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Hamilton schäumt nach Rosberg-Pole vor Wut

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Rosberg: "Das tut mir leid"  

Hamilton schäumt nach Rosberg-Pole vor Wut

24.05.2014, 20:01 Uhr | t-online.de, dpa

Hamilton schäumt nach Rosberg-Pole vor Wut. Lewis Hamilton (li.) ist nach dem Qualifying "not amused". (Quelle: dpa)

Lewis Hamilton (li.) ist nach dem Qualifying "not amused". (Quelle: dpa)

Nico Rosberg lächelte verschämt, Lewis Hamilton schmollte bedrohlich. Zwischen den Mercedes-Teamgefährten ist nach der Formel-1-Qualifikation von Monaco die Eiszeit ausgebrochen. Nach seiner Fahrt auf die Pole Position hatte Rosberg mit einem seltsamen Fehler in seiner Schlussrunde dem WM-Spitzenreiter die Chance genommen, noch einmal zu kontern. "Das tut mir leid", beteuerte der Deutsche später. Der zweitplatzierte Hamilton aber konnte seine Wut kaum verbergen. "Darauf habe ich keine Antwort", entgegnete der Brite mit starrer Miene.

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Wenig später leiteten die Rennkommissare eine Untersuchung gegen Rosberg wegen des Vorfalls ein, bestraften ihn aber nicht. Der WM-Zweite hatte in der Mirabeau-Kurve zu spät gebremst und war dann notgedrungen geradeaus gefahren. Die Streckenposten schwenkten wegen der Gefahrenstelle gelbe Flaggen, Hamilton musste vom Gas. "Bis dahin war ich im Plan", versicherte der 29-Jährige säuerlich. Bei nur drei WM-Punkten Vorsprung auf Rosberg könnte dieser ihn mit einem Sieg wieder von der WM-Spitze verdrängen.

Rosberg weist Blockade-Vorwürfe von sich

Sofort machten Vermutungen die Runde, hinter Rosbergs Aktion habe Absicht gesteckt. Vor acht Jahren hatte Michael Schumacher seinen Ferrari kurz vor Ende der Qualifikation in der Rascasse-Kurve abgestellt und damit verhindert, dass sich Rivale Fernando Alonso noch steigern konnte. Schumacher wurde disqualifiziert und musste von ganz hinten starten.

"Ich habe mich verbremst. Ich habe noch versucht, die Kurve zu kriegen, aber im letzten Moment musste ich die Lenkung aufmachen, denn sonst wäre ich in die Reifenstapel gekracht. Es war knapp, aber es ist gelang mir, den Notausgang zu erwischen", erklärte Rosberg. Parallelen zum Schumacher-Skandal dementierte er. "Man sieht es ja auf den Daten. Ich hab etwas später gebremst. Aber es ist alles in Ordnung", sagte er.

Hamilton hält Absicht für "möglich"

Wie im vergangenen Jahr schnappte sich Rosberg damit die Pole Position und hat damit beste Chancen auf seinen zweiten Sieg in seiner Wahl-Heimat nacheinander. In den vergangenen zehn Jahren hat neunmal der Fahrer in Monaco gewonnen, der auf Startplatz eins stand. "Besser könnte es nicht sein hier Zuhause. Ich bin extrem happy", sagte Rosberg.

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Hamilton äußerte sich später doch noch zu dem Vorfall. "Ich hätte wissen müssen, dass das passiert", sagte er. Als er gefragt wurde, ob Rosberg seine Runde absichtlich kaputt gemacht hätte, sagte er: "Schon möglich."

Hamilton vergleicht Situation mit Prost-Senna-Rivalität

Dann setzte Hamilton noch einen drauf: "Ich weiß nicht, ob Senna und Prost drüber gesprochen haben, aber ich mochte es, wie Senna mit der Situation umgegangen ist und davon schneide ich mir eine Scheibe ab."

Die Rivalität zwischen Ayrton Senna und Alain Prost ist legendär. Sie begann 1989, als Prost dem Brasilianer vorwarf, sich nicht an eine Absprache gehalten zu haben und ihn überholt hatte. Der Höhepunkt des Konflikts war ein Crash der beiden in Suzuka. Spätestens mit Hamiltons Vergleich mit der wohl größten Rivalität der F1-Geschichte hat der Krieg der Sterne endgültig begonnen.

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