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Ferrari-Boss Luca di Montezemolo will in Sachen Formel 1 investieren

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Albtraum-Saison  

Ferrari-Boss schäumt vor Wut und will investieren

22.05.2014, 14:41 Uhr | sid, t-online.de

Ferrari-Boss Luca di Montezemolo will in Sachen Formel 1 investieren. In Gedanken versunken: Ferrari-Boss Luca di Montezemolo bereitet der schwache Auftritt der Scuderia in der Formel 1 Sorge. (Quelle: imago/Crash Media Group)

In Gedanken versunken: Ferrari-Boss Luca di Montezemolo bereitet der schwache Auftritt der Scuderia in der Formel 1 Sorge. (Quelle: Crash Media Group/imago)

Die rote Göttin dümpelte mal wieder im grauen Mittelmaß herum, und Luca di Montezemolo konnte irgendwann nicht mehr an sich halten. "Nicht im schlimmsten Albtraum", knurrte der Ferrari-Präsident nach der jüngsten Demütigung in Barcelona, "hätte ich mir vorgestellt, dass wir so weit von der Konkurrenz entfernt sind."

Fast 90 Sekunden fehlten Ferrari beim vergangenen Rennen in Spanien auf die Spitze, vor dem Großen Preis von Monaco am Sonntag (ab 13.45 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) droht der Scuderia die nächste Demütigung. Doch damit soll nun so bald wie möglich Schluss sein. Montezemolo will die Geldschatulle öffnen. "Wir können die Lücke zur Konkurrenz nur schließen, wenn wir gewaltig in die Entwicklungsabteilung der Formel 1 investieren", sagte der 66-Jährige der "Gazzetta dello Sport" - sonst bestehe derzeit keine Chance, schnell an die Spitze zurückzukehren.

Alonso: "Wir haben mehr als nur ein Problem"

Derartige Maßnahmen scheinen tatsächlich dringend notwendig angesichts des Entwicklungsrückstandes auf die Rivalen. "Wir haben mehr als nur ein Problem", sagt auch Vizeweltmeister Fernando Alonso, der seiner Unzufriedenheit bei jeder Gelegenheit Ausdruck verleiht: "Das fängt beim Antrieb an, geht über die Aerodynamik und die Art, wie wir ein Wochenende angehen."

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Star-Designer Adrian Newey wird in naher Zukunft allerdings nicht auf der Gehaltsliste der Roten stehen. Der 55-Jährige wies entsprechende Gerüchte in Monaco deutlich zurück. "Ich bleibe auf absehbare Zukunft Red Bull treu", sagte Newey - Ferrari muss seine Probleme ohne Sebastian Vettels Superhirn in den Griff bekommen.

Seit der Einführung der Hybrid-Turbomotoren sind Dominator Mercedes, aber auch der kriselnde Weltmeisterrennstall Red Bull weit enteilt. Der Spanier Alonso und Ex-Champion Kimi Räikkönen sind einfach nicht siegfähig, und das ist der Scuderia schon länger nicht mehr passiert - eine Saison ohne Ferrari-Erfolg gab es zuletzt vor 21 Jahren.

Italiens Presse hat das Feuer eröffnet

Die Ankündigung weiterer Investitionen ist allerdings auch die jüngste von zahlreichen Maßnahmen, um die Stimmung im Rennsportland Italien zu beruhigen. Denn die kritische Presse hat das Feuer längst eröffnet. "Für Ferrari ist die WM nach fünf Rennen bereits zu Ende", schreibt die Gazzetta. Noch deutlicher wird die Repubblica: "Der F14T ist eine totale Pleite."

Erstes Opfer der aufgeheizten Stimmung war bereits der langjährige Teamchef Stefano Domenicali, der im April seinen wohl nicht ganz freiwilligen Rücktritt einreichte. In Marco Mattiacci soll nun ein Branchenneuling Ferrari zurück zum Erfolg führen. Die Skepsis in Italien war von Beginn an groß, auch Alonso hatte den Abschied Domenicalis kritisch begleitet. Und der Spanier verspürt auch vor dem Rennen in Monaco wenig Lust, seine Meinung zu verbergen.

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"Nicht viel" habe sich geändert, sagt der 32-Jährige: "Das wird wohl auch nicht so bald passieren. Er lernt ja noch die Situation kennen, das Umfeld in der Formel 1, die Abläufe an den Wochenenden. Er muss erstmal Erfahrungen sammeln, bevor er Entscheidungen treffen kann."

Montezemolo: "Wir machen vor nichts halt"

Das kommt schon fast einer öffentlichen Entmündigung gleich und wird dem Neuen am Kommandostand kaum helfen. Doch Mattiacci ist nun der Mann, der den angestrebten Wandel moderieren muss - und dieser soll notfalls radikal ausfallen. "Ferrari hat alle Ressourcen, um an der Spitze mitzumischen", sagt di Montezemolo: "Und wir machen vor nichts halt - nicht vor der Mentalität, nicht vor der Organisation, nicht bei den Partnerfirmen. Wir wissen, was zu tun ist."

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