unserem kleinen Garten", erinnert sich der Formel-1-Weltmeister heute, "habe ich versucht, mir das selbst beizubringen." Ähnlich eng wie damals hinter dem Haus der Familie Vettel wird es auch am Sonntag (ab 13.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) wieder zugehen, wenn die Formel-1-Boliden durch die Häuserschluchten Monte Carlos rasen.

Und es gibt durchaus Gründe, die Vettel zuversichtlich zu der besonderen Stadtrundfahrt reisen lassen - trotz der Dominanz von Lewis Hamilton und Nico Rosberg in den übermächtigen Mercedes-Silberpfeilen. So macht die Charakteristik der Strecke mit ihren verwinkelten Straßenzügen dem vierfachen Champion Mut. "Man braucht dort etwas weniger Motorenleistung als auf anderen Rennstrecken", sagt der Titelverteidiger. Und dies sei im Kampf gegen den starken Mercedes-Antrieb viel wert.

Frieden mit seiner "Suzie" geschlossen

Das mag klingen wie ein frommer Wunsch, denn zumindest bei trockenen Bedingungen spricht wenig dagegen, dass Mercedes auch an der Cote d'Azur die erste Startreihe bildet. Der fünfte Doppelsieg in Folge wäre auf dem engen Kurs dann wohl nur noch Formsache. Und Vettel selbst hat seit Saisonbeginn nachhaltige Probleme mit seinem neuen Auto, wird von diesem regelmäßig im Stich gelassen.

Zuletzt blieb er erstmals seit fast zwei Jahren fünf Rennen in Folge ohne Sieg. Doch da ist eben noch etwas, das Vettels Laune und Zuversicht deutlich verbesserte: Beim Großen Preis von Spanien Anfang des Monats schloss er vorerst Frieden mit seiner "Suzie", und der Weltmeister durfte sich mal wieder als Rennfahrer fühlen. Nach einem verkorksten Qualifying funktionierte der neue RB10 im Rennen, vom 15. Startplatz fuhr Vettel auf Rang vier vor, zeigte zahlreiche wilde, meisterhafte Überholmanöver.

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Aus heiterem Himmel kam das wohl nicht. Vor dem Rennwochenende war das Chassis an Vettels Boliden gewechselt worden, die Fahrbarkeit habe sich verbessert, sagte der 26-Jährige. Und auch mental hat sich in den vergangenen Wochen wohl etwas getan bei Vettel, das glaubt zumindest sein sportliches Umfeld.



"Sebastian hat sich stark mit der Situation auseinandergesetzt und seine Einstellung überprüft", sagte etwa Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko: "Er hat viel darüber nachgedacht, was er ändern muss, um seinen Biss zurückzubekommen."

Rosberg mag nicht länger hinterher fahren

55 Punkte Rückstand hat der Titelverteidiger bereits auf den zuletzt viermal siegreichen WM-Spitzenreiter Hamilton, nur drei weniger auf den zweitplatzierten Rosberg. Und der Werksrennstall und seine Fahrer wissen, wie Monaco geht. In den beiden Vorjahren fuhr jeweils ein Mercedes die schnellste Runde in der immens wichtigen Qualifikation. Rosberg gewann das Rennen in der vergangenen Saison, Hamilton als McLaren-Pilot in seinem Weltmeisterjahr 2008.

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"Auf dieser Strecke wurden schon viele große Namen zur echten Legende", sagte Hamilton. Mit dem fünften Sieg nacheinander würde der Brite selbst Geschichte schreiben, nur sechs Piloten haben so etwas bislang geschafft. Doch Teamkollege Rosberg mag nicht länger hinter Hamilton herfahren. Vier zweite Plätze in Serie, das ging dem 28-Jährigen gehörig auf die Nerven. "Es wäre fantastisch, wenn ich bei meinem Heimrennen zurückschlagen könnte. Um das zu erreichen, werde ich mehr denn je angreifen", verkündete der Wahl-Monegasse.

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Der WM-Titel scheint Mercedes wohl kaum mehr zu nehmen, daran hat auch Vettels Auftritt in Spanien nichts geändert. Doch immerhin, der Titelverteidiger hat das Vertrauen in sich und sein Auto zurückgewonnen. Dies sei die Grundlage für alles weitere, sagt Vettel - und erlaubt sich einen Seitenhieb in Richtung der Zweifler: "Dass ich von heute auf morgen das Fahren verlernt haben soll, fand ich schon sehr lustig." Schließlich hat er schon früh damit angefangen. Damals, im heimischen Garten.

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